@ bayern klassisch
Ich kann Dich verstehen. Mein Verein war zuletzt 1955 Deutscher Meister. Wo die jetzt spielen, sage ich lieber nicht...
Beste Grüße.
@ bayern klassisch
Ich kann Dich verstehen. Mein Verein war zuletzt 1955 Deutscher Meister. Wo die jetzt spielen, sage ich lieber nicht...
Beste Grüße.
@Domenic
Ob Dich da der Preis nicht das Risiko hat vergessen lassen?
Die Löwen sind die letzten im oberen Drittel, danach kommt erstmal nichts, dann Thekenmannschaften wie Wiesbaden, das kann nur besser werden...
Gruß rabege
@ConcordiaCA
du sprichst von Meister 1955
Da fällt mir immer wieder die Geschichte mit Ente Lippens ein:
Schiedsrichter: "Ich verwarne Ihnen."
Ente: "Ich danke Sie"
Gab dann Rot!!!
Gruß carolinus
@bayern klassisch,
aha, man sollte eben nicht alles soo wörtlich nehmen.
Beim Drucker ist der 'Partikel' ein sogenannter Butzen oder Partisane. Diese gibt es dann auf Platte, Form, Gummituch, Farbwalzen, Feuchtwalzen und auf Papier mit Ihren unterschiedlichen Darstellungsformen.
mfG
Norbert01
Lernen macht Spaß
Ich sehe, wir verstehen uns! Meine Schilderung betraf ja die Quadratmarken Bayerns im besonderen, weniger die allgemeingültigen Vorkommensweisen.
@ConcordiaCA
Ist schon tragisch, dass eine so grosse Stadt mit fast 1 Mio Einwohner es nicht schafft, ihre Mannschaft ins Profigeschäft der 1. Liga zu hieven.
Jedenfalls wäre mir der RWE zehnmal lieber als Hoffenheim und Co. KG, die nie den Status von Essen erreichen werden.
@dj postmann
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ich im Falle eines Wettverlusts das schlechtere Geschäft machen würde ...
Also gibt es eine doppelte Motivation, dass 1860 endlich wieder dahin kommt, wo sie sowieso schon immer hingehört haben - in die 1. Liga und nirgendwo sonst.
Sorry, alles ein wenig off topic, aber das muss manchmal halt auch sein!
Grüsse an alle von bayern klassisch
Ich möchte hier eine Marken mit Umtauschstempel vorstellen. Die Marke soll 1856 gestempelt worden sein und ich denke es ist eine Platte 3.
Hallo Schnulli,
das Traumstück aus Marktsteft (danke fürs zeigen!) hat sogar noch einen Plattenfehler links neben der grossen 3. Marktsteft hatte einen absoluten Schönstempler, und genauso schön hat er auch hier gearbeitet. Was hast du denn für diese Rosine berappt?
3. Platte ist natürlich richtig.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Für das schöne Stück habe ich bei Ebay René Waldrab als Verkäufer EUR 18,50 bezahlen müssen. Es hatte noch eine andere Marke mit Datumsstempel aus der Umtauschzeit im Angebot, An die bin ich leider nicht herangekommen.
... wer so eine Marke hat, der braucht keine andere mehr!
Der Preis ist übrigens geschenkt.
Oder war die andere eine 4. Platte?
Hallo miteinander und vielen Dank für die infos,
wobei man sieht, daß die Beschäftigung mit den Kreuzermarken auch viele andere Bereiche tangiert, wie
-die Entzifferung einer längst dahin gegangenen Schrift (Sauklauen wie meine eigene hat es schon damals gegeben)
-@dj postmann- die Klärung der Frage, wie bekam man damals das Holz aus dem Pfälzer Wald bei den kleinen Bächen (übrigens eine sehr interessante und spannende Seite, hatte ich schon mal im vorigen Jahr entdeckt, ist aber nun viel professioneller geworden; überhaupt die Idee einen Bach auf der Gesamtlänge zu begehen und zu dokumentieren, finde ich toll).
@dreiKreuzer: da habe ich ja ein Schnäppchen gemacht! Die 95 Euronen nur für den PF oder kommt da noch der Brief mit Doppelkreuzer dazu? Ich selbst habe nur einen - ähem - sehr betagten Kreuzerkatalog von SEM und der hört bei PF 5 auf. Da wurde ja in den letzten Jahren (sprich Jahrzehnten) doch noch einiges gefunden!
Dabei war der PF nicht meine Absicht gewesen, mich interessierte die Stempelnummer. Und so hat man beides, auch gut. Werde mich auch demnächst mit den PFn beschäftigen müssen!
Jetzt auf in den Kampf zum Weihnachtseinkauf
Grüße wissbegierig
Als normale Einzelfrankatur, einfache Entfernung, einfaches Gewicht, ist die 3 Kr nicht selten, als Drucksache 3. Gewichtsstufe eine kleine Rarität und entspr. hoch bewertet.
Wie selten sind eingeschriebene portofreie Briefe, bei denen die Zusatzleistung frankiert wurde ?
Gruß rabege
Hallo rabege,
ich hoffe, ich habe es richtig verstanden, aber die Nr. 2 Bayerns auf Drucksache der 3. Gewichtsstufe ist eine grosse Seltenheit. Briefe mit Dreierstreifen der Schwarzen Eins gibt es häufiger.
Deine Frage nach eingeschriebenen portofreien Briefen, bei denen die Zusatzleistung frankiert wurde, ist so nicht zu beantworten (zumindest nicht in einem Satz).
Prinzipiell galt, dass die Einschreibegebühr von 4 Kr. bis zum 30.6.1850, von 6 Kr. ab dem 1.7.1850 bis zum 31.12.1867 und von 7 Kr. vom 1.1.1868 - 31.12.1875 (der Sem hat da was falsches stehen) grundsätzlich Teil des Gehaltes des Postbediensteten war. Man nannte das Emolument.
Erst mit dem 1.4.1874 wurde die Einschreibegebühr von 7 Kr. in Marken verklebt.
Bei Expeditoren, also Subunternehmern vereidigt auf den König und die Postverwaltung, ging die Chargégebühr in die eigene Kasse, abzüglich der Kosten für die von der Postverwaltung vorgeschriebenen Postscheine.
Bei Postbeamten (die Minderheit damals) waren die Postscheine gratis bzw. wurden verrechnet, die Chargégebühr kam aber in die Kassen nütziger Einrichtungen (Witwen- und Waisenkassen).
Dem Postkunden war das egal.
Dienstbriefe in reinen Staatsdienstangelegenheiten waren immer portofrei. Die Chargégebühr hierfür wurde nach Ablauf des Fiskaljahres von Ministerium zu Ministerium verrechnet (wie auch die postalische Belastung innerministeriell weitergereicht wurde, aber dies detailiert zu erklären würde jeden Rahmen sprengen).
Es gab aber auch portopflichtige Dienstbriefe, die frankiert oder unfrankiert aufgegeben werden konnten. Hierfür gilt dasselbe wie bei den Briefen des normalen Publikums.
Erst zum 1.1.1861 konnten durch die Beschlüsse der neuen Postvereinskonferenz auch vom Publikum Briefe eingeschrieben abgesandt werden, die nicht frankiert waren, sog. Portochargébriefe. Diese sind sehr selten. Auf Wunsch kann ich mal etwas zeigen.
Hier war der Empfänger gehalten, das Porto und die Einschreibegebühr zu entrichten, worüber sich der sicher gefreut haben dürfte.
Hoffentlich habe ich deine Frage richtig interpretiert; wenn nicht, dann einfach präzisieren, dann versuche ich dir darauf eine Antwort zu geben.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
vielen Dank für die ausführliche Antwort, meine Frage, die auf einer Reihe falscher Annahmen beruhte, ist hinreichend beantwortet.
Hintergrund war ein gestriges ebay- Los, 2I auf R-Bf, den ich gern erworben hätte. Der Preis dümpelte lange bei ca. 70.-, es stand allerdings zu befürchten, dass es dabei am Ende nicht bleiben würde.
Bei meiner pers. Preisfindung wollte ich werterhöhende Faktoren nicht außer acht lassen, und da ich den Brief aufgrund von Vermerken und Inhalt eher für eine portofreie Dienstsache gehalten hätte, habe ich nach einem Grund für die Frankatur gesucht - und dabei weder bedacht, dass die R-Gebühr nicht frankiert wurde und 4kr, statt der angenommenen 3kr betrug.
So weit daneben kann ich manchmal liegen.....
Mein Gebot war leider knapp daneben, sonst hätte ich den Brief gern hier gezeigt.
Es gab auch einen Vermerk : "Frei gegen Schein", so dass ich den Bf für ein Einschreiben mit Rückschein gehalten habe, oder gibt es für den Vermerk noch eine andere Erklärung ?
Gruß rabege
Hallo rabege,
der Vermerk "Frei gegen Schein" bedeutete, dass der Brief vom Absender frankiert worden war und ein Postschein (Einschreiben, Chargé, Recepisse, Recommandirt usw.) gekauft worden war.
Ein Rückschein hiess Retourrecepisse, bei amtlichen Schreiben auch Postlieferschein, und war separat zu bezahlen.
Erst im Lauf der 1860iger Jahre wandelte sich der Begriff Recepisse und bezeichnete dann den Rückschein.
Auch die Gebühr von Retourrecepissen war ab dem 1.4.1874 mit 7 Kr. frankierbar.
Wenn es gewünscht wird, stelle ich mal ein paar Rückscheine aus verschiedenen Epochen hier ein, um jedem zu zeigen, worüber wir reden. Leider ist keine mit einer Nr. 2 dabei - dergleichen gab es eben nicht.
Beste Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
Anbei schönes Stück der 2II Platte 2 mit gMR 236 von Neustadt a. H. und 4 SL. Für 30 ct bei auXion gekauft, also so gut wie geschenkt. Rechts daneben schönes Stück der 2II Platte 4 mit zentralem oMR 22 von Aschaffenburg.
Besten Gruß, Briefmarkensammler991
Hallo Briefmarkensammler991,
da kann ich dich nur beglückwünschen - wenn du dafür 30 Cents bezahlt hast, hätte dann die Platte 1 nicht mindestens 50 Cents gekostet?
Im Nachhinein wird sich CCCCCC bestätigt fühlen können, der ja mal von 10% Katalogpreis schrieb ... allerdings ohne deine fabelhafte Erfahrung gemacht zu haben.
Gratulation sagt bayern klassisch
Ich habe hier zwar schon viel zur Bestimmung der Platten 3 Kreuzer Blau gelernt. Hier bin ich mir jedoch nicht sicher, welche Platte es ist. Die kritischen Merkmale sind: Ornament unter B von Bayern vollständig wie bei Platte 1, rechts unten jedoch etwas eingedellt durch Rauten. Die Randlinien sind zum Teil etwas ausgefranst und nicht ganz sauber. Die Raute unter der linken 3 ist vollständig vorhanden. Oben links ist die Raute unter der 3 mit der 3 verbunden. Ich denke deshalb, es ist eine Platte 4. Es könnte auch eine Platte 5 oder gar eine Platte 1 sein. Was sagen die Experten dazu, ich bin gespannt.
Hallo Schnulli,
die Delle ist absolutes ko-Kriterium für die Pl1.
Bei 4/5 sind die Ecken entscheidender als das Ornament, daher Pl5...?
Liege immer noch oft genug daneben, die Farbe könnte auch Hinweis sein, kommt leider auf dem Bild nicht rüber,
Gruß rabege
Hallo Schnulli,
rabege hat es gut geschildert - sieht nach Platte 5 aus.
Der Scan ist aber nicht sehr gut und ohne Farbe gibt es nur bei die Wahl zwischen Pl. 4 und 5. Die Druckqualität sieht aber mies aus, was eher auf die 5. Platte schliessen lässt.
Die Platte 1 scheidet aus den Gründen, die rabege genannt hat, sofort aus.
Vielleicht bekommen wir einen besseren und farbigen Scan von dir nachgeliefert?
Beste Grüsse von bayern klassisch
Die Druckqualität der Marke ist wirklich nicht gut. Besonders im oberen Teil ist der Druck körnig und die Ansicht mit der 10fach Lupe zeigt einige Ausfransungen an den Linien. Was mich stutzig macht, ist die Tatsache, dass unter dem B von Bayern das Ornament keine Spur eines Fleckes hat, sondern so klar und gut aussieht wie bei Platte 1. Der Rest an Merkmalen spricht eher für Platte 5, das bei Platte 4 das Ornament fast ohne Fleck sein soll, läßt die Vermutung zu, es sei eine Platte 4. Was ist nun entscheidender: Das Ornament oder die Ausbuchtung der unteren Linie? Die Ausbuchtung besteht übrigens aus 2 kleinen Höckern und nicht nur aus einer Delle.