@Gagrakacka
Schön von dir mal wieder was zu hören!!
Die Angabe, daß B stünde für Bahnhof, habe ich aus "Aachener Postgeschichte und Stempelkatalog" von Bruns/Kaußen. An anderer Stelle habe ich auch schon gelesen, die Bedeutung sei ungeklärt. Aber natürlich hast du auf jeden Fall Recht, wenn du sagst, daß nicht das Bahnhofspostamt, sondern die Bahnpost für die Bearbeitung zuständig war
Hast du Beispiele für Stempel mit einem A anstelle des B? Ich habe sowas noch gar nicht gesehen, und im Bruns/Kaußen ist auch nichts davon erwähnt.
Kleine Aachener Stempelkunde
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reichswolf -
17. März 2007 um 22:11
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@ reichswolf
Dein weiter oben gezeigter Maschinenstempel (I) stammt von einer Bikerdike-Briefstempelmaschine.
Frühestes Belegdatum 06.07.1905
bekannter Verwendungszeitraum ohne Beschädigung 13.05.1905 - 02.06.1905
bekannter Verwendungszeitraum mit Beschädigung Nr. 1 06.07.1905 - 11.12.1906
bekannter Verwendungszeitraum mit Beschädigung Nr. 2 24.12.1906 - 23.02.1911Die Daten habe ich aus dem Heft Nr. 144 (Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V.) Bikerdike-Briefstempelmaschinen entnommen.
Im Anhang ein Bild mit den gekennzeichneten Beschädigungen.
Gruß, obelix. fg
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@reichswolf:
Jetzt müsste ich lügen, aber die ArGe NDP hat sich m.W. ausführlich mit den Stempeln beschäftigt. Ich werde in meinen Unterlagen nachsehen, wie der letzte Stand der Dinge ist und melde mich dann.
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Heute zeige ich euch einen Ortsbrief vom 1.2.48 mit zwei MiNr. 945, entwertet mit dem ältesten Vorkriegsstempel, der nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches 1945 wiederverwendet wurde. Es ist dies der Gittersegmentstempel AACHEN * 1 c, der eigentlich von 1889 bis 1923 in Gebrauch war. Da aber in der unmittelbaren Nachkriegszeit der Ersatz verlorener und zerstörter Stempel durch neue Geräte nicht im großen Maßstab möglich war, wurden ab Sommer 1945 alte Stempel reaktiviert. Dazu mußten sie allerdings erst aus Vienenburg zurückgeholt werden, wohin sie evakuiert worden waren. Der unten gezeigte Stempel war von 1948 bis 1949 in seinem zweiten Einsatz. Die Datumszeile ist im Vergleich zum Original leicht verändert worden, so stehen das V und das N (für Vor- bzw. Nachmittag) jetzt vor der Uhrzeit. Außer dem Stempel mit UB "c" kommt auch der mit "b" wiederverwendet vor (und natürlich zahlreiche andere Stempel mehr, von anderen PÄ, in anderen Formen und Typen etc.).
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Hallo reichswolf,
endlich habe ich einen Bikerdike-Maschinenstempel von Aachen mit Beschädigung Nr. 2 gefunden. Im Anhang der Beleg.
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1961 erfolgte in der Bundesrebublik Deutschand die Einführung der Postleitzahlen. Aachen erhielt die Nummer 51. Es dauerte allerdings bis 1963, bis alle Aachener PÄ mit den entsprechenden neuen Stempeln ausgrüstet waren. Diese Stempel zeigen schon die Form, die die DPAG bis heute benutzt, nur die Postleitzahl selber änderte sich noch zweimal. Ab 1975 wurden neue Stempel nur noch mit vierstelliger PLZ geliefert, und Juli 1993 wurden die PLZ fünfstellig. Bis 1993 kommen die PLZ 51 und 5100 parallel vor. Auf Einschreiben kann man oft sogar beide PLZ auf einem Beleg finden, die 51 im Stempel und die 5100 auf dem R-Zettel.
Hier zeige ich euch einen 51er-Stempel des PA Aachen 1 mit dem UB be auf einer "Ersttagskarte"...PS: Danke obelix für deinen obigen Beitrag!!
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hier zu lesen!
@reichswolf:
Gaaaaaanz toller Beitrag, Gratulation

Ich vermisse bisher Stempelabschläge z.B. von Steinebrück, ein Stempel den ich schon eine Weile gezielt suche, als KOS selbstverfreilich

Ein kleines Schmankerl, bestimmt auch in der Aachen Philatelie
[/URL]
Ein Brief von Aachen nach Maestricht in Holland, zum ermäßigten Grenztarifsporto per Einschreiben.
Zwar kein FDC aber so etwas muß man erst einmal finden

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postschild:
Danke für die Blumen und für's Zeigen deines klasse Beleges!! Den Steinebrück-KOS (und noch viel mehr) vermisse ich auch...

Dann zeige ich auch noch was nettes, nämlich eine P70 I F/A der DDR, wobei der Antwortteil wunschgemäß mit dem SSt zum Goßen Preis von Europa 1960 in Aachen entwertet wurde. Als kleine Dreingabe haben die Aachener Postler den Frageteil am Antwortteil belassen, so daß jetzt wunderbar dokumentiert ist, daß der SSt rückdatiert eingesetzt wurde

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Kleiner Aachen Beleg, mehr nicht. Eventuell kann Reichswolf noch etwas dazu sagen.
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Heute zeige ich euch eine Paketkarte aus Aachen-Forst, das 1906 engemeindet wurde, den Schriftzug Aachen-Forst aber bis 1973 in Stempeln führte. Zum Zeitpunkt der Abstempelung war das PA ein Zweig-PA von Aachen 1. Der gezeigte Postgebietsleitzahlenstempel war von 1955 bis 1961 in Gebrauch, danach wurde er mit aptierter "(22c)" noch bis 1964 weitergenutzt.
Eine Frage dazu habe ich auch noch: ist der violette H7-Stempel von Hamburg und was bedeutet er?? -
... na dann will ich Euch den Steinebrück KOS mal zeigen

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Hab hier auch noch etwas zum zeigen für dich Christoph.
Eilgut-Schein_Paris, 13.März 1850 nach Berlin
Stempel: CHARLIER & SCHEIBLER IN AACHEN
Stempel: GEGEN ELEMENTARSCHADEN VERSICHERT BEI DER AGRIPPINAkein postialischer Stempel von Aachen aber vieleicht doch etwas nettes zum anschauen für dich.
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Zitat
Original von reichswolf
@Gagrakacka
Schön von dir mal wieder was zu hören!!
Die Angabe, daß B stünde für Bahnhof, habe ich aus "Aachener Postgeschichte und Stempelkatalog" von Bruns/Kaußen. An anderer Stelle habe ich auch schon gelesen, die Bedeutung sei ungeklärt. Aber natürlich hast du auf jeden Fall Recht, wenn du sagst, daß nicht das Bahnhofspostamt, sondern die Bahnpost für die Bearbeitung zuständig war
Hast du Beispiele für Stempel mit einem A anstelle des B? Ich habe sowas noch gar nicht gesehen, und im Bruns/Kaußen ist auch nichts davon erwähnt.@reichswolf:
Im Heft 44, 1997/I der ArGe NDP ist ein interessanter Artikel zu den Stempeln drin. Nach meiner Meinung heisst A "Anglais" und B "Belgique". Drei mal pro Woche fuhr ein belgischer Dampfer über den Kanalg, vier mal ein Englischer. Um die belgische Transitgebühr richtig zu berechnen, hätte es Sinn gemacht, den Stempel entsprechend zu benennen.
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d.s., sammlefreak & Gagrakacka
Danke für eure Beiträge. Lars, wäre es unverschämt von mir, dich um einen Scan des Artikels zu bitten? Klingt nämlich interessant...Auf Seite 4 des Threads habe ich ja schon einmal Belege zur Belgischen Militärpost gezeigt und erwähnt, daß außer dem dort gezeigten Stempeln noch andere zum Einsatz kamen. Diese späteren Stempelformen kann ich euch inzwischen auch zeigen.
Die erste Postkarte ist am 05.03.1920 nach Lüttich (= Liege = Luik) gelaufen, wo sie am selben Tag noch ankam. Der Stempel zeigt jetzt die beiden "1", die bei diesem Stempel in Antiqua-Lettern gesetzt sind. Dieser Stempel war von 1920 bis 1922 in Gebrauch.
Die zweite Karte, ebenfalls nach Lüttich, vom 12.07.1920 zeigt dagegen die "1" in grotesk. Diese Form war von 1920 bis 1929 im Einsatz.
Der auf beiden Karten zu sehende Vermerk "S.M.B." bedeutet "Service Milititaire Belgique". -
@reichswolf
diesen Stempel hattest Du zwar schon mal vorgestellt, aber nicht auf einer Feldpostkarte.
Und ich habe ihn gestern bekommen.
Interessiert Dich auch Eschweiler? Das gehört ja auch zum Kreis Aachen. Da habe ich auch noch eine Feldpostkarte.
Beste Sammlergrüße
Marc -
Wie Du mich gebeten hast, habe ich heute an Dich gedacht, als ich eine Belegekiste durchsucht habe...
Die anderen Belege möchte ich schon noch behalten, aber falls Du diesen habe möchtest, schicke ich ihn Dir.
Diesen Maschinenstempel hatten wir hier noch nicht...Beste Sammlergrüße
Marc -