SVP-Mann Hans Grunder will in den Nationalrat. Dazu geht er neue Wege: Grunder verewigte sich selber auf einer Briefmarke.
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Hans Grunders Wahlkampf-Marke / Andreas Blatter
Wahlkampf auf dem Postweg: Hans Grunder, SVP-Grossrat und Nationalratskandidat aus Hasle-Rüegsau, nutzt das «Webstamp»-Angebot der Post*, um für sich zu werben. Im Internet gestaltete er seine eigene Briefmarke, auf der gross sein Konterfei prangt, mit dem Slogan «Hans Grunder in den Nationalrat». Die Marken (A- und B-Post) will er ab heute einsetzen. Grunder sagt, die Idee sei nicht abgekupfert. «Ich staune selber, dass das noch niemand gemacht hat.»
Die Briefmarken lässt der Ingenieur und Unternehmer auf sämtliche Post kleben, die seine Firma verlässt. Er vertreibt sie aber auch in seinem Netzwerk – zum Selbstkostenpreis, versteht sich. Bisher seien ungefähr 1000 A-Marken im Umlauf, sagt er. Es sollen aber rasch mehr werden: «Wir sind überzeugt, dass die Marke ein Renner wird», sagt Grunder. Immerhin gebe es nebst Roger Federer keinen lebenden Schweizer mit eigener Marke
Die Grunder-Marke zeigt den Kandidaten übrigens ebenfalls in sportlicher Mission: Der Präsident der SCL Tigers liess sich vor dem Hintergrund des «Tatzederby»-Hockeymatchs im Stade de Suisse verewigen. fab*Infos unter unter «Member Services» und «WebStamp». Die eigenen Marken kann man selber ausdrucken, bezahlen muss man nur den Frankaturwert.
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