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Falschstempel auf SA und SS Marken. Schön gestempelt

  • doktorstamp
  • 31. Januar 2007 um 20:40
  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    2.595
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    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 7. Februar 2007 um 20:41
    • #21

    Ich halte mich lieber an die Zeitzeugenaussagen von damals, als jemand der davon Geld verdient hat und stand wenn er das Gerichtsverfahren gewonnen hätte, weiter gutes Geld dran zu verdienen.

    Das Buch von Hans Joachim Walch wurde ich mir auch zulegen.

    Das welche in den Ämtern war, ist ja nicht bestritten, aber glaubst du doch das Frau Schmidt oder Ackermann oder wie sie auch hieß, unter Artilleriebeschüß zur Post ging um ihre Rente abzuholen. Oder das eifrige Sammler hingingen um Marken zu beziehen. Wer gehen konnte, war schon längst weg.

    In einer Zeit der Versöhnung wird nicht mehr drüber geredet, wie einst die Rüssen mit der Zivilbevölkerung umging. Die waren nicht gerade zart.
    Plunderung, Raub und Vergewaltigung waren an der Tagesordnung.

    Werde doch Soldat, und vielleicht wirst du eines Tages sowas tragisches auch mal miterleben mussen.

    mfG

    NIgel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 7. Februar 2007 um 21:42
    • #22

    Wehrmachtsbericht vom 28.4.45:

    In den inneren Verteidigungsring ist der Feind von Norden her in Charlottenburg und von Süden der über das Tempelhofer Feld eingebrochen. Am Halleschen Tor, am Schlesischen Bahnhof und am Alexander-Platz hat der Kampf um den Stadtkern begonnen. Die Ost-West-Achse liegt unter schwerem Feuer. Fliegende Verbände unterstützten die Kämpfe unter aufopferndem Einsatz der Besatzungen. Trotz stärkster Jagd- und Flakabwehr wurden bei Tag und Nacht Eingreifreserven gelandet und Munition abgeworfen.

    Für ein paar FDC's raus aus dem Keller?
    Lieber nicht!

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • paralysus
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    9. Februar
    • 8. Februar 2007 um 00:19
    • #23
    Zitat

    Original von Lacplesis
    Wehrmachtsbericht vom 28.4.45:

    Die Ost-West-Achse liegt unter schwerem Feuer. Fliegende Verbände unterstützten die Kämpfe unter aufopferndem Einsatz der Besatzungen.


    Wer jemals den nahen Einschlag eines Artilleriegeschosses mitbekommen hat und weiss wie sich ein solcher Einschlag sich anfühlt und anhört, wird sich mit Sicherheit fragen "gehe ich da noch zur Post". Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es ist ein Sch####gefühl.

    Wer jemals einen unterstützenden Luftangriff gesehen hat, weiss auch worüber ich rede.

    Wer alles oben beschriebene nicht so ganz nachvollziehen kann, sollte sich mal einen Tag der offenen Türe bei der Armee informieren und sich dort dann auch mal Bilder von Artillerieeinschlägen zeigen lassen.

    Ob nun die Marken zum Schalter gelangt sind ist wohl hier nicht die Frage, sondern eher ob hier eine postalische Verwendung unter Berücksichtigung der gültigen Vorschriften stattgefunden haben kann.

    Aufgrund meiner eigenen Erfahrung und dem was ich selbst erlebt habe, kann ich Doctorstamp zu 100% zustimmen. Wenn ich es darauf angelegt hätte, könnte ich heute mit Sicherheit mehrere originale Stempel von Poststationen mein Eigen nennen. Jedoch haben wir bei den Poststellen die wir verlassen vorgefunden haben, alle postalischen Mittel, sofern diese nicht geplündert wurden, beschlagnahmt und unserem Feldpostmeister zur Vernichtung oder Aufbewahrung weitergeleitet.

    Aus den oben genannten Gründen, und egal was hier ein Prüfungsausschuss oder ein Gericht entscheiden wird, bleibe ich bei meiner Meinung, dass es an diesen Tagen keinen offiziellen Postverkehr gegeben haben kann. Daher sind Abstempelungen aus dieser Zeit meines Erachtens leidglich Gefälligkeitsstempel die von mehr oder minder korrupten Postbeamten gemacht wurden, auch eine Rückdatierung ist hier nicht auszuschliessen. Oder es könnte sich um einen Stempel handeln der sich in den Enden des Krieges kurz-, mittel- oder langfristig in nicht offiziellem Besitz befunden hat und daher könnten diese Abstempelungen stammen.

    Wären es Abstempelungen die vor der Übernahme der Allierten stattgeunden haben und diese offiziell nach deren Einmarsch zugestellt worden wären, wären entweder die Marken geschwärzt worden, die Briefe mit Propagandastempel versehen worden oder die Briefe mit Zensurstempel versehen worden.

    Wie gesagt, ich finde diese Marken für sehr schöne und gelungene Stücke der Philatelie des 3. Reiches, dies steht ausser Frage, jedoch auf Grund eigener Erfahrungen und dem was ich aus den Tagesberichten von Berlin und Umland kenne, kann ich mir einfach keine reguläre postalische Verwendung vorstellen.

    Hätte ich fast vergessen, ein Prüfer für diesen Zeiraum würde 4% vom Katalogwert für eine Prüfung berechnen. Dies heisst bei den Preisen die im Michel Spezial 2006 stehen, wären dies für die Einzelmarken eine Prüfgebühr von knappen 50 Euronen bei einem echten Prüfgegenstand und wenn der Wert sich nicht feststellen lässt, kann hier der Wert prinzipiell nach Belieben festgelegt werden. Da diese Werte im Prinzip nicht gehandelt werden, und daher kann eine Prüfung und deren Umfang von jedem Prüfer selbst bestimmt werden.

    Ach ja, ich lasse mir nicht nachsagen, ich wolle die Prüfer schlecht machen. Nein, grundsätzlich achte und schätze ich die Arbeit dieser Herren sehr. Insbesondere sind mir in den letzten 20 Jahren einige Prüfer sehr, sehr positiv aufgefallen, insbesondere die Herren Zenker, Krug , Jäschke, Jäschke-Lanelme, Petry und Weinbuch. Mit denen hatte ich bisher zu tun. Alle anderen Prüfer sind mir mehr oder minder unbekannt.

    Gruss paralysus

  • erron 7. März 2021 um 14:20

    Hat den Titel des Themas von „SA-SS schön gestempelt“ zu „Falschstempel auf SA und SS Marken. Schön gestempelt“ geändert.

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