FÜRTH - In Hauptbahnhofsnähe wurden kurz vor dem Höhepunkt des Bahn-Jubiläums „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ zwei Erinnerungsstücke vorgestellt: eine Sonderbriefmarke im Wert von 55 Cent und eine Zehn-Euro-Sondermünze.
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Bahn-Chef Rüdiger Grube, der sich sichtlich freute einmal nicht in Sachen „Stuttgart 21“ streiten zu müssen, und Staatssekretär Hartmut Koschyk vom Bundes-Finanzministerium waren eigens angereist, um die guten Stücke zu präsentieren.
„Was für ein Glück, dass sich die Bedenkenträger aus der Anfangszeit der Bahngeschichte nicht durchgesetzt haben“, sagte Rüdiger Grube und zog damit einen nicht zu überhörenden Vergleich zur aktuellen Situation in Stuttgart. Überall, wo die neue Technik eingeführt wurde, folgte der Fortschritt auf dem Fuße, so Grube weiter.
„Seit der Bahnreform 1993/94 ging es mit der wirtschaftlichen Situation aufwärts“, bilanzierte er, verbunden mit der Feststellung, dass die deutsche Bahn auch in der zurückliegenden Krisenphase schwarze Zahlen schrieb.