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Bayern: Würzburg-Brief auf Wanderschaft

  • Luitpold
  • 28. Februar 2010 um 12:54
  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 28. Februar 2010 um 12:54
    • #1

    Bei einem der bekanntesten deutschen Auktionshäuser fiel mir ein Wanderlos aus der Kirchner-Sammlung auf. Ich denke, dass dies nicht so häufig vorkommt - oder doch ?(

    Es handelt sich um folgenden "Traumbrief :jaok:":

    3 Kreuzer rot - Nr. 9 - in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Wappen 3 Kr. rosa - Nr. 15 - beide voll- bis breitrandig mit oMR "598" auf Faltbrief von "WÜRZBURG 7 MAI 1867" nach Uettingen; eine sehr seltene und attraktive Kombination.

    In der Kirchner-Auktion 2009 zeigt der Brief bei Ausruf 500,- einen Zuschlag von 2.600,-.

    In der März-Auktion 2010 ist der Brief unter Los 7221 mit Ausruf 1.500,- wieder aufgeführt.

    Ist dem Käufer das Kleingeld abhanden gekommen oder will er nur was verdienen oder gefällt ihm der Brief einfach nicht mehr ?(

    Ungewöhnlich ist das bei Briefen aus solchen Sammlungen (unter Berücksichtigung der Auktionsfolge 2009 - 2010) doch schon.
    Oder kommt das öfter vor?

    Luitpold

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (28. Februar 2010 um 12:54)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Februar 2010 um 13:29
    • #2

    Lieber Luitpold,

    wenn frisch zugeschlagene Lose kurz darauf wieder angeboten werden, kann das mehrere Gründe haben:

    1) Eine Nachprüfung ergab nicht beschriebene Mängel. In diesem Fall wäre die originäre Auktionsbeschreibung diesbezüglich zu modifizieren.

    2) Der Verkäufer konnte nicht bezahlen und der Zweibieter ist nicht mehr bekannt.

    3) Der Käufer zahlte zwar, hat aber kein Interesse mehr an dem Stück und möchte für den zu erwartenden Erlös etwas anderes kaufen.

    4) Ein Händler kaufte den Brief, den er teurer an einen Endverbraucher (Sammler) weitergeben wollte. Dieser sprang jedoch ab, und so muss er ihn wieder verticken.

    5) Ein Los wurde nur offiziell verkauft, aber nicht tatsächlich. Damit machen, und ich rede hier nicht von Köhler, hin und wieder Auktionatoren ihre eigene Werbung, indem sie dann bei einem niedrigen Ausruf einen hohen Zuschlagspreis als real suggerieren.

    Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. ;)

    Solches Gebaren kommt schon ab und an mal vor, ist aber hier nicht die Regel. In diesem Zusammenhang wäre auch zu unterscheiden, ob das Auktionshaus eigene Ware anbietet, oder nur fremde Einlieferungen hat.

    Weil du gerade Köhler angesprochen hast - ich werde wieder dort sein, wenn die Bayern - Hämmer aufgerufen werden, und, wie schon im letzten Jahr, bei Interesse einen kleinen Auktionsbericht verfassen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 28. Februar 2010 um 13:48
    • #3

    Lieber bayern klassisch,

    Deine Antwort habe ich zu 99% erwartet ;)

    Also Dein 1. Grund scheidet aus, da die Beschreibung nicht verändert wurde.
    Es steht da nur sig. Schmitt. Ist schon die wertstufengleiche Mischfrankatur ungewöhnlich, so habe ich zumindest keine 6 Kr. Frankatur nach Üttingen - nur ca. 6 Meilen von Würzburg entfernt, an der alten Poststraße von Nürnberg nach Frankfurt. Sind daran Zweifel, evtl. ein früher "Sammlerbeleg?".

    Jedenfalls bei anderen Auktionshäusern habe ich das - Wanderlose - schon so gesehen, nicht jedoch bei Köhler (und wie gesagt auch einer namhaften Sammlung). Natürlich werden Lose später wieder verkauft (ex Boker z.B.). Aber schon jetzt, wo die Sammlung noch verkauft wird?

    Mal sehen, ob der Zuschlag über 2.600,- geht. Gerne warten wir auf Deinen Auktionsbericht und vielleicht gibst Du mal Bescheid, was Du von Los 19 und vor allem Los 7188 (ein MUSS für jeden 3 Kr. blau-Sammler ;) - Ex Boker - nicht aus der Kirchner-Sammlung!

    https://www.heinrich-koehler.de/de/auction/339/1_15/

    hälst.
    Bildschön und nur für das ganz hohe Bankguthaben - auch wenn im Reigen der anderen "Hämmer" dafür nur Kleingeld äh die Portokasse ausreicht) :)

    Entbiete Dir und Allen und Jeden, welche dieses lesen meinen herzlichen Gruß
    Luitpold


    Also der Link macht Probleme, ändere noch ein wenig :D

    4 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (28. Februar 2010 um 14:01)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Februar 2010 um 13:57
    • #4

    Lieber Luitpold,

    der Brief aus WÜ mit dem 6er Streifen ist natürlich optisch ein Hammer, den jeder Bayernsammler gerne im eigenen Tresor hätte. Ein Stück als alter Provenienz und trotz der kleinen Schnittmängel begehrenswert.

    Der 4er Streifen aus Nürnberg von der Bogenecke ist ein Klassiker, den man besser nicht wird kaufen können.

    In beiden Fälle gilt der Ausrufpreis als moderat - wenn du im Lotto bis Ende März erfolgreich bist, nehme ich für dich gerne die Bieterkarte in die Hand. ;)

    Wenigstens kämen wir uns bei den beiden Briefen nicht in die Quere. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 28. Februar 2010 um 14:14
    • #5

    Keine Bange, lieber bayern klassich, Du wirst auch ohne meine Wünsche genug zu tun haben (trainierst Du schon das Handobenlassen ?( :D)

    Aber ich dachte, dass Du als "Streifenfan" sicherlich Deine Augenfreude an den Briefen hast (und ich ging doch recht in der Annahme ;)).

    Wenn Du noch Zeit hast (was ist denn das wirst Du jetzt fragen) dann noch die Kombination braun/gelb - Los 23. Sieht irgendwie merkwürdig aus, aber ein Russlandbrief von König und Bauer. Ach ja, die Lottofee muss her :D

    Stürmische Grüße (hier biegen sich die Bäume z.Zt.)
    Luitpold

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Februar 2010 um 14:31
    • #6

    Lieber Luitpold,

    bei Bayern lernt man Streifen zu lieben, weil es so wenige Blocks gibt (nicht Blöcke - das sind Steine). Vor allem auf Brief ... :)

    Den unten gezeigten Brief besass ein Freund von mir, hatte ihn aber vor gut 10 Jahren bei Peter Sem eingeliefert. Jetzt wissen wir auch, wer ihn dort gekauft hat. Schweinfurt - Bamberg ist ja auch nicht aus der Welt ...

    Auch diese einmalige Kombination wird sicherlich deutlich mehr als Ausruf bringen, das ist keine Frage für Insider. 9 Kr. für Bayern und 11 Kr. (= 3 Sgr.) für Rußland kann man kaum attraktiver darstellen - nicht mal als Mischfrankatur wie hier.

    Ich hoffe, dir ist die Lottofee hold - anders wird es dort nicht gehen, fürchte ich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Wolffi 14. September 2021 um 08:58

    Hat den Titel des Themas von „Würzburg-Brief auf Wanderschaft“ zu „Bayern: Würzburg-Brief auf Wanderschaft“ geändert.

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