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Fiskalmarken GB und Alt-Australien

  • Nicolaus
  • 15. Dezember 2006 um 19:43
  • Nicolaus
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    17. Januar 1974 (52)
    • 15. Dezember 2006 um 19:43
    • #1

    Hier noch ein Fund aus einem Australien-Lot. Was ist das? Bei australischen Briefmarken konnte ich es nicht finden. Sieht auch irgendwie nicht aus wie eine Briefmarke. Scheint aber Königin Victoria (?) drauf zu sein? Ich meine, mal abgesehen davon das dieses etwas in erbärmlichem Zustand ist...

    Ach so: es hat ein Wasserzeichen - einen Anker.

    Bilder

    • unbekannte Marke.jpg
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    Viele Grüße von den Nicoläusen!


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  • Gagrakacka
    Gast
    • 15. Dezember 2006 um 19:54
    • #2

    Nicolaus:

    Das ist eine englische Gebührenmarke. Kommt sehr häufig vor, vor allem in alten Sammlungen...

  • Nicolaus
    erfahrenes Mitglied
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    17. Januar 1974 (52)
    • 15. Dezember 2006 um 19:55
    • #3

    Ich nehme mal an für den Schiffsverkehr (wegen des Wasserzeichens)?

    Viele Grüße von den Nicoläusen!


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  • Lacplesis
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 15. Dezember 2006 um 20:47
    • #4

    Das ist eine Wechselsteuermarke. (Also zur begleichung der Steuern, mit denen das Ausstellen von Wechseln belegt war).

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • asmodeus
    Moderator
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    • 15. Dezember 2006 um 20:57
    • #5

    Mit postalischer Entwertung sehr gesucht!

  • Markdo
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    • 15. Dezember 2006 um 21:36
    • #6

    Steht im Barefoot Katalog- der listet Steuer und Wechselmarken sowie Gebührenmarken auf.

    *Deutschland,USA+ Kanada
    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • Nicolaus
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    • 15. Dezember 2006 um 21:38
    • #7

    Ist diese denn hier postalisch entwertet? Ich lese da nur "April". Allerdings waren in dem Lot ein paar Marken aus der Zeit (Tasmanien) mit handschriftlicher Entwertung. Meist Datum und auch Initialen?

    Hat hier irgendjemand so einen Barefoot-Katalog? Würde mich interessieren von wann die genau ist, und wie sie wertet...

    Viele Grüße von den Nicoläusen!


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    Einmal editiert, zuletzt von Nicolaus (15. Dezember 2006 um 21:41)

  • asmodeus
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    • 15. Dezember 2006 um 21:53
    • #8

    Ab dem 01.06.1881 waren die 1 Penny auch für die Frankatur zugelassen. Die anderen Werte ab dem 01.01.1883.
    Gedruckt und verwendet, wurden die Marken schon 1853. Deine 1 Penny so ab 1855/56 und sie hat eine handschriftliche Entwertung, die leider nicht postalisch verwendet wurde! Verwechsle auch nicht Gummistempel von Firmen, die auch hun und wieder auf den Marken vorkommen!

  • Gagrakacka
    Gast
    • 15. Dezember 2006 um 23:01
    • #9

    Nicolaus:

    "Postage & Revenues" - immer wenn Du diese Aufschrift auf englischen Marken (bzw. Ausgaben der Kolonien) siehst, im Zusammenhang mit einer Tintenentwertung, dann hast Du es in 99,99% aller Fälle mit fiskalischen Entwertungen zu tun. Die teilweise sehr viel häufiger sind als die postalische. Ich erinnere an die 100 GBP und 1000$ Marken aus den englischen Kolonien... Wenn, wie in diesem Fall, die Bezeichnung der Steuer draufsteht, ist es noch eindeutiger.

  • Nicolaus
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    • 16. Dezember 2006 um 07:43
    • #10

    :dankeschoen:

    Aber wie sieht es mit den handschriftlichen Entwertungen auf Marken aus, die keinen Schriftzug "Postage Revenue" tragen? Die o.g. Marken sind übrigen aus Neusüdwales und nicht aus Tasmanien :ups:.

    Die untere Reihe müsste MiNr. 51 sein (WZ 7). Bei den oberen bin ich nicht sicher, die linke Marke ist auf sehr starkem Papier gedruckt und ich seh da kein Wasserzeichen.

    Bilder

    • nsw.jpg
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    Viele Grüße von den Nicoläusen!


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    Einmal editiert, zuletzt von Nicolaus (16. Dezember 2006 um 07:44)

  • Markdo
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    • 16. Dezember 2006 um 08:05
    • #11

    Hierzu müsten sich sowohl rolin als auch doktorstamps besser auskennen.Würde mich auch mal interessieren.

    Den Barefoot habe ich als Kopie, den bekomm ich morgen wieder.

    Ich kann dann mal nachsehn.

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  • doktorstamp
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    • 16. Dezember 2006 um 09:26
    • #12

    Hierzu will iich auch mein Senf dazu beitragen.

    In der Karibik kommt es ziemlich häufig zu Tintenentwertungen vor.
    In diesem Fall ist es meist keine Fiskalische Entwertung, sondern sogenannte "Village Cancels".

    Diese sind anhand Datum und Paraph bzw. Signatur zu erkennen.

    Diese Art der Entwertung ist nicht nur auf die Karibische Inseln bezogen.

    mfG

    Nigel
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  • asmodeus
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    • 16. Dezember 2006 um 09:46
    • #13

    Aber es wurden gewöhnliche Briefmarken als Gebührenmarke mißbraucht! Könnte sein, das diese Marken auch dafür benutzt worden sind.

    Einmal editiert, zuletzt von asmodeus (16. Dezember 2006 um 09:46)

  • doktorstamp
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    • 16. Dezember 2006 um 10:19
    • #14

    Hiervon habe ich auch ein Exemplar.
    Später wird sie hochgeladen.

    mfG

    Nigel

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  • asmodeus
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    • 16. Dezember 2006 um 10:27
    • #15

    Hier ein paar Beispiele von postalischen Marken- werde auch noch Marken zeigen die nur die Inschrift "Postage" haben.

    Bilder

    • Fiskalentwertung.jpg
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  • Nicolaus
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    • 17. Dezember 2006 um 20:11
    • #16

    Kann mir denn jemand sagen, ob die oben gezeigten NSW-Marken postalisch oder fiskalisch entwertet wurden? Woran erkennt man dies? Ich meine - die Handschriften sind manchmal schwer zu entziffern. Auf den o.g. Marken sind ja weitgehend Datum in Initalen zu lesen? Und: ist eine Abstempelung immer gleichbedeutend mit einer postalischen Entwertung? Das ist alles noch nicht so ganz klar...

    ?(

    Viele Grüße von den Nicoläusen!


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  • asmodeus
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    • 17. Dezember 2006 um 20:26
    • #17

    Ich gehe von einer fiskalischen Entwertung aus, da man den Verwendungszweck einer postalischen Beförderung nicht mehr nachweisen kann.

  • doktorstamp
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    • 17. Dezember 2006 um 22:40
    • #18

    Die Marke unten rechts ist eindeutig postalisch verwendet.

    Oben rechts und unten links, könnten eventuell sogenannte "Village cancellations", denn so sehen sie aus, aus den Gebieten wo es vorkommt. Ohne Fachliteratur kommt man garnicht weiter, es sei denn man hat einen Beleg in der Sammlung, die sowas beweist.

    Die anderen kann man als fiskalische Entwertung betrachten.

    Zu jener Zeit in den Britischen Kolonien war es Gebrauch dem Postboten Briefe mitzugeben. In einigen Kolonien hatte der Bote ein eigens dafür vorgesehener Stempel mit sich, um die Marken sofort zu entwerten. Wo diese fehlte, aus welchen Grunden auch immer war dann Tintenentwertung Vorschrift. Diese ist mal durch den Boten vorgenommen, oder aber auch der Postmeister. Datum und Signum/ Paraph/ Kürzel/ oder Initialen.

    mfG

    Nigel

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  • Schimmel
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    • 11. November 2007 um 17:54
    • #19

    Wollte kein neues Thema aufmachen, auch weil der Titel hier gut reinpaßt...

    Habe mal ein Bild eines Sechserblock Queensland eingestellt, vermutlich eine Dienstmarke oder ähnliches. Dazu wüßte ich gern mehr..

    Ist eine solche Zähnung bei diesen Marken normal? Ich habe auch gar keine Wertvorstellung...

    Wäre sehr nett, wenn sich ein Experte meiner erbarmen würde...

    Schimmel

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    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
    momentan im teilweisen Ruhezustand...

  • Philactica
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    30. März 1946 (79)
    • 11. November 2007 um 18:50
    • #20
    Zitat

    Original von SchimmelIst eine solche Zähnung bei diesen Marken normal? Ich habe auch gar keine Wertvorstellung...l

    Hallo Schimmel,

    Wurde gebraucht als eine Quittungmarke von dem Satz 1d, 2d, 3d, 6d, 1/-, 2/- 3/- & £5 (die letzt war nur £2.50 wert in dieser Zeit.

    Im Katalog Barefoot & Hall (1985) Nummer 11 von diesem Satz von 1947. Wert £0.10.

    Glaube nicht daß sie viel gestiegen ist in 22 Jahren. Die Zähnung ist wahrscheinlich auch normal obwohl besseren zu finden sind.

    MfG
    Erich

    'Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!' - JWvG :bier:
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