Bei Sotheby's in London kommt die Briefmarkensammlung des Kasino-Konzern-Besitzers Lord Steinberg unter den Hammer. Kostspielig: 150.000 Pfund Schätzpreis für eine Marke aus Neufundland.
In der leicht verschrobenen Filmkomödie „Ein Sommersandtraum“ vom Schweizer Peter Luisi ist der Protagonist ein junger Briefmarkenhändler, dem aus seinem Körper rieselnder Sand zu schaffen macht. Briefmarken, sollte man glauben, sind als Sammelobjekt eher selten – im Zeitalter von elektronischen Frankiermaschinen (günstig zu haben schon für 925 Euro), Mail- und SMS-Verkehr. Auch bei erotischen Annäherungsversuchen darf man heute ruhig offen sein. Der Satz, „darf ich dir meine Briefmarkensammlung zeigen?“ würde Mädchen wohl eher zu der Äußerung: „He, was geht mit dir?“ veranlassen.