Knapp 16.600 gefälschte Briefmarken sichergestellt
Hannover - Bothfeld (red). In einer am 23.11.2006 durchgeführten Wohnungsdurchsuchung am Tollenbrink sind nahezu 16.600 gefälschte Briefmarken sichergestellt worden.
Zunächst bemerkten Mitarbeiter der Post gefälschte Briefmarken auf einem Brief. Der Absender dieser Postsendung gab auf Nachfrage an, diese Briefmarke von einem Anbieter in einem Internetauktionshaus erworben zu haben. Im Rahmen eines nun eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen Betruges gegen den Vertreiber der Marken, einem 27-jährigen Ukrainer mit Wohnanschrift in Hannover, wurde durch die Staatsanwaltschaft Hannover beim Amtsgericht Hannover ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Hierbei stellten die Ermittler in seiner Wohnung knapp 16.600 gefälschte Briefmarken sicher.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass er diese 55 Cent-Marken der Serie „Hildegard Knef“ über das Internet kostengünstig verkaufte. So soll er bereits 8.000 Stück abgesetzt haben. Die weiteren Recherchen ergaben, dass die Fälschungen selbst offensichtlich von einem 26-jährigen Ukrainer und einem 49-jährigen Spanier begangen wurden, die beide bereits wegen Betruges polizeilich in Erscheinung getreten sind. Alle drei müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Betruges verantworten. Insgesamt wurden bislang 32 Geschädigte ermittelt./zei, boa
Postfälschung Knef
-
-
für nen euro würd ich glatt ne fälschung erwerben wollen!