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FRANCO auf einem frankierten Brief

  • wien13
  • 10. Februar 2007 um 20:51
  • wien13
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    • 10. Februar 2007 um 20:51
    • #1

    Auf dem Scans seht ihr einen Brief aus dem Jahr 1852 von Göpfritz im schönen Waldviertel nach Wien. Der Brief war ursprünglich versiegelt und hatte bei meinem Kauf keinen Inhalt.

    Wie der FRANCO Stempel zu deuten ist, bin ich mir unsicher. Ich habe in meiner Literatur einen Hinweis gefunden, dass dies bei Briefen, bei denen das Porto bar zu zahlen war (Geldbriefe oder Briefe in bestimmte ausländ.Länder - siehe Müller S.H 100) üblich war. Oder der Stempel kam aufgrund von Gewohnheit/Verwechslung der Postangestellten zum Einsatz.

    Oder war dies die Kennzeichnung, dass der zusätzlich zu den 6 Kr. erforderliche Portobetrag bar erlegt wurde? Über 20 Postmeilen (ca. 148 km) wäre für ein Gewicht von 1 Lot ein Porto von 9 Kr. notwendig gewesen. Da aber Wien nicht so weit von Göpfritz entfernt liegt, kommt somit nur in Frage, dass der Brief schwerer, oder eine Zusatzgebühr (kein Vermerk auf Brief!) bar bezahlt wurde.

    Ich tippe mal drauf, dass Brief schwerer war, alles andere wäre auf dem Brief zu vermerken gewesen - oder 2. Möglichkeit , dass der FRANCO Stempel nachträglich auf die Marke kam.

    Wie seht Ihr das?

    Grüße aus Wien

    Bilder

    • goep 1.jpg
      • 40,48 kB
      • 468 × 330
      • 329
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      • 442 × 565
      • 377

    Einmal editiert, zuletzt von wien13 (16. Februar 2007 um 19:49)

  • Philactica
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    • 11. Februar 2007 um 08:18
    • #2

    Das philatelistischen erlasse ich den Expert.
    Der Stempel ist gerade fetter oben was mir sagt daß etwas dickeres drin war.
    Um das weiter zu prüfen kann der Umschlag Dir schon gut erzählen wie groß das Format war als Inhalt. Zu erkennen sind Fallten. Leicht nach so eine lange Zeit aber kann mit geforscht werden.
    Macht ja alles leichter wenn das Port und Gang so ungefähr erkannt wird.
    Erich

    'Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!' - JWvG :bier:
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  • erich521
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    • 11. Februar 2007 um 08:42
    • #3

    Ich halte das für eine Spielerei des Postmeisters ,der Brief ist Portogerecht frankiert und er wollte das eben auch mit dem franco Stempel ausdrücken oder einen besonderen Stempel kreieren.
    wie zum Beispiel hier :

    Edwin Müller:

    Bilder

    • Unbenannt-Scannen-02.jpg
      • 334,76 kB
      • 800 × 535
      • 302

    Einmal editiert, zuletzt von erich521 (11. Februar 2007 um 08:43)

  • Philactica
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    • 11. Februar 2007 um 09:10
    • #4

    Hallo Edwin,
    Naja, portogerecht soll es dann sein, aber hatten die Postbevörderer Zeit zum Spielen mit den Briefen - klaube schon nicht ?

    Erich

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  • erich521
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    25. Juli 1952 (73)
    • 11. Februar 2007 um 09:14
    • #5

    Hallo erich
    Edwin Müller ist Autor des Handbuches der Österr&Levante
    Entwertungen aus dem das Bild entnommen ist ;)

    ich glaube die Zeit hatten Sie schon, siehe Beispiel!!

    LG erich

  • Lacplesis
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 11. Februar 2007 um 10:05
    • #6

    Nur mal angemerkt: Vor 150 Jahren war das Waldviertel nicht schön, sondern eine recht traurige Gegend...

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • mockingbird
    Gast
    • 11. Februar 2007 um 13:36
    • #7

    Oha... Grundwissen über Postgeschichte, Lektion Uno:

    Franco heisst "frei", d.h. der Brief war bis zum Empfänger vollkommen vorausfrankiert. Diese Vermerke kommen auf Altbriefen genauso vor wie auf Briefen von 1920. Alte Gewohnheiten sterben eben langsam.

    Es gibt noch den sog. Teilfrankobrief. Hier ist nur bis zur nächsten Postgrenze bzw. Vertragsgrenze vorausbezahlt worden. Das Restporto musste der Empfänger tragen.

    Ich empfehle dazu von Dr. Helbig das Buch "Vorphilatelie" - da ist das Thema ausführlich erläutert.

    Der Postmeister war in diesem Fall wohl besonders sorgfältig und hat seinen Franko-Stempel auf der Marke mit abgeschlagen. Sehr schönes Stück! Nur schade um den Knick und den Klebestreifen.

    Gruss!

    mockmock

    P.S. Die Franko-Stempel auf Marken kommen auch bei anderen Ländern vor - USA, Luxemburg. Nach meiner Erfahrung in der Regel werterhöhend.

  • altstri
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    3. Januar
    • 11. Februar 2007 um 16:14
    • #8

    Möchte mich kurz vorstellen, bin ganz neu und glaube zu dem Franco - Stempel etwas sagen zu können.

    Der Brief kommt aus einer sehr bekannten Korrespondenz, der wir wirklich viele gute und interessante Stücke verdanken. Dabei gibt es meiner Meinung nach folgende Möglichkeiten.

    Es handelt sich um eine Zufallsentwertung, allerdings spricht der saubere und eindeutge Francostempel dagegen

    oder

    Der Postmeister (sicher ein sehr korrekter Beamter) wollte die gültigkeit der Marke oder die volle Anerkennung durch die Post sichtbar machen. Oftmals sind solche Francostempel in Kombination mit Halbierung und sonstigen notmaßnahmen erfolgt.

    Ein teilweise Barfrankierung scheint nicht vorzuliegen, da 6 Kreuzer ausreichend waren und keinerlei Vermerke zu finden sind.

    Ein interessantes Kuriosum

  • wien13
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    • 11. Februar 2007 um 16:46
    • #9

    Hallo altstri

    vorest mal ein HERZLICHES WILLKOMMEN im Forum.

    Du hast mich neugierig gemacht: inwiefern ist das Stück aus "einer sehr bekannten Korrespondenz"?

    Ad mockingbird: Danke für den Helbig Tipp. Ich selbst habe nur die bekannten Müllers und die Hubers.

    Grüße aus Wien

  • altstri
    aktives Mitglied
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    3. Januar
    • 11. Februar 2007 um 18:20
    • #10

    Hallo Wien 13,

    Beim Studium diverser Auktionkatalogen mit Altösterreich - Belegen, wird Dir die Adresse "Smekal - Wien" immer wieder unterkommen. Daher eine sehr bekannte Korrespondenz, die riesigen Bestände sind in alle Welt verstreut.

    Hoffe Deine Frage ist beantwortet
    schöne Grüße aus kärnten nach Wien
    altstri

  • Philactica
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    30. März 1946 (79)
    • 11. Februar 2007 um 19:56
    • #11
    Zitat

    Original von erich521
    Hallo erich
    Edwin Müller ist Autor des Handbuches der Österr&Levante
    Entwertungen aus dem das Bild entnommen ist ;)

    ich glaube die Zeit hatten Sie schon, siehe Beispiel!!

    LG erich

    Hallo Erich

    Danke Dir für den Hinweis, und 'Edwin' Entschuldige der Nichtwissenden !
    Pracktisch gesehen denke ich noch, weil der Brief senkrecht gestempelt wurde, der Art nach etwas dickeres im Brief wohl war.
    Das Wer, wo und wieso haben die Experten schon weiter oben geschildert.

    Erich

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