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Die teuersten Exemplare der Welt

  • bjoerngerlach
  • 5. Dezember 2005 um 11:19
  • bjoerngerlach
    Administrator
    Beiträge
    2.097
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    Männlich
    Geburtstag
    7. März 1986 (39)
    • 5. Dezember 2005 um 11:19
    • #1

    Die teuerste Briefmarke der Welt ist die Tre Skilling Banco. Von dem schwedischen Fehldruck von 1855 ist nur ein Exemplar bekannt. Zuletzt wurde es mit zwei Millionen Euro gehandelt. Die wohl bekannteste und zweitwertvollste Marke ist die blaue Mauritius. 13 Stück gibt es von ihr weltweit. Zuletzt wurde die Marke für 1,5 Millionen Euro verkauft. Die teuerste Briefmarkeneinheit ist ein Viererblock einer amerikanischen Flugpostmarke von 1924. Sie zeigt ein auf dem Kopf fliegendes Flugzeug und trägt daher den Namen "Inverted Jenny", der mittlerweile weltbekannt ist. Bei der letzten Versteigerung vor vier Wochen kam der Block für 2,9 Millionen Dollar unter den Hammer.


    Quelle:

  • db1201037
    aktives Mitglied
    Beiträge
    141
    • 5. Dezember 2005 um 11:49
    • #2

    Hallo,

    irgendwie habe ich die Anzahl der blauen Mauritius anders im Kopf. Eine kurze Suche im Netz ergab:

    Wikipedia: 8 gebrauchte, 4 ungebrauchte
    Deutsche Post: 13 gebraucht, 4 postfrisch (!!!)
    Blue Island Services (Mauritius): 6 gebraucht, 6 postfirsch

    Kann irgendjemand Licht in den Wirrwarr bringen?

    db

  • kauli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.494
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    14. November 1942 (83)
    • 5. Dezember 2005 um 17:40
    • #3

    Hallo,
    6 ungbrauchte und 6 gestempelte ist wohl korrekt. Und dann
    gibt es ja auch noch die Orangerote, von der sind 14 Stück bekannt.
    Von der spricht komischerweise niemand
    Auflage der beiden je 500 Exemplare

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • Nimrod
    Gast
    • 5. Dezember 2005 um 20:09
    • #4

    Na, da habt Ihr aber einen Haufen teure Marken vergessen zu erwähnen (nur als Beispiel die British Guyana 9).


    Die Werte sind aber extrem vorsichtig zu betrachten. Einerseits spiegeln sie nicht unbedingt immer ein rationales Verhältnis von Seltenheit und Wert, sondern vielmehr "Beliebtheit und deshalb hoher Wert". Darüberhinaus sind viele dieser seltenen und begehrten Marken schon lange in fester Hand und können kaum an aktuellen Auktionsergebnissen gemessen werden.

    Es gibt viele extrem seltene Marken (also unter 100 erhalten gebliebene Stück pro Emission), welche nicht annähernd diese Preise erfahren würden. Die Gründe dafür sind mannigfaltig.

    Eine extrem teure Marke wird zu einem gewissen Grad "gemacht"...d.h. Auktionsergebnisse drücken die Marke mit der Zeit nach oben.

    Eine realtiv seltene Marke aus einer berühmten Sammlung, wird einen wohl besseren Preis erfahren, als ein ähnliches Stück von Herrn XY.
    Da wirkt einfach der "Ferrari, Rothschild und Jerger"-Bonus mit.

    Das Material muß auch "eindeutig und einfach" sein...ein Laie kann anhand des "Bildchens" die "Hepburn", oder eine "inverted Jenny" erkennen. Ähnlich seltenes Material (z.B.: manche Plattenfehler) sind dafür zu kompliziert und taugen nur für den kleineren Spezialistenkreis.

    Der Wert von Marken ist auch stark vom Sammelgebiet abhängig. Seltene europäische, oder Nordamerikanische Marken werden sich über den Kamm geschert sicher weitaus besser verkaufen lassen, als ein seltener postalischer Papierfetzen aus Ägypten. Ihr könnt Euch Auktionsergebnis-Beispiele bei e-bay anschauen und den Faktor mit den Katalogpreisen vergleichen. Erst gestern konnte ich einen sehr guten großen grichischen Hermeskopf, um einen peinlich niedrigen Betrag ersteigern. Dies ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgrund der relativ geringen Nachfrage offensichtlich möglich...bei großen internationalen Auktionen hätte man dafür ein Vielfaches zahlen müssen.

    Die Optik der Erhaltung spielt ebenfalls eine große Rolle. Eine gelbe Merkur würde z.B.: mit rund 10500 Euro im Katalog verzeichnet sein. Den Preis erreichen aber nur die allerwenigsten Stücke (wenn überhaupt). Die von Ursprung an wenig intensive Markenfarbe ist extrem anfällig und verbleicht über die Jahrzehnte. Darüberhinaus führt schon der kleinste Anschnitt (was speziell bei diesen Marken sehr häufig ist) zu massiven Preisnachlässen. Erst vor kurzem hatte ich die Option eine solche Marke um nur knapp 500 Euro zu kaufen (dabei war die Farbe noch annehmbar gut und der Schnitt akzeptabel). Lustigerweise wird für die farbintensiveren Stücke (Fälschungen) bei e-bay gerne ´mal 1000 bis 2000 Euro geboten.

    Nehmt auch das Beispiel der Black Penny her. Die war absolute Massenware. Aber: a) sie ist die Nummer 1 Europas und jeder muß sie daher in der Sammlung haben. b) Nur wenige Stücke sind davon perfekt geschnitten bzw. gestempelt und dies drückt sich sofort massiv im Preis aus. Für einen Laien sind hier die Preisdifferenzen nicht unbedingt leicht nachvollziebar, bewegt sich der Wert doch zwischen 50 Euro und weit über 1000 Euro bei akzeptablem Schnitt.

    Beliebtheit ist der größte Faktor beim Preis, aber dies gilt ja nicht nur für Briefmarken. Wieviel ist die Mona Lisa wert? Wieviel dagegen das ehemals teuerste Bild der Welt (Denners "Alte Dame") ? Kennt Ihr nicht? Alles eine Frage der Mode.

    Einmal editiert, zuletzt von Nimrod (5. Dezember 2005 um 20:12)

  • asmodeus
    Moderator
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    • 5. Dezember 2005 um 21:26
    • #5

    Wie Nimrod unter Penny Black erwähnte: hier eine sehr breitrandige Penny Black Platte 6 mit sehr sauberen Stempelabschlag:

  • petermcwerner
    neues Mitglied
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    17. August 1936 (89)
    • 7. Dezember 2005 um 05:02
    • #6

    Hallo,

    Wer sich für die Blaue und Orangerote Mauritius interessiert findet weitere Angaben auf meiner Homepage, Mautitius Classic Stamps, allerdings nur auf Englisch.

    Gruß
    Peter Werner

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    Einmal editiert, zuletzt von petermcwerner (7. Dezember 2005 um 05:04)

  • philabolle
    neues Mitglied
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    • 7. Dezember 2005 um 09:54
    • #7

    Weiß eigentlich jemand, wem heutzutage die British Guyana Red gehört?


    Philabolle

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