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Bayern - Fürstentum Reuß

  • kreuzer
  • 1. Oktober 2010 um 19:10
  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    689
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    10. September 1983 (42)
    • 1. Oktober 2010 um 19:10
    • #1

    Hallo zusammen, wollte mal wieder einen Neuzugang vorstellen, habe aber keinen richtig passenden Thread gefunden.

    Es handelt sich um einen Brief von Deggendorf nach Würzbach bei Lobenstein im Fürstentum Reuß, Gera und Schleiz. Nehme mal an, dass dies eine nicht ganz so häufige Destination ist. Frankiert ist der Brief mit 9 Kreuzern, als Brief bis 1 Loth und über 20 Meilen Entfernung. Die Marken sind mit dem gMR 77 von Deggendorf entwertet. Die Nr. 9 ist wunderbar breitrandig, die Nr. 10 hingegen im sagen wir mal "kreativen Zwergenschnitt". Oben wurde sogar eine Spitze geschnitten. Sieht für mich nach Postbetrug aus, wahrscheinlich wurde die Marke zum zweiten mal verwendet.

    Der Brief ist vom 11.5.1864. Aufgabestempel ist ein Halbkreis von Deggendorf. Siegelseitig ist von einem Stempel (wahrscheinlich Zweizeiler, ganz am oberen Rand) nur das Datum 12. Mai zu lesen. Ansonsten finden sich noch ein paar Einkreiser als Transit- bzw. Ankunftsstempel, einer aus Plauen vom 12.5., einer aus Lobenstein vom 13.5. und der von Würzbach vom 14.5.
    Der Inhalt ist, wie sollte es auch anders sein, wenn ein Brief an den Herrn Schiefertafelfabrikanten gerichtet ist, eine Schiefertafelbestellung.

    Vorne ist noch ein hübscher Gebührenbaum zu sehen, den ich mir allerdings nicht ganz erklären kann. Die 9 dürften das verklebte Gesamtfranko sein. Den Rest deute ich so (bitte die Experten um Überprüfung und gegebenenfalls Korrektur): 1 Kreuzer Bestellgeld und 4 Kreuzer für T & T. T & T hatte nach meinen Recherchen im Fürstentum Reuß, Gera & Schleiz bis zum 30.6.1867 die Posthoheit, dann kamen die Preußen.

    Viele Grüße

    kreuzer

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      • 242
  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Oktober 2010 um 19:22
    • #2

    Hallo kreuzer,

    ob die 6er ein Postbetrug zeigt, kannst du sehen, wenn sie nicht mit Markengummi haftet, sondern (von hinten zu sehen?) mit Leim aufgeklebt wurde. Von vorne ist ein Postbetrug nicht für mich ersichtlich.

    Was du als Gebührenbaum deutest, ist etwas anders, als gedacht.

    Im Zähler steht ein "f" für frei, auch Null - Paraphe genannt. Damit drückte die Taxispost aus, das die Frankatur ausreichend war.

    Unter dem Nenner steht 1/4 Silbergroschen, das Bestellgeld dort.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    689
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    10. September 1983 (42)
    • 1. Oktober 2010 um 19:50
    • #3

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank für die Erklärung!
    Von hinten ist nichts zu erkennen, was auf eine Unregelmäßigkeit deutet.

    Viele Grüße

    kreuzer

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