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Destination Cologne - Lyon

  • uposta
  • 23. Februar 2013 um 22:54
  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    925
    • 23. Februar 2013 um 22:54
    • #1

    Hallo!

    Mal eine Frage an die Courskenner.

    Gab es für die Befördeung eines Briefes im Jahre 1838 von Köln nach Lyon, außer über Trier/Kreuznach und Strasburg i.E., noch einen kürzeren Beförderungsweg?

    Die Frage wurde mir die Woche gestellt und ich finde nichts anderes als den o.g. Weg.

    Hat jemand einen anderen Cours parat?

    Vielen Dank.

    uposta

  • Michael D
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    • 24. Februar 2013 um 18:08
    • #2

    Hallo,

    eine kurze Strecke muss nicht die schnellste gewesen sein.
    Via Aachen-Givet-Paris war vermutlich schneller.
    Trier stand mit Thionville, nicht mit Strassburg, im Kartenschluß.

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    925
    • 24. Februar 2013 um 19:55
    • #3

    Hallo,

    vielen Dank für diesen Beförderungsweg.

    Gilt Deine Variante auch oder gerade für das Jahr 1838? Und ist die Streckenführung kürzer?

    Du meinst, dass Trier und Straßburg gar nicht zusammenpassen?

    uposta

  • Michael D
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    • 24. Februar 2013 um 21:40
    • #4

    Hallo,

    Zitat

    Original von uposta
    Gilt Deine Variante auch oder gerade für das Jahr 1838?

    Gilt ab dem Additionalvertrag von 1836.
    Die Verbindung über Aachen und Givet gabs natürlich schon früher.

    Zitat

    Original von uposta
    Und ist die Streckenführung kürzer?

    Wie gesagt: kürzer muss nicht schneller sein.
    Die direkte Verbindung über Trier und Thionville nach Lyon wäre kürzer.
    Da Frankreich aber damals sehr zentralistisch organisiert war, könnte es sein, dass die Post trotzdem über Paris lief. In diesem Fall wäre die Leitung über Aachen auch streckenmäßig kürzer.
    Wenn es von Thionville direkt - ohne Umweg über Paris - in den Süden ging, wäre dieser Weg streckenmäßig kürzer. Ob er deshalb auch schneller gewesen wäre, sei dahingestellt. Die Leitwege via Paris beförderten die grosse Masse der Korrespondenz und waren deshalb auch gut aufeinander abgestimmt.

    Zitat

    Original von uposta
    Du meinst, dass Trier und Straßburg gar nicht zusammenpassen?

    Ja, die Kartenschlüsse ab 1836 waren
    Trier - Thionville
    Kreuznach - Strassburg

    Zeig doch einfach mal den Beleg, dann braucht man nicht theorisieren ...

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (24. Februar 2013 um 21:51)

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    • 24. Februar 2013 um 21:54
    • #5

    Hallo,

    also doch Trier/Kreuznach und Straßburg?

    Es gibt gar keinen Beleg. Ich meine es gibt sicher welche, aber ich habe keinen.

    Es war lediglich eine Frage die beim letzten Doppelkoppabend aufgeworfen wurde und ich wollte hier meinen Weg "Trier/Kreuznach und Straßburg" zur Diskussion stellen. Wenn 4 Postgeschichtler Doppelkopp spielen geht es immer auch um solche "Kleinigkeiten". Das sind dann die so genannten philatelistischen "Schweinchen".

    uposta

  • Michael D
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    5. August
    • 24. Februar 2013 um 22:28
    • #6

    Hallo,

    Zitat

    Original von uposta
    also doch Trier/Kreuznach und Straßburg?

    nein.
    Es gab einen Kartenschluß von Trier mit Thionville und einen Kartenschluß von Kreuznach mit Strassburg.
    Es gab keinen Kartenschluß von Trier mit Strassburg.
    Trier und Kreuznach waren getrennte Postrouten.

    Ansonsten werde ich mich jetzt aus Doppelkopfdiskussionen heraushalten ...

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

  • uposta
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    • 24. Februar 2013 um 22:39
    • #7

    Hallo Michael,

    schade, gerade wollte ich die Grenzübergangsstempel die im Feuser drinne sind ins -theoretische- Spiel bringen.

    Aber vielleicht überlegst Du Dir Dein "Ansonsten" noch 'mal? Davon lernen könnten auch alle die hier mitlesen.

    Also in Köln geht jemand zur Post und möchte einen Brief nach Lyon aufgeben. Der freundliche Postbeamte kassiert ab und ab geht der Brief. Welchen Poststempel erhält dieser Brief 1838 als allerersten? ...

    uposta

  • uposta
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    • 25. Februar 2013 um 15:30
    • #8

    Hallo!

    Dann basteln wir mal weiter an dem Brief von Köln nach Lyon.

    Beide sind sich einig geworden. Der freundliche Postbeamte überredet den skeptischen Briefaufgeber nur das Nötigste zu bezahlen. Und für das eingesparte Geld lieber ein paar Kölsch trinken zu gehen.

    Das Geld hat der Expedient eingestrichen und sucht nach seinem Tagesstempel. Denn den muss er augenblicklich benutzen. (Taxen wir den Brief jetzt schon? Oder erst, wenn wir alle theoretischen Stempel zusammen haben?

    Da bietet uns der Feuser auf Seite 184 unter der ld. Nummer 596 einige K1 und einen K2 an. Ungünstigerweise listet Feuser den K2 für 1838 auf. Darf man den auf dem theoretischen Konstrukt erwarten? Oder doch lieber einen K1?

    Nehmen wir einen der angebotenen K1. Damit werde ich den Rest der Doppelkopprunde an ehesten überzeugen. Denn ob die Jahreszahl 1838 für den K2 im Feuser stimmt ist fraglich. Einer der K1 würde es sicher gewesen sein. iWer ist von den Mitlesenden für den K2?

    So, der Postbeamte in Köln haut den Handstempel auf den rs versiegelten Brief und bündelt ihn in Richtung? ... Trier/Kreuznach... . Nach Trier oder nach Kreuznach? Michael D scheint der Praktiker zu sein. Die Post geht pünktlich ab und von jetzt ab weiss der Kölner PE nichts mehr. Muss er wohl auch nicht.

    Weil der preußische Brief ins fremde Frankreich geht, muss er über die Grenze. Also muss ein Grenzübergangsstempel her. Dazu blättern wir weiter im Feuser. Mal sehen, was der Feuser uns anbietet.

    uposta

  • Michael D
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    5. August
    • 20. März 2013 um 12:38
    • #9

    Hallo,

    Zitat

    So, der Postbeamte in Köln haut den Handstempel auf den rs versiegelten Brief und bündelt ihn in Richtung? ... Trier/Kreuznach... . Nach Trier oder nach Kreuznach?

    die mir geläufigen Briefe aus Köln nach Lyon wurden ausschließlich über Aachen-Givet spediert.
    Weder Trier noch Kreuznach kamen hierfür in Frage.
    Wenn Du so einen Brief kennst: Bitte hier zeigen. Ich lerne gerne dazu. :)

    Der K1 aus Köln wirds wohl gewesen sein.
    In Aachen kam dann noch der Rayon-Stempel "CPR 2" dazu.
    In Givet dann der Eingangsstempel, hier der Ra3 PRUSSE PAR GIVET in rot, und je nach Versendungsform ein "PP", "AED" o.ä.-Stempel.
    Das Briefgewicht wurde in Köln geprüft und häufig (insbesondere bei Briefen > 7,5 Gramm) erfolgte noch eine Kontrollwägung in Frankreich.

    Das alles kann jetzt hin und her diskutiert werden. Zeig einfach einen solchen Brief, dann sieht man es. Köln-Lyon, auch aus 1838, sollte mit ein klein wenig Geduld günstig aus der Bucht gefischt werden können.
    ;)

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (20. März 2013 um 12:38)

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    • 20. März 2013 um 13:49
    • #10

    Hallo Michael D,

    die theoretischen Überlegungen, bzw. die bezügliche Benutzung des Feusers, sind bereits abgeschlossen. ;) Denn die Doppelkopprunde fand bereits statt und zu dem Termin hatte ich das vorzubereiten.

    Du meinst jetzt das aktuelle Buchtangebot mit der Beschreibung?

    "CPR. 2", kleiner L1 in schwarz (schwarz selten!), klar a. kpl. Brief, 1836, K1 "COELN" nach Lyon, gute Erhaltung

    Natürlich bin ich auf der Suche nach einem Beleg, der den theoretischen Überlegungen entspricht. :) Aber das kann sicher dauern. Und wenn einer schneller ist, habe ich das Nachsehen. Und erfahre nie, ob ich Recht hatte. So ist das vorphilatelistische Forscherleben. :)

    Aber vielen Dank, dass Du diesen kleinen Thread heute besucht hast. Er hat(te) eigentlich mehr einen Selbstunterhaltungswert, als das sich jemand ernsthaft dafür interessiert hat. Du warst der löblich Einzige. Arbeit mit der Literatur ist nicht jedermans Sache. Ob der Feuser anwendungstauglich ist, sei sowieso dahin gestellt.

    Den Thread schließe ich "vorsichtshalber". Das soll nur bedeuten, dass ich die Problemstellung in hübschem Grün abgehakt habe. Michael, wenn Du etwas Neues für mich hast, dann immer her damit.

    uposta

    Einmal editiert, zuletzt von uposta (20. März 2013 um 13:50)

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    • 17. Mai 2013 um 00:48
    • #11

    Hallo Michael D,

    hast Du inzwischen einen solchen Brief bei ebay, delcampe und/oder Co. finden können?

    uposta

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    5. August
    • 17. Mai 2013 um 12:35
    • #12

    Ich schrieb

    Zitat

    Zeig einfach einen solchen Brief, dann sieht man es.

    Preußen und Transite

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    • 17. Mai 2013 um 14:32
    • #13

    Hallo Michael D,

    Du hast also nichts Neues für mich. Schade.

    uposta

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