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Inselpost - Von Prüfern und Prüfungen

  • m.w.myname
  • 15. Dezember 2006 um 17:15
  • m.w.myname
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    • 15. Dezember 2006 um 17:15
    • #1

    Hallo Freunde,
    hier irrt der Prüfer - oder ?!?
    Na ja, kann ja mal vorkommen.
    Auf jeden Fall habe ich diesen Feldpostbrief ganz gerne.
    Schaut Euch die 4 Bilder einfach an.
    Noch einen schönen Abend

    m.w.myname

    Bilder

    • FLI0007.jpg
      • 61,87 kB
      • 1.268 × 880
      • 837
    • FLI0007a.jpg
      • 53,57 kB
      • 1.278 × 880
      • 678
    • Hoffmann-G.jpg
      • 289,94 kB
      • 1.697 × 2.262
      • 756
    • Mogler-G.jpg
      • 172,64 kB
      • 1.671 × 2.240
      • 846

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
    Mitglied in der ArGe "Zensurpost" im BdPh
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  • Gagrakacka
    Gast
    • 15. Dezember 2006 um 18:28
    • #2

    m.w.myname:

    Warum sollte sich der Prüfer irren? Der Brief weisst kaum Beförderungsspuren auf. Warum hat der Wappenadler "gestutze Flügel"? Welcher Soldat schleppte eine Schreibmaschine mit sich rum? Warum wurde keine Inselpostmarke benutzt? Mich würde es nicht wudern, wenn daran etwas "gedreht" wurde - auch weil demonstrativ "Insel-Feldpost" draufsteht. Aber ich bin nur Laie und erkenne nur die normalmiesen Inselpostfälschungen

    Claus Petry als Prüfer bzw. ausgewiesener Spezialist für die Luftpostmarke kann Dir bestimmt weiterhelfen.

  • portomarke
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    • 15. Dezember 2006 um 21:55
    • #3

    Es ist klar zu sehen, dass Stempel wie ueblich nach dem kleben der Marke aufgetragen worden ist. Aber die Marke war schon damals defekt. Normalerweise musste nicht gestempelt werden! Nicht wahr?
    :jaok:

    :post:Briefmarken aus Altdeutschland, ubersee, ferne inseln sind wilkommen... :veryhappy:

  • portomarke
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    • 15. Dezember 2006 um 22:03
    • #4

    Im Februar 1945 waren Deutsche Soldaten dort? Soweit ich weiss, dass diese insel war aber stark bombardiert aber nicht im besitz genommen!
    Oder die Detschen waren bevor diese Zeit ausgezogen!
    :jaok:

    :post:Briefmarken aus Altdeutschland, ubersee, ferne inseln sind wilkommen... :veryhappy:

  • portomarke
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    • 15. Dezember 2006 um 22:14
    • #5

    Es war 32 jahre unter iltalianischem herschaft aber danach am 1943 war diese insel zu den Englander ubergegeben(Zwangslaufig naturlich).Es war eine gute Zwischenlager fur waffen und munitionen. Naturlich, dadurch war diese insel unter den deutschen bomben viel zu leiden.
    Also dort war kein Deutscher Soldat beruflich taetig, ausserdem Obergefreiter Richard Thomas naturlich! :jaok:
    Es ist eine wirklich gute "phantasie product"
    portomarke

    :post:Briefmarken aus Altdeutschland, ubersee, ferne inseln sind wilkommen... :veryhappy:

    Einmal editiert, zuletzt von portomarke (15. Dezember 2006 um 22:19)

  • Lacplesis
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    • 15. Dezember 2006 um 22:34
    • #6

    Nach der italienischen Kapitulation haben die Deutschen eine Luftlandung auf Leros durchgeführt und die Engländer wieder rausgeworfen, bis 1945.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • portomarke
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    • 15. Dezember 2006 um 22:48
    • #7

    0-1 Niete fuer mich... Die insel ist mir nur 25 meilen entfernt. Ich werde mal die leute am naechsten Segelausflug mal fragen was sie ueber rasuwerfen denken!... Die sprechen aber nicht viel daruber!
    mfg
    portomarke

    :post:Briefmarken aus Altdeutschland, ubersee, ferne inseln sind wilkommen... :veryhappy:

  • Gagrakacka
    Gast
    • 15. Dezember 2006 um 22:58
    • #8

    portomarke:

    Der folgende eBay-Ratgeber könnte für Dich interessant sein: - Inselpost ist ein interessantes Gebiet. Leider nicht ganz billig...

  • Lacplesis
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    • 15. Dezember 2006 um 23:16
    • #9

    Vor ein paar Jahren habe ich mal ein kleines Lot Feldpostbriefe (5 oder 6 ohne Zulassungsmarken...) "Festungsbrigade Lemnos" aus 1944 verkauft (das war ursprünglich die 900er Einheit für Afrika...).
    So super-viel haben die aber nicht eingebracht, ich glaube mich zu erinnern knapp 60 Euro.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    Einmal editiert, zuletzt von Lacplesis (15. Dezember 2006 um 23:17)

  • portomarke
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    • 15. Dezember 2006 um 23:21
    • #10

    vielen dank fur ebay link... Dann die Deutschen waren nur zwei jahre dort, d.h die Briefe mussen denn sehr selten und teuer sein. Es bringt die zahlreiche Falschungen mit sich, so verstehe ich!
    mgf
    portomarke

    (man braucht drei jahre eine neue sprache zu lernen, dann 70 jahre lang lernt man das Schweigen!) .....

    :post:Briefmarken aus Altdeutschland, ubersee, ferne inseln sind wilkommen... :veryhappy:

  • Feldpostmeister_at
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    • 16. Dezember 2006 um 14:18
    • #11

    m.w.myname

    Vielleich hilft dieser Bericht vom mir etwas weiter.
    (Zum Vergrößern auf die Abb. klicken!!)

    [Blockierte Grafik: http://img85.imageshack.us/img85/3198/scan10001wu9.jpg]
    [Blockierte Grafik: http://img224.imageshack.us/img224/1373/scan10002cs2.jpg]

    Feldpostmeister_at

  • m.w.myname
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    • 17. Dezember 2006 um 08:06
    • #12

    Hallo Freunde von Gagrakacka bis portomarke,
    ich glaube, Ihr habt den Beitrag nicht so richtig gelesen. Ich habe hier
    weder eine Frage gestellt noch um Aufklärung über echt oder falsch
    gebeten. Ich wollte nur zur Diskussion stellen, was zwei Bundesprüfer
    zum selben Objekt sagen. Was bleibt bei solchen Gutachten für den
    Einlieferer als Folge übrig ?
    Er muß das Objekt mindestens 3 Prüfern vorlegen um eine Mehrheits-
    aussage zu bekommen.
    Was ich nicht so verstehe ist: Warum sagt ein Prüfer nicht ganz einfach
    "Ich weiß es nicht und gebe das Objekt ungeprüft zurück".
    Prüfer sind auch nur Menschen, das ist mir klar. Wie aus Euren Antwor-
    ten hervorgeht, tensiert Ihr zu Herrn Hoffmann-Gieseke. Ist also Herr
    Mogler nicht kompetent ?
    Dieser läppische Inselpostbrief interessiert dabei eigentlich garnicht

    m.w.myname

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  • Feldpostmeister_at
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    • 17. Dezember 2006 um 08:15
    • #13
    Zitat

    Ist also Herr
    Mogler nicht kompetent ?

    Nicht mehr!!!

    Feldpostmeister_at

  • Gagrakacka
    Gast
    • 17. Dezember 2006 um 11:35
    • #14

    @m.w.name:

    So unterschiedlich sind die Aussagen nicht. Sonst wäre die Prüfgebühr anders ausgefallen. Und es kommt auch vor, dass Verbandsprüger (nicht Bundesprüfer!) ihre Meinung ändern bzw. feststellen, dass sie einen Fehler gemacht haben. Und es gibt auch schlechte Verbandsprüfer.

  • portomarke
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    • 17. Dezember 2006 um 16:23
    • #15

    hallo mw.name,
    1ch habe viel gelabert aber dabei viel gelernt. Ich danke Jedem fuer seine hilfsreiche Documentationen vielmals. Die Aussagen von den Prufern sehr untersciedlich, ok... Was sind die Nachfolgen fuer derjenigen, die nicht korrekt prufen konnen (Was sagt Prufer Verband dafür?)...
    mfg
    portomarke

    :post:Briefmarken aus Altdeutschland, ubersee, ferne inseln sind wilkommen... :veryhappy:

  • m.w.myname
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    • 17. Dezember 2006 um 16:45
    • #16

    Hallo Gagrakacka,
    ich denke, daß die total ramponierte Feldpost 1A den Wert hier nicht
    gerade in die Höhe treibt und ich auch meine, daß dies die Mindest-
    prüfgebühr von Herrn Mogler ausdrückt. Du interpretiert da jedoch
    etwas rein, was meines Erachtens nicht richtig ist. Herr Mogler hat
    mit keinem Wort von falsch oder minderwertig geredet, sondern daß
    alle markanten Belegpunkte echt sind. Herr Hoffmann-Gieseke spricht
    sofort von Schrott und kontert gleich mit der Falschaussage, daß die
    Frankatur nicht möglich war. Sie war jedoch als Durchrutscher möglich.
    Er sagt also klar, daß was nicht sein darf auch nicht sein kann und da-
    mit auch nichts wert ist. Das ist m.E. schlicht falsch.
    Vielleicht ist das nur mit 50,- € zu bewerten, jedoch wer kann schon
    einen Inselpostbrief mit normaler 1A (was ja nun literaturmäßig mög-
    lich war) vorweisen, auch wenn er nur 5 € Wert darstellt ?

    m.w.myname

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  • Claus Petry
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    • 30. November 2010 um 00:18
    • #17

    Hallo an alle...

    sorry, daß hier eine so späte Antwort kommt, ich habe das hier grade durch Zufall entdeckt..

    Also der 1A Brief ist ein "echter Inselpostbrief", nur daß eben eine normale Lupo-Marke verwendet und das ganze unbeabstandet befördert wurde!
    Absender-Empfängerangaben sowie die verwendete Schreibmaschine lassen keinen Zweifel an der Echtheit des im Erkennungsmarkenverzeichnis erfassten Absenders offen. Weitere Briefe (mit Aufdruckmarken) sind aus dieser Korrespondenz ebenfalls bekannt....

    Solche Ganzstücke mit gewöhnlichen Lupo-Marken sind in Verbindung mit den neuen Fp.-Nummern aus der 68000er-Serie recht selten, die meisten stammen aus der Übergangszeit als die neue Nummernserie noch nicht vergeben war...

    Trotz der kleinen Mängel ein schöner Brief der sicherlich jederzeit ein Attest bekommen würde....

  • Claus Petry
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    • 30. November 2010 um 00:25
    • #18

    Ach ja noch was, Herr Mogler hat den Brief signiert (damals üblich, heute werden in aller Regel eher schriftliche Expertisen erstellt). Es geht hier also um eine erfolgte positive Prüfung in Form einer Signierung!!!

    Die Haltung von Herrn Hoffmann-Giesecke (der zum Zeitpunkt der Antwort auch schon in Würden ergraut war) ist schlichtweg unverständlich, da er durch die Kontakte zu den Herren Rungas und Sauer wissen musste (oder es bei fernmündlicher Anfrage jederzeit in Erfahrung hätte bringen können) daß dieser Umschlag in Ordnung geht....

  • Wolffi 17. September 2021 um 15:46

    Hat den Titel des Themas von „Von Prüfern und Prüfungen“ zu „Inselpost - Von Prüfern und Prüfungen“ geändert.
  • Wolffi 17. September 2021 um 15:46

    Hat das Thema aus dem Forum Deutsches Reich 1872–1945 nach Feldpost verschoben.

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