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1948/49 Brief Hamburg 3 verschiedene Frankaturen

    • identifizieren
  • mars
  • 18. Januar 2011 um 17:57
  • Erledigt
  • mars
    aktives Mitglied
    Beiträge
    154
    • 18. Januar 2011 um 17:57
    • #1

    Was könnte mit diesem Brief passiert sein ?


    1 Brief >>>> 1 Empfänger >>>>> 2 Absender >>>>> 3 Frankaturen

    Der Brief lief von Hamburg nach Goslar.

    Es ist nur 1 Empfänger ersichtlich.

    Der Brief hat 2 verschiedene Absender (allerdings, die selbe Familie) aus Hamburg.

    Aus der Vielzahl der Stempel auf der Vorderseite, sind eindeutug lesbar :

    Hamburg ?0.8.48 - 20; Hamburg 07.2.49 -18; Hamburg 11.2.49 -20

    Auf der Rückseite habe ich den grünen Klebestreifen mit der 2. Absenderadresse seitlich etwas abgelöst und es ist die Abstempelung :

    Goslar 08.2.4? - ?0 lesbar.

    Der Brief ist mit Inhalt, aus welchem leider nichts über den Irrweg hervorgeht. Der Inhalt ist leider auch nur mit Donnerstag datiert.


    Der Brief wurde geöffnet und mit grünem Klebestreifen wieder verschlossen. Es sind sowohl unter, als auch auf dem Klebestreifen Briefstempel vorhanden.

    Frankierung :

    1. Frankierung : 2 x Allierte Besetzung 12 Pf. mit Bandaufdruck (MiNr. 56 I)

    2. Frankierung :
    (ist sichtbar, wenn man den Umschlag gegen Licht hält und klebt halb auf der inneren 12 Pf. Marke und direkt unter der inneren 10 Pf. Marke)

    1 x 20 Pf. Bautenserie ( MiNr. 85) und die Reste einer abgerissenen Berlin-Opfermarke

    3. Frankierung : 2 x 10 Pf. Bautenserie (MiNr. 80) und 1 x Notopfer - Berlin.

    Warum gibt es keine Postvermerke ?

    Wie kann man den Brief halbwegs plausibel erklären ?


    Sammlergrüsse

    mars

    3 Mal editiert, zuletzt von mars (18. Januar 2011 um 20:05)

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.424
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. September 1958 (67)
    • 18. Januar 2011 um 22:27
    • #2

    Hallo mars,

    ich denke mal, weil Briefumschläge zu dieser Zeit Mangelware darstellten blieb dieser Umschlag in der Familie Blingius/Schiele und wurde insgesamt dreifach verwendet, um Briefe darin zu transportieren, daher brauchte an der Adresse auch nichts verändert zu werden und lediglich die Frankatur wurde jeweils erneuert!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • mars
    aktives Mitglied
    Beiträge
    154
    • 20. Januar 2011 um 14:46
    • #3

    Danke mx5schmidt,

    ist vermutlich die plausibelste Erklärung (und bisher die Einzige).

    Bei näherem Betrachten sieht man, dass der Brief mit 2 teilweise überlappenden Klebestreifen wieder verschlossen wurde, die jeweils Stempelabdrücke tragen, bzw. darunterliegende St. teilweise verdecken, also ein weiteres Indiz für die Richtigkeit.


    mars

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.507
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    Männlich
    Geburtstag
    4. Mai 1984 (41)
    • 20. Januar 2011 um 15:27
    • #4

    Hallo mars,

    sehr netter Beleg der damaligen Zeit. Wurde schon sehr gut von mx5schmidt erklärt. Die Papierknappheit spiegelt sich auch sehr schön beim Notbehelf bei Postkarten. Es wurden sogar noch 1949 noch Postkarten verschickt, die eine Briefmarke aus dem 3 Reich aufgedruckt hatten aber überdruckt wurden, ebenso Propagandasprüche.
    Eindrucksvoller Zeitbeleg :).

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • mars
    aktives Mitglied
    Beiträge
    154
    • 21. Januar 2011 um 19:28
    • #5

    Danke, Ron Alexander.


    Für mich ist der Brief inzwischen im Wert gestiegen, da es sich bei dem Absender um den regional sehr bedeutenden, aber auch international anerkannten Hamburger Architekten Erich Elingius handelt. Der 2. Absender ist sein Sohn Jürgen Elingius, ebenfalls Architekt und Buchautor,

    Viele Grüsse

    mars

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