1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Altdeutschland
  6. Bayern

Bayern Einser mit PFVIII gest Befund Sem BPP

  • Luitpold
  • 19. September 2007 um 08:38
  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 19. September 2007 um 08:38
    • #1

    Frage bzw. Bermerkung zum Befund.

    Mir ist aufgefallen, dass in den Befunden immer auf die "Seltenheit" des Plattenfehlers hingewiesen wird " (...kommt nur einmal im 180er-Bogen vor"). In welchen Verhältnis steht der PFVIII zu den anderen PF bei der Nr. 1 Ia und kommt dieser nur auf Platte 1 vor (im Büchlein "Schwarzer Einser" auf S. 52 ist die untere Hälfte des Druckbogens Platte II abgebildet, wo auf Feld C 30 ebenfalls dieser PF zu sehen ist - wenn ich richig sehe).
    Nebenbei ist das eine Randmarke, was nur anhand des PF an diesem Exemplar feststellbar ist.

    Dateien

    6b88_1.jpg 37,5 kB – 294 Downloads 6e18_1.jpg 29,72 kB – 387 Downloads

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (19. September 2007 um 08:39)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. September 2007 um 13:37
    • #2

    Hallo Luitpold,

    wenn ein Attest von grosser Seltenheit spricht, dann freut sich der Sammler.
    Bei der Beurteilung, welcher PF selten oder seltener ist, muss man den Markt über viele Jahre hinweg intensiv studieren.

    Dann tauchen vielleicht ein paar Dutzend Nr. 1 mit PF auf, die aber fast alle gleich selten und gleich teuer sind.

    Ausnahmen hierbei wären schadhafte Stöckel, die damals nach wenigen Druckvorgängen als solche erkannt worden wären, und von daher schnell ausgesondert worden wären.

    Bei teueren Marken wie der Nr. 1 von Bayern, ist der Mehrpreis durch einen PF eher gering. Bei Billigmarken kann ein auffäliger PF die Marke aber um mehrere Hundert Prozent verteuern.

    Da die Druckbögen aus 180 Stöckeln bestanden, die mal länger, mal kürzer dem Druck standhielten, war die Druckdauer bei einigen länger, bei anderen kürzer.
    Da die Druckstöckel unregelmäßigen Reinigungen unterzogen wurden, wofür sie auseinandergebaut und dann wieder unterschiedlich zuammengabaut wurden, ist es nur verständlich, dass z. B. Stöckel Nr. 35 nach dem Auseinanderbauen (Reinigen) der Platte an der Stelle von Stöckel Nr. XY eingesetzt wurde.

    Wenn die von dir gezeigte Marke keinen Rand zeigt, darf man auch nicht unterstellen, dass es ein Randstück ist bzw. gewesen sein muss, nur weil ein Bogenteil bekannt ist, bei dem dieser PF dem Feld 30 zugewiesen werden konnte. Genauso kann es auch eine Marke aus der Bogenmitte oder gar eine Bogenecke gewesen sein.

    Auch wenn ich im Büro keine Literatur habe, glaube ich kaum, dass es eine untere Hälfte eines Druckbogens der Nr. 1 Platte 2 gibt.
    Stelle doch bitte mal den Bogenteil hier ein, dann können wir alle nochmals drüberschauen und die Sache vielleicht klären.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 19. September 2007 um 14:25
    • #3

    @bayern klassisch

    Danke für Ihre ausführliche Antwort.

    Sicherlich liegt Ihnen das Buch vor (kann derzeit keinen Scan einstellen).

    MICHEL Schwaneberger Verlag
    „Schwarzer Einser“ von J. Helbig/J. Vogel – Zum 150jährigen Jubiläum (1999)
    - auf Seite 52
    - untere Hälfte des Druckbogens Platte II, ex Eisler.

    In der 6. Reihe von oben, die letzte Marke rechts (C 30) zeigt dieses verlängere E von BAYERN, incl. Punkt und verlängerten Querstrich beim A).

    Vom SCHWARZEN EINSER hebe ich mir Kopien oder Ausschnitte aus Angeboten (Auktionen) auf und habe schon mehrmals diesen PF gesehen. Bei SEM wurde auch eine 1 Ia mit PF und Attest angeboten, wobei weder in der Losbeschreibung noch im Attest vom PF die Rede war.
    Mir ist auch aufgefallen, dass der PF-Hinweis in den Attesten/Befunden noch nicht so lange aufgenommen wird (siehe Dr. Derichs Stenger-Auktion) , zumal laut Prüfordnung das nicht zwingend vorgeschrieben ist (nur auf Wunsch des Eigentümers bzw. weil der Prüfer den PF als bemerkenswert ansieht?).
    In dem erwähnten Buch gibt es auch eine Übersicht über die Stempelhäufigkeit auf der Nr. 1 – Stand bis 1999.
    Schade, dass noch keine ARGE oder Prüfer den Versuch wagten, die Nr. 1 – alle geprüften Stücke – also nur mit Attest/Befund – zu registrieren, um einen Überblick über den Bestand zu bekommen. Oder gibt es so eine Übersicht?

    Gruß
    Luitpold

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. September 2007 um 14:47
    • #4

    Hallo Luitpold,

    wenn J. Vogel und Dr. J. Helbig das geschrieben haben, dann sollte es stimmen. Aus verschiedenen Gründen komme ich derzeit nicht an meine Literatur ran (Zwischenlagerung und Umzug ...).
    Es gab ja auch Plattenfehler, die bei beiden Platten nachgewiesen wurden, was auch ein interessanter Aspekt ist. Jedoch trifft dies nur auf ganz wenige PF zu.

    Heute werden PF, wenn der Prüfer sie erkennt, in Attesten aufgeführt.

    Ich würde dies auch als Kunde immer tun. Es schadet ja nichts und kostet auch nicht (viel) mehr, wenn überhaupt.

    Da ich nur in einer ARGE bin, kann ich dir den aktuellen Stand nicht sagen, ich denke aber, dass viele Sammler es ebenso halten werden wie du, indem sie sich ein Privatarchiv anlegen und so über die Jahre/Jahrzehnte sichten und auswerten, was ihnen untergekommen ist.
    Ich weiss, dass die Prüfer aber von jedem Attest eine eigene Kopie halten (aus vielerlei Gründen), so dass dieses Material in deinem Sinne theoretisch auswertbar wäre. Ob das die Prüfer aber wollen?

    Leider lässt sich nicht jede gewonnene Erkenntnis direkt oder indirekt in ein anderes Sammlerverhalten umsetzten. Die Bahnen sind da doch sehr eingefahren, leider.
    Bei der Nr. 1 Bayerns ist aber wohl tatsächlich das meiste erforscht, wenngleich immer Fragen hie und da offen bleiben werden.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (19. September 2007 um 14:49)

  • Wolffi 8. August 2026 um 09:46

    Hat das Thema aus dem Forum Altdeutschland nach Bayern verschoben.

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™