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Chlaus-Tradition und Briefmarken

  • bjoerngerlach
  • 1. November 2005 um 08:17
  • bjoerngerlach
    Administrator
    Beiträge
    2.097
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    7. März 1986 (39)
    • 1. November 2005 um 08:17
    • #1

    An der Sonderausstellung anlässlich der Hobby-Ausstellung waren Chlausenhauben ausgestellt

    Die Sonderausstellung widmete sich dieses Jahr ganz der Geschichte der Silvester-chlaus-Hauben. Gleich nebenan wurde mit Briefmarken und Ansichtskarten gehandelt.

    Rosalie Brülisauer

    Theres Rechsteiner ist OK-Mitglied der Sammel- und Hobby-Ausstellung in Appenzell. Ihr persönliches Ressort ist dabei die Sonderausstellung. «Mir liegt der Erhalt von Brauchtum sehr am Herzen», sagt sie, und man merkt ihr an, mit wie viel Herzblut sie die heurige Chlausenhauben-Ausstellung initiierte. Dies obwohl sie zunächst Bedenken hatte, wie die Ausstellung eines Ausserrhoder Brauchs im innerrhodischen Ausstellungsort beim Publikum ankommt. Diese Zweifel lösten sich aber aufgrund des regen Interesses am Wochenende in Luft auf. Theres Rechsteiner trug rund 30 prächtige Chlaushauben zusammen.

    Querschnitt

    Beim Betrachten dieser (zum grössten Teil) von Männerhand gefertigten Kunstwerke konnte man den ganzen Werdegang der Silvesterhaube nachvollziehen. «Früher waren die Hauben viel schlichter und bezogen sich häufig auf ein aktuelles Thema wie beispielsweise das Aufkommen der ersten Autos», sagt Theres Rechsteiner. Die Hauben, die zum grössten Teil aus privatem Besitz stammen, wurden in tagelanger Kleinstarbeit von Theres und ihrem Mann Franz Rechsteiner ausgebessert, um sie für die Ausstellung auf Hochglanz zu bringen.

    Stelldichein der Philatelisten

    Das Sammeln von Briefmarken ist nach wie vor ein beliebtes Hobby. Und so trafen sich am Wochenende Philatelisten aus der ganzen Ostschweiz und dem nahen Ausland zu einer Briefmarken- und Ansichtskarten-Börse, die ebenfalls in die Hobby-Ausstellung eingebunden worden war. Für Sammler bot sich Gelegenheit, die eine oder andere Lücke im persönlichen Sortiment zu schliessen. Nebst Marken und Briefen aus aller Welt fand man in der Aula Gringel auch eine grosse Auswahl an Stempelbelegen, Sammlerutensilien und Ansichtskarten.


    Quelle:

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