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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Fingerabdrücke

  • Manowar
  • 11. Januar 2007 um 18:35
  • philatelikus
    neues Mitglied
    Beiträge
    92
    • 13. Januar 2007 um 17:12
    • #21

    Ganz ehrlich gesagt: Wirklich schwer ist die Beurteilung des Fingerabdruckes nicht.

    Natürlich ist die postfrische Marke mit einem Fingerabdruck (in letzter Zeit hört man oft das Wort Fingerprint dafür, das klingt gleich eleganter) noch immer postfrisch. Aber sie hat einen Mangel. So wie eine Marke mit einem verkürzten Zahn einen Zähnungsmangel, eine geschnittene Marke mit angeschnittener Bildrandlinie einen Schnittmangel etcetcetc. hat so ist der Fingerabdruck ein Erhaltungsmangel der Gummierung. Der kann natürlich wiederum von kaum störend bis stark störend reichen. Die Preisminderung einer ** Marke durch einen Fingerabdruck würde ich zwischen 10 und 50 % schätzen, bei hochwertigen Marken sie relevanter. Die Preise machen übrigens (wie immer) nicht die Händler sondern die Kunden, indem sie für eine derartig mangelhafte Marke einfach nicht mehr zahlen.

    Nach dem ganz gleichen Prinzip sind alle Erhaltungsbeeinträchtigungen der Gummierung zu sehen. Es sei nun ein Falz, eine Haftstelle oder was auch immer, es handelt sich um einen Gummierungsmangel und jeder Sammler wird sich seine Position dazu überlegen müssen. Ob es gescheit ist, für eine Gummierung ohne auch nur leichteste Falzspur mindestens das doppelte zu zahlen muss jeder für sich entscheiden. Aber natürlich leidet die gesamte Branche unter diesem Druck, da die wirklich einwandfrei ** Ware ohne jeden Mangel immer knapper und somit teurer wird (ich rede jetzt nicht von Massenware, von der es jetzt noch Bogenbestände gibt) und die gleichen Marken mit Gummierungsmängeln immer wertloser werden. Eine einwandfrei postfrische Sammlung der 1. Rep Österreich kostet mindestens € 7.000,-, ungebraucht ist sie um max. € 3.000,- zu haben wenn sie überhaupt einen Käufer findet. Das öffnet übrigens auch den netten Zeitgenossen Tür und Tor, die sich dann daran machen die Fälze von den Marken runterzukletzeln und zu operieren und die Marken in eBay um 25% des ** Preises zu verkaufen. Allerdings sind 25% des ** Preises mindestens 50 % des * Preises, ein satter Betrugsertrag also, wenn man bedenkt dass eine als * beschriebene Marke in eBay 20-25% des * Preises bringt. Soviel noch zu meinem Vorredner, der attestierte postfrische Ware als Verkaufsschmäh bezeichnete (oder so ähnlich). Eines muss jedem Sammler klar sein: Teure postfrische Marken (€ 100,- aufwärts) MÜSSEN zur eigenen Sicherheit attestiert sein, sonst ist man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Betrogene. Nachgummierungen und Entfalzungen werden mit tw. so hoher Kunstfertigkeit gemacht, dass sie nur vom Experten erkannt werden. Die Experten allerdings kennen das und können es beweisen und dementsprechend hat die Marke ihren ** Wert verloren.

    Beste Grüße

  • Manowar
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
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    Männlich
    Geburtstag
    7. Juli 1983 (42)
    • 14. Januar 2007 um 10:30
    • #22

    ok, man kann es mit sicherheit so sehen wie du philatelikus

    aber eine frage habe ich immernoch: wie verhält es sich denn jetzt mit den sogenannten: Versandstellen Briefmarken ?

    werden die wie alle anderen gestempelten marken behandelt, oder wie ist das?

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • mockingbird
    Gast
    • 14. Januar 2007 um 10:39
    • #23

    Hi englisches Kriegsschiff,

    Versandstellenmarken mit maschinellen Stempeln sind bei den meissten Sammlern sehr unbeliebt. Sie sind aber grundsätzlich als gestempelt einzustufen, nicht mehr als ungebraucht. Von daher isses wurscht, wer da mit seinen Wurschtfingern draufrumgepatscht hat.

    Gruss!

    mockmock

  • HEFO58
    Gast
    • 7. Februar 2007 um 23:10
    • #24

    Hallo


    Hier könnt Ihr nachlesen was der Bund philastelistischer Prüfer zum
    Begriff "postfrisch" schreibt in Bezug auf Fingerspuren.


    lg
    HEFO58

  • paralysus
    aktives Mitglied
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    236
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    9. Februar
    • 8. Februar 2007 um 01:14
    • #25

    Also jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu.


    Wenn ich höre, dass eine Marke die nicht postalisch verwendet wurde, mit Fingerabdrücken auf der Gummierung nicht mehr als postfrisch gelten, dann kann ich nur :oneien:

    Denn ich habe in der Vergangenheit noch nie in einer Sammlung, die Präsentation der Gummierung gesehen :wow:

    Obwohl dies bei vielen Marken den eigentlichen Unterschied ausmacht. Waagerechte, senkrechte oder glatte Gummierung, Spargummierung oder gebrochene Gummierung. Hmmm nur leider wird hier viel zu selten oder eigentlich nie darauf eingegangen :oneien:


    Schaue ich mir jetzt nun den Bericht von Abarten Hannes >>>hier<<<
    an, dann sehe ich eine wunderschöne Präsentation von Plattenfehlern auf ungebrauchten Marken. Ob diese nun noch eine Gummierung besitzen oder gefalzt sind, oder einen bitterbösen Fingerabdruck haben, ist mir ebenso egal als ob in China ein Sack Reis umfällt und ich denke es geht jedem so der diese Präsentation gesehen hat. Es hat sich keiner gefragt sind die Marken nun ohne Fingerabdruck, haben die Marken Falz oder sind diese Marken jungfräulich. Diese Marken sind einfach nur wunderschön anzusehen.

    Daher kann ich den ganzen Hype um dieses Thema nicht nachvollziehen. Ach ja, ich kann auch mit einer gefalzten Marke die unterschiedlichen Gummierunsvarianten darstellen.

    Oder kauft man sich einen Ferrari, Lamborghini, Mercedes, Maybach oder ne Duc und lässt sich das Ding liefern, ohne das jemand auch nur die Hand daran gelegt hat (was eine Utopie ist) und stellt es sich dann in die Garage! Tolle Wurst, meins ist das jedenfalls nicht und ganz ehrlich gesagt ich würde die Dinger eher anpacken und anfassen und natürlich auch fahren, als dass die schönen Teile in meiner Garage vergammeln.

    Daher, lasst Euch von diesem Hype nicht anstecken und wirkt dem doch einfach entgegen indem Ihr Euch für ungebrauchte Marken entscheidet. Es geht doch im Normalfall nur um das unversehrte Markenbild und die echten strahlenden Zähne.

    So jetzt dürft ihr mich für meine Meinung steinigen, kreuzigen, vierteilen, teren und federn, aber ich stehe dazu.

    Gruss paralysus

  • shqip
    Stamm Mitglied
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    1.017
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    23. Juni 1952 (73)
    • 8. Februar 2007 um 01:31
    • #26

    @HEFO58

    Danke für den Hinweis ! :dankeschoen:

    Ich habe verschiedene postfrische, überwiegend ältere Ausgaben, bei welchen zwar die Vollgummierung, aber der eine oder andere Altershinweis vorhanden ist, daneben auch neuere Ausgaben mit Fingerpatzern oder vermutlich herstellungsbedingten Mängeln, die aber ansonsten keinen Falz oder weitere Beeinträchtigungen aufweisen. Von daher kann ich die Aussage:
    "Als postfrisch mit Originalgummierung (kurz "postfrisch" genannt) gelten ungestempelte Marken, deren Gummierung nicht verändert wurde und dem Originalzustand unter Berücksichtung eines natürlichen Alterungsprozesses entspricht. Geringe Finger- oder Griffspuren beeinträchtigen in der Regel diesen Zustand nicht."

    nur unterstreichen.

    Wenn der aktuelle "Postfrischwahn" ( kein Mäkelchen darf vorhanden sein.... ) weiter um sich greift, könnte man ja gleich etliche der eigentlich guterhaltenen ( ** mit kleinem Makel ) Marken in die Rundablage geben.

    Dezimiert natuerlich die Auflage und steigert in der Folge den Wert der absolut und makellos postfrischen Marken.

    Habe Interesse an weiterer Diskussion rund um diese Thema !

    Gruss Shqip :rolleyes: ** ( kl. Mängel :D )

  • Philactica
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    30. März 1946 (80)
    • 8. Februar 2007 um 06:19
    • #27

    Das Treiben und Übertreiben !!

    Mein kurzer Gedanken - Als Tauschobjekt ist es nicht schön Fingerabdrücke zu erhalten. Diese habe ich normaler (modernes Material) weise gebraucht als Porto.

    Man wird auch mal blöd angekuckt wan man der Wust-Damen auf die verschmierten Marken Aufmerksam macht und Ersatz vordert.

    Wenn man auch 'postfrisch' kauft ist eine gebrochne Wurst auch nicht in meinem Sinn des Wertes.

    'Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!' - JWvG :bier:
    Afrika, Motive und noch mehrr bei http://www.philactica.co.nz

    Einmal editiert, zuletzt von Philactica (8. Februar 2007 um 07:46)

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
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    • 8. Februar 2007 um 07:06
    • #28

    ich bin auch der meinung, das das thema überkocht wird.
    ich sammle auch postfrisch. und natürlich schaue ich beim kauf von marken auf die rückseite. für mich sind dann aber fingerabdrücke auf einer von mir gesuchten marke eher ein grund, den preis zu verhandeln, als diese marke dann nicht zu kaufen. ich kann mir keine postfrischen (makellos in jeden bezug) Ausgaben DR 1-11 leisten. da sind ja selbst die ungebrauchten ausgaben kein "schnäppchen", um die sache mal zu überspitzen. was für mich nicht bezahlbar ist, wird von mir eben mit qualitätsabstrichen in der bestmöglichen erhaltung und passend zum geldbeutel gekauft. und dazu gehören eben auch mal fingerabdrücke oder auch falze. wie schon ein paar sammlerfreunde oben gesagt haben, auf dem albumblatt sieht man in der regel nur die oberseite.
    falls ein verkauf ansteht, da müssen sich dann andere drum kümmern.

    gruss Totalo-Flauti

  • mockingbird
    Gast
    • 8. Februar 2007 um 16:20
    • #29

    Auch wenn das den ein oder anderen ärgert, für häufige Marken (dazu rechne ich 99% aller ausgegebenen Marken) sind die Abschläge für Fingerabdrücke genauso hoch wie für die mit Falzmarken. Das muss man akzeptieren.

    Was man draus macht, das muss jeder selbst für sich entscheiden. Wer sich an Falzmarken oder Fingerabdrücken nicht stört, kann sich günstig seine Sammlung aufbauen - darf dann aber beim Wiederverkauf nicht darauf hoffen, sein Geld wiederzusehen. Da sollte man sich auch nicht selbst belügen.

    Wer aber auf höchste Qualität achtet, entsprechend Geld ausgiebt, der hat vielleicht nicht alle Marken der Welt, aber auch kein Geld vernichtet.

    Mir persönlich sind gestempelte Marken eh lieber...

    Gruss,

    mockmock

    P.S. Wer mal wissen will, wo der Unterschied zw. "normal" und "Luxus" liegt, der sollte sich bei den US-Auktionshäusern das Angebot an "Graded"-Briefmarken ansehen...

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