1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Briefmarken Allgemein

Basis von Katalogpreisen 2

  • Markdo
  • 24. Mai 2011 um 19:11
  • Markdo
    Moderator
    Beiträge
    1.013
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    20. Juli 1974 (51)
    • 24. Mai 2011 um 19:11
    • #1

    Post von Honigblume:


    Basis von Katalogpreisen?
    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen
    Hallo von einem "Neuling",

    nachdem ich mich einige Jahre lang mit dem Sammeln von Münzen beschäftigt habe, will ich nun bei den Briefmarken einsteigen. Sammeln will ich zunächst die Marken der BRD; entsprechend habe ich mir einen Katalog (Michel) zugelegt.

    Nun mal eine Frage: Auf welcher Basis werden eigentlich die Katalogwerte für die dort gelisteten Briefmarken erhoben, bzw. festgelegt? Hintergrund: Ich war und bin recht erstaunt darüber, dass die Katalogwerte teilweise fünfmal (!) so hoch sind, wie die Durchschnittspreise, die Verkäufer bei ebay oder auf dem Flohmarkt verlangen. (Wohlgemerkt: Bei ebay meine ich die "Sofot-Kaufen"-Preise, und nicht die Ergenisse von Biete-Auktionen, bei denen selbstverständlich hin und wieder besonders günstige Schnäppchen "geschossen" werden können).

    Ein Bekannter, der vor Jahren auch mal Briefmarken gesammelt hat, meinte: Das war schon "immer" so, dass in den Katalogen "Mondpreise" gelistet sind.

    Vom Münzensammeln weiß ich ja, dass der dortige Katalogpreis ein "Maximalwert" ist; Münzen werden in der Realität für 80% dieses Preises verkauft. Insofern hätte ich mir auch vorstellen können, dass es bei den Marken ähnlich ist. Dass aber z.B. ein Briefmarkenblock, der nahezu durch die Bank weg für 20-25 Euro zu haben ist, mit 100 € im Michel gelistet ist, erscheint mir doch sehr merkwürdig.

    Wer kann mir diesbezüglich den Briefmarken-Markt erklären? Inwieweit kann ich mich überhaupt am Michelkatalog orientieren?

    *Deutschland,USA+ Kanada
    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • Markdo
    Moderator
    Beiträge
    1.013
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    20. Juli 1974 (51)
    • 24. Mai 2011 um 19:12
    • #2

    Ich bitte mir eine sachliche Diskussion aus. Beleidigungen werden nicht geduldet .

    *Deutschland,USA+ Kanada
    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • SammlerBernd
    Gast
    • 24. Mai 2011 um 19:29
    • #3

    Wenn man in der Preambel der Michelkataloge nachliest, wird diese Frage erläutert.

    Grundlage der Bewertungen, die grundsätzlich im Tausch möglichst gleichwertigen Materials untereinander anzuwenden sind, sind Unterlagen des Handels, der Auktionen & der Sammlervereine.
    So steht es jedenfalls synonym geschrieben.
    Also der Schwaneberger Velag versteht sich als Mittler zwischen diesen Instutionen & liegt die Bewertungen nach dessen aktuellen Verläufen fest.
    Die Marktlage bestimmt also die Katalogpreise & nicht umgekehrt- jedenfalls so war es einmal gedacht.
    Die Ergebnisse auf den elektron. Plattformen entsprechen diese Bewertungen meist nicht, jedoch tendenziell.
    Bei Ebay & Co KG. entschedet meist die "Tagesform", die von verschiedenen nicht abschätzbaren Faktoren bestimmt wird.
    Normales Material dt. Ausgaben läuft dort um 10 %, besseres, insbesondere postfrische Motivsätze um die 30 %.
    Diese Aussage ist nach meinen Erfahrungen ein Anhaltswert, der aber nicht justiziabel ist.

  • sammlerfreund
    aktives Mitglied
    Beiträge
    100
    • 24. Mai 2011 um 19:42
    • #4

    Hallo Honigblume,

    endlich kann man antworten, ohne das vom Thema abgeschweift oder herumgestänkert wird.

    Briefmarken sammeln ist eine Sache für sich.

    Die Katalogpreise im Michel sind oft nur Tendenzen und gehen je nach Sammelgebiet oft von Briefmarken mit 1a-Qualität aus, das heisst z.B. perfekt gezähnt, keinerlei Zahnfehler; sehr gut zentriet, und saubere, lesbare sowie zentrisch abgeschlagende Stempel.

    Bei bestimmten Sammelbereichen z.B. in der Inflationszeit sind die Kriterien z.B. für Zähnung etwas lockerer, was unter anderem auf die Papierqualität zurück zu führen ist.

    Ich bin kein Bund-Sammler, aber meine Erfahrung aus dem Deutschen Reich ist jene, das viele Marken aus der unteren und mittleren Preiskategorie (einige Euronen bis 100 Euronen im Michelkatalog gewertet) sodann sie geprüft sind für 20-30 % vom Katalogpreis bei ebay und Co. verkauft werden. Ungeprüfte Marke sogar weitaus preiswerter (bei der INFLA-Zeit verständlich, dort gibt s viele Falschstempel).

    Zum Bund kann ich nur sagen, das bis auf die ersten Jahre und einige Besonderheiten, alles andere aus meiner sicht "Massenware" ist (nicht böse gemeint, aber bei Auflagen bis 30 Millionen Stück und mehr...). Deshalb suchen hier viele "Luxus-Stücke" oder Marken mit Rändern, Druckvermerken oder besonderen Stempeln.

    Die BRD-Marken aus den Anfängen werden teilweise teurer gehandelt, aber bei diesen Marken gibt es viele Stempel(ver)fälschungen, da ist es gut immer auf das Stempeldatum zu schauen, oder ein blick in eine online-Stempeldatenbank zu werfen.

    Postfrische Marken aus der Anfangszeit, gerade die Marken des Posthornsatzes sind teilweise recht teuer und da ist ein gutes Auge bzw. Erfahrung goldwert. Hier werden reichlich nachgezähnte oder neugummierte Marken angeboten.

    Für noch frankurgültige Deutschlandmarken bekommt man aus eigener Erfahrung niemals den nominalwert wieder raus, dies ist immer mit Abschlägen versehen, und
    von Wohlfahrtsmarken will ich erst gar nicht reden.

    Aber wie sagt man immer so schön, man sammelt nicht des Wertes wegen, sondern weil es ein Hobby ist und man sich daran erfreuen kann.
    Um den tatsächlichen Markenwert können sich meineserachtens später die Erben kümmern (das sagt jemand der die 40 noch nicht überschritten hat).

    Ich persönlich sammle lieber das Deutsche Reich mit dem Schwerpunkt auf Pfennige, Pfennig, Krone ,Adler und Infla. Zu einem Ist das Sammelgebiet abgeschlossen, zum anderen gibt s hier so viele herrliche Abarten, Farben und andere Besonderheiten.

    Also Packen wa es an.

    P.S. Die These das viele Briefmarkensammler wegsterben, stimmt meines erachten, sollte aber nicht zu laut gesagt werden, da sonst viele ältere Sammler merken, das sie vergänglich sind (nicht böse gemeint)....

    Grüsse Sammlerfreund

    2 Mal editiert, zuletzt von sammlerfreund (24. Mai 2011 um 19:44)

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™