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Militärpost/Feldpost Österreich/Bosnien

  • Drolly
  • 31. August 2010 um 14:55
  • Drolly
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    Geburtstag
    8. Dezember 1985 (40)
    • 31. August 2010 um 14:55
    • #1

    Hallo,

    wer kennt sich mit österreichischen Feld- und Militärpostmarken aus?

    Habe da einige Dinge, die ich noch nicht enträtseln konnte.

    Ab wann wurden die bosnischen Marken erstmals mit "Bosnien-Herzegowina" bedruckt, wann erstmals mit "Bosnien-Hercegovina K.u.K. Militärpost". Was war bei diesen Marken der Unterschied? Warum zum einen die unterschiedliche Schreibweise Hercegovina/Herzegowina, warum nun auf mal mit "K.u.K. Militärpost" mal ohne.

    Des Weiteren habe ich Marken, auf denen lediglich "K.u.K. Militärpost" steht. Sind diese ebenfalls Bosnien-H. zuzuordnen? Ebenso: "Militärpost Eilmarke" und "K.u.K. Ffeldpost Karlsfonds". Um was für Marken handelt es sich hierbei? Auch bosnische?

    Darüber hinaus würde mich noch interessieren: Liege ich richtig in der Annahme, dass die Marken "K.u.K. Feldpost" von den österreichischen Truppen in Rumänien, Serbien, Montenegro usw. verwendet wurden? In welchen Jahren war dies genau?

    Abschließend noch 4 Fragen zu Österreich: Bis wann wurden in Österreich Marken mit der Bezeichung "KKPost Stempel" verwendet, wann ohne Länderbezeichung, von wann bis wann dann der Aufdruck "Kaiserl. Koenigl. Oestterr. Post" und ab wann die ausgeschriebene Variante "Kaiserliche Königliche Österreichische Post"?

    Würde mich freuen, wenn mir jmd hlefen könnte, durch dieses Chaos durchzusteigen ;) Vielen Dank und liebe Grüße, Drolly :)

  • zemi1965
    neues Mitglied
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    31
    • 31. August 2010 um 18:57
    • #2

    Hallo Drolly,

    Antworten zu den ersten Fragen:

    "Bosnien-Herzegowina" ab 1906, "K.u.k.Militärpost Bosnien-Hercegovina" ab 1912.

    Nach der Annexion des bis dahin formell unter türkischer Oberhoheit stehenden Okkupationsgebietes im Oktober 1908 und der Beendigung des Besatzungsstatus blieb das Postwesen im Zuständigkeitsbereich des Reichskriegsministeriums, dies sollte bei den Freimarken 1912 der Bevölkerung und auch den Nachbarstaaten unmissverständlich verdeutlicht werden.

    "Hercegovina" ist die serbokroatische Bezeichnung für das deutsche"Herzegowina" und war für die einheimische Bevölkerung leichter zu lesen und auszusprechen, "z" wird wie ein deutsches "s" ausgesprochen, "c" wie ein deutsches "z" und "v" wie ein deutsches "w". Die serbokroatische Neuschreibung war also ein kalmierender Schritt in Richtung der sehr oft unruhigen Bevölkerung des neuen Reichsteiles.

    Diese Landesbezeichnung-Geschichte erinnert sehr an eine Politik von Zuckerbrot und Peitsche.

    Quelle: Ferchenbauer, Österreich 1850-1918. Wien 2000, S. 1335 ff.

    Herzliche Grüße aus Österreich

    zemi1965

  • Drolly
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    8. Dezember 1985 (40)
    • 1. September 2010 um 00:43
    • #3

    Soweit schon mal vielen Dank, das ging ja echt fix :)

  • Drolly
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    • 1. September 2010 um 01:22
    • #4

    Habe nun noch etwas Gefunden, wo ich alleine nicht weiterkomme ;)

    Habe es bei Österreich einsortiert, bin mir aber nicht mal 100% sicher, ob es sich tatsächlich um alte österreichische Marken handelt.

    Im Anhang finden sich zwei Marken:

    Die Blaue: Ist das eine österreichische Zeitungsmarke? Von wann stammt diese etwa?

    Die Rote: Ist das eine österreichische Zeitungsmarke?


    Schon mal wieder vielen Dank im Voraus für eure Antworten.
    Liebe Grüße
    Drolly

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  • Markenfritze
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    8. Januar
    • 1. September 2010 um 06:15
    • #5

    Hallöchen Drolly,

    die obere Marke ist Mi.-Nr: 157, eine Zeitungsmarke des Kaiserreichs. Die Art des Papiers entscheidet über das Jahr der Verausgabung:
    157x gestrichenes (Kreide-) Papier (1908), 1 Mi€
    157y glanzloses, dünnes, durchsichtiges Papier (1909), 1 Mi€
    157z gewöhnliches (dickeres, glattes) Papier (1910), 0,10 Mi€

    die untere Marke ist die Portomarke Mi.-Nr: 35 des Kaiserreichs:
    35x gestrichenes (Kreide-) Papier (1908/13), 10 Mi€
    35y glanzloses, dünnes, durchsichtiges Papier, 1,50 Mi€
    35z gewöhnliches (dickeres, glattes) Papier (1910/13), 0,40 Mi€

    Beste Grüße vom Markenfritze

    :schweden:Sammelgebiet: Schweden und noch mehr Schweden

  • zemi1965
    neues Mitglied
    Beiträge
    31
    • 1. September 2010 um 12:36
    • #6

    Hallo Drolly,

    Antworten zu weiteren Fragen:

    "K.u.k.Militärpost" allein trägt eine B-H-Gedenkausgabe aus 1917 für den Thronfolger Franz Ferdinand (B-H 121-123),
    "K.u.k. Militärpost - Karlfonds" ist die B-H-Wohltätigkeitsausgabe 1918
    (B-H 144 -146),
    "Militärpost Eilmarke" trägt die B-H-Drucksacheneilmarkenausgabe 1916 (B-H 117/118).

    Marken mit der Aufschrift "K.u.k.Feldpost - Karlfonds" dagegen sind eine Wohltätigkeitsausgabe der Allgemeinen Feldpost aus dem Jahr 1918.

    Quelle: Ferchenbauer, Österreich 1850-1918. Wien 2000, S. 1067ff.

    Herzliche Grüße

    zemi1965

  • Drolly
    neues Mitglied
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    8. Dezember 1985 (40)
    • 2. September 2010 um 20:47
    • #7

    Vielen Dank für eure Antworten! Hat mir sehr weiterholfen!

  • abrixas
    Stamm Mitglied
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    22. Februar 1949 (76)
    • 15. Dezember 2022 um 15:34
    • #8

    Diese Feldpostmarken sind mir in einem Sammlernachlass "zugeflogen". Lohnt es sich damit zu beschäftigen?

    Learn to laugh abut your problems - everybody else does!

  • Nimrod
    Gast
    • 15. Dezember 2022 um 19:47
    • #9

    ANK Nr. 127 (10 Heller hellrötlichbraun) ist in Lz 12 1/2 wertlos (0.2 €), aber als Nr. 127 D mit Lz 11 1/2 : 12 1/2 gestempelt mit 380.-- € notiert (alter ANK von 2005/2006). Viel Spaß beim ausmessen...

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