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Vorphila Bayern gegen Berlin

  • saschJohn
  • 29. Juli 2007 um 15:33
  • Erledigt
  • saschJohn
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 15:33
    • #1

    Ich will mir ne Berlin Beleg Sammlung aufbauen und würde den hier tauschen gegen einen von Bayern nach Berlin kann auch gerne von später sein so 1849 wär nich schlecht :D dann darf auch ne schwarze Einser druff pabbe ;)

    also ernsthaft ich hab keine Ahnung was der Wert ist...rot ist ja schon seltener glaub ich...ich möchte aus allen Gebieten Berlin Belege also hier statt Aschaffenburg einen ähnlich wertvollen nach Berlin kann ruhig auch mit Marken entsprechend sein.

    Einmal editiert, zuletzt von saschJohn (29. Juli 2007 um 15:34)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 15:49
    • #2

    Der Wert eines Vormarkenzeitstempels lässt sich pauschal nicht an seiner Farbe festmachen. Der rote Aschaffenburg ist sehr häufig, er dürfte bei guter Qualität 10 € kosten, hier vielleicht die Hälfte, da er nur teilabgeschlagen ist.
    Dass du gerne einen Brief - oder eher eine Drucksache - mit der schwarzen Eins nach Berlin hättest, hast du mit mehreren Millionen Sammlern gemeinsam, auch mit mir. Leider gab es 1849 keine Möglichkeit mit Marken nach Preussen zu frankieren, da war der 1.7.1850 mit dem Postvertrag Bayerns mit Preussen der mögliche Ersttag. Jedenfalls ist keine Einzelfrankatur von Bayern mit der Nr. 1 nach Preussen bekannt. Wenn du eine finden solltest, informiere mich bitte umgehend.
    Stell doch mal die Bayern - Briefe ein, die du verkaufen möchtest, ich denke, ich kann dir die zu erwartenden Preise recht genau benennen.

    Es macht durchaus Sinn, eine Sammlung Vormarkenzeit nach Berlin aufzubauen, du wirst sehen, wie diese bei guter Qualität stetig wächst. So etwas kann man auch gut ausstellen, oder nur für sich sammeln, denn es wird sicher schön bunt werden, was jedes Auge erfreut.

    Hierzu wünsche ich viel Glück und gutes Gelingen.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • saschJohn
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 16:03
    • #3

    Danke für die Einschätzung und Ermutigung :) ich hab noch ein paar Bayern aber die dachte ich wär die wertvollste ;)

    Einmal editiert, zuletzt von saschJohn (29. Juli 2007 um 16:03)

  • saschJohn
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 16:14
    • #4

    so da sind die anderen die bewegen sich wohl im Cent Berreich :D Noch eins ich suche einen Bayern Beleg nach Berlin! Da ist also ne Bayern Marke drauf und die Adresse ist Berlin und hinten ist der Berlin Ankunftstempel :)

    Einmal editiert, zuletzt von saschJohn (29. Juli 2007 um 16:15)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 18:43
    • #5

    Hallo, danke für die Scans.

    Leider hast du recht, die Stücke sind nicht sehr wertvoll. Die Paketkarte mit dem Kriegsdruck der 3Mark dürfte noch das beste Stück sein, wenn auch die Qualität nicht die beste sein dürfte (ist bei Paketkarten leider oft so ...).
    Die Stücke sind so im 50 Cent bis 5 Euro - Bereich anzusiedeln, wenn man sich die Mühe einer Einstellung bei Ebay machen möchte.

    Ich habe zwar das ein oder andere Stück von Bayern nach Berlin, aber es ist leider alles in 6 Bayernsammlungen verbaut und wird auch nicht so schnell verkauft/getauscht werden. Sorry!

    Tipp: Gib im Ebay unter Bayern bis 1914 den Suchbegriff Berlin ein, oder unter Preußen die Suchbegriffe Berlin und Bayern, auch mit der Textsuche. Ich denke, du wirst da bald etwas finden.
    Wenn du dann noch eine schwarze Eins bei deiner Suche findest, dann habe ich mit meiner Suche etwas falsch gemacht ...

    Viel Glück wünscht dir bayern klassisch

  • saschJohn
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 18:48
    • #6

    habs vermutet danke für die Einschätzung naja guck ich mal bei Ebay :)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 18:50
    • #7

    Du hast da auch 2 Briefe an Castell dabei - kleiner Tipp am Rande:
    Zeige besser nicht Briefe oder Belege an diese Adresse, da sie in den achtziger/neunziger Jahren aus 2 von 3 Archiven dieser Adelsfamilie gestohlen wurden.
    Ich kenne Fälle, bei denen Sammlungen im Ausstellungsrahmen von der Staatsanwaltschaft gesiebt wurden und die corpora delicti der Familie zurück gegeben wurden. Da man an Diebesgut grundsätzlich kein Eigentum erwerben kann (außer über eine öffentlich rechtliche Auktion erworbene Stücke), sind deine beiden Briefe vermutlich immer noch Eigentum (nicht Besitz!) der fränkischen Adelsfamilie.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • saschJohn
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 19:06
    • #8

    Oh gut zu wissen dann setz ich mich doch mal mit denen in Verbindung :)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 19:09
    • #9

    Ich schätze, wenn die meine Werteinschätzung gelesen haben, werden sie grosszügig auf eine Rückgabe verzichten...
    Hoffe ich zumindest.

  • saschJohn
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 19:14
    • #10

    Fürstlich Castell'sches Domänenamt Albrecht Fürst zu Castell-Castell
    Weinhandel Castell

    Schloßplatz 5
    97355 Castell

    sind das die hier?

  • Concorde
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 19:59
    • #11

    Vielleicht sollten wir diesen Verkäufer auch warnen(2 Angebote!): ;) ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde (29. Juli 2007 um 20:00)

  • Concorde
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 20:04
    • #12
    Zitat

    Original von saschJohn
    habs vermutet danke für die Einschätzung naja guck ich mal bei Ebay :)

    schau mal hier-moderater Ausruf:

    [URL]http://cgi.ebay.de/GA-P46-Nuernb-…06_W0QQitemZ140


    ..und für 50 Euronen bist Du bei diesem Beleg in Delcampe dabei....

    Bilder

    • Sasch.jpg
      • 27,16 kB
      • 414 × 337
      • 193

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde (29. Juli 2007 um 20:23)

  • Kreuzerjäger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    315
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Juli 2007 um 20:05
    • #13

    Hallo zusammen.

    Von Castell Briefen sind ja eine Menge zu finden. Kann man den überhaupt herausbekommen, ob ein Brief nun gestohlen wurde oder nicht?
    Hat den die Adelsfamilie eine Bestandsliste oder sowas ähnliches?

    Viele Grüsse von dreiKreuzer

    PS: Ich gucke meine Briefe auch mal durch.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 20:37
    • #14

    Ich denke nicht, dass man Listen hat bzw. hatte, aber man hat vorgegaukelt, einen Forschungsauftrag zu haben und sich an 2 Archiven gütlich getan.
    Als es herauskam, weil bei Auktionen erstmalig die Empfängerfamilie Castell hundertfach gelesen wurde, war das meiste schon vertickt und der/die Beschuldigten wanderte/n ins Cafe Viereck.

    Auch wenn ich sicher bin, dass man schon zu früheren Zeiten das ein oder andere Stück entnommen haben dürfte, sollte die Masse der Castell - Briefe aus diesen fortgesetzten Diebstählen stammen. Ein Beweis zu führen dürfte aber schwer sein.

    Ähnlich war es wohl mit der Farina - Korrespondenz in Köln gegenüber dem Jülichsplatz, die vor Jahren angeblich komplett von Feuser versteigert wurde. Diese Auktion war legal, denn die Eigentümer wollten verkaufen.
    Nur die Besitzer älterer Auktionskataloge konnten nachweisen, dass schon in den fünfziger Jahren Stücke entnommen wurden und in den Markt geschleust wurden.
    Alles glauben darf man halt doch nicht immer...

  • Kreuzerjäger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    315
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Juli 2007 um 20:52
    • #15

    @bayern klassisch

    Das heisst aber auch, dass man erst garnicht mit der Adelsfamilie in Kontakt tritt. Die sagen wahrscheinlich sowieso, dass der Brief aus ihrem Archiv ist. Ob es stimmt oder nicht, ist dann wohl egal. Mich würde echt interessieren, wie die Staatsanwaltschaft in diesen Fällen vorgeht. Die Beweispflicht liegt doch wohl bei der Adelsfamilie.
    Die Frage ist aber wohl eher was für ein Juristenforum.


    Gruss
    dreiKreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 21:09
    • #16

    In Deutschland gilt ja die Unschuldsvermutung. Aber bei einem Auktionsstück kann man sicherlich feststellen, wann wo wer was von wem gekauft hat. Dann geht man immer weiter rückwärts, bis irgendwann ein Einlieferer nominiert werden kann, der mit dem Dieb identlisch ist. Das war es dann mit dem schönen Stück.

    Stell dir vor, du erbst u. a. ein grosses Archiv. Wert sicherlich sechsstellig oder mehr. Dann stellst du fest, dass aus fünf Zentner Briefen und Urkunden aus 1450 bis 1890 über die Hälfte fehlt.
    Ich denke, da kann man schon grantig werden, noch dazu, wenn man bedenkt, dass es Familie ist und nicht irgend ein Archiv vom Nachbarn.

    Im Moment wird das nicht mehr so heiss gekocht, daher will ich das Thema auch nicht über Gebühr strapazieren. Mit dem Tipp hab ich es nur gut gemeint mit saschJohn.

    Guts Nächtle wünscht bayern klassisch

  • saschJohn
    Gast
    • 29. Juli 2007 um 21:39
    • #17

    können die Briefe gerne wiederhaben vielleicht schenken sie mir aus Dankbarkeit noch nen alten ungeöffnetten Postsack aus Großvaters Zeiten :D ;)
    @concorde danke ist schon auf der Watchlist ;)

  • Concorde
    Gast
    • 30. Juli 2007 um 06:01
    • #18

    saschJohn: habe noch etwas sehr günstiges bei Delcampe gesehen:

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