Post von Honigblume:
Basis von Katalogpreisen?
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Hallo von einem "Neuling",
nachdem ich mich einige Jahre lang mit dem Sammeln von Münzen beschäftigt habe, will ich nun bei den Briefmarken einsteigen. Sammeln will ich zunächst die Marken der BRD; entsprechend habe ich mir einen Katalog (Michel) zugelegt.
Nun mal eine Frage: Auf welcher Basis werden eigentlich die Katalogwerte für die dort gelisteten Briefmarken erhoben, bzw. festgelegt? Hintergrund: Ich war und bin recht erstaunt darüber, dass die Katalogwerte teilweise fünfmal (!) so hoch sind, wie die Durchschnittspreise, die Verkäufer bei ebay oder auf dem Flohmarkt verlangen. (Wohlgemerkt: Bei ebay meine ich die "Sofot-Kaufen"-Preise, und nicht die Ergenisse von Biete-Auktionen, bei denen selbstverständlich hin und wieder besonders günstige Schnäppchen "geschossen" werden können).
Ein Bekannter, der vor Jahren auch mal Briefmarken gesammelt hat, meinte: Das war schon "immer" so, dass in den Katalogen "Mondpreise" gelistet sind.
Vom Münzensammeln weiß ich ja, dass der dortige Katalogpreis ein "Maximalwert" ist; Münzen werden in der Realität für 80% dieses Preises verkauft. Insofern hätte ich mir auch vorstellen können, dass es bei den Marken ähnlich ist. Dass aber z.B. ein Briefmarkenblock, der nahezu durch die Bank weg für 20-25 Euro zu haben ist, mit 100 € im Michel gelistet ist, erscheint mir doch sehr merkwürdig.
Wer kann mir diesbezüglich den Briefmarken-Markt erklären? Inwieweit kann ich mich überhaupt am Michelkatalog orientieren?