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Aufgabs-Recepisse 1830er

  • daflocki007
  • 15. Juni 2007 um 23:58
  • daflocki007
    aktives Mitglied
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    125
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    25. Oktober 1980 (45)
    • 15. Juni 2007 um 23:58
    • #1

    Servus!

    Da habe ich etwas, mir unbekanntes, zwischen meiner neue Feldpost gefunden.
    Da ich mich mit dem gebührenpflichtigen Postverkehr nicht auskenne, erst recht nicht in/aus Österreich, wollte ich mal fragen, um was es sich da eigentlich handelt?
    Bei dem handschriftlichen Text konnte ich nur Bergamo lesen. Ich denke also, dass es sich um eine Sendung dorthin handelt, bzw. um eine Art Quittung. Liege ich da richtig?
    fl. steht doch für Gulden, oder?

    Aber ich denke, da gibt es User, die mir da mehr drüber erzählen können, oder?

    daflocki007

    Edit: Ich hoffe ich habe hier im richtigen Unterforum geschrieben, wenn nicht, einfach verschieben!

    Bilder

    • recepisse (Large).jpg
      • 72,49 kB
      • 1.024 × 406
      • 397

    http://www.feldpost-angebote.de/

    Einmal editiert, zuletzt von daflocki007 (16. Juni 2007 um 00:01)

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 16. Juni 2007 um 00:19
    • #2

    recommandiert bedeuted eingeschrieben. Sowas bekommst Du heute auch noch wenn Du ein Einschreiben aufgibst.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • daflocki007
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    25. Oktober 1980 (45)
    • 16. Juni 2007 um 15:10
    • #3

    Danke Lacplesis!

    Mich würde nun noch interessieren, ab wann man überhaupt in Österreich/Deutschland Einschreiben verschicken konnte???
    Hätte nicht gedacht, dass dies schon 1836 möglich war!

    daflocki007

    http://www.feldpost-angebote.de/

  • Berni17
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    17. Februar
    • 16. Juni 2007 um 15:55
    • #4

    Hallo daflocki007

    Es gibt verschiedene Arten von Recepissen (Aufgabescheine) zB das Aufgabs- und das Abgabsrecepisse das Retourrecepisse und den Interimsschein. Es waren dies Postscheine, die nur auf besonderes Verlangen des Aufgebers ausgestellt wurden und für die bezahlt werden musste.

    Sinn und Zweck dieser Scheine war die Absicherung des Aufgebers gegenüber der Post, damit dem zur Aufgabe gelangten Brief während seiner Reise innerhalb der Post auch eine besondere Sicherheit und Sorgfalt gewidmet wurde und der Brief auch tatsächlich den Empfänger erreichte.

    Das Retourrecepisse, das nur für recommandierte Briefe und Geldbriefe verwendet wurde, wurde dem Aufgeber zurückgestellt, womit ihm die Ankunft seiner Sendung beim Empfänger durch dessen Unterschrift bestätigt wurde.

    Lg Bernhard ;)

  • erich521
    aktives Mitglied
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    288
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    Männlich
    Geburtstag
    25. Juli 1952 (73)
    • 22. Juni 2007 um 05:53
    • #5

    etwas dazu beitrage ;)

    2 mit Portogerechten 6Kr frankierte Retourrecepissen aus 1856

    Frankiert wurden nur Retour Recepissen der Briefpost, ab 1.7.1850
    betrug die Gebühr 6 Kr.CM ,vor dem 1.7.1850 kommen 2 3 und 9 Kr
    Frankaturen vor wobei von der 9 Kr. angeblich nur 1 Stk.bekannt ist !!
    Frankaturen mit nur einer Entwertung auf der Marke werten deutlich höher.
    Zusatz:
    daflocki007 bin mal deiner Frage nach dem ab wann Einschreiben nachgegangen: Der rekommandierte Brief entwickelte sich aus den
    an-empfohlenen Briefen des Mittelalters deren Vorläufer auch als Galgenbriefe bezeichnet wurden. Gegen Ende des 17.Jahrhunderts
    wird der recommandierte Brief eingeführt. Quelle:Huber/Wessely

    erich

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    2 Mal editiert, zuletzt von erich521 (22. Juni 2007 um 13:53)

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