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AD <--> Frankreich

  • Magdeburger
  • 16. Februar 2010 um 18:39
  • Magdeburger
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    • 16. Februar 2010 um 18:39
    • #1

    Hallo Zusammen,

    meine Hoffnung diesen Franco-Brief interpretieren zu können, schlägt leider fehl.:(

    Gelaufen ist er von Berlin nach Nantes. Aufgegeben wurde er am Samstag, 24.Juni 1826 in Berlin. Da die "Post" schon unterwegs war, wurde zusätzlich der Stempel "nach Abg(ang) d(er) Post" abgeschlagen. Sein Laufweg dürfte jetzt nach Saarbrücken gewesen sein, weiter nach Forbach und letztendlich zum Zielort, dort am 05.Juli eingetroffen.

    Gewogen hat der Brief scheinbar 1/2 Loth (rechts oben). Weiterhin ist die Gesamttaxe von "fr(anco) 19 3/4" Sgr angegeben. Der P.P. - Stempel dürfte in Saarbrücken und der "Prusse par Forbach" in Forbach verwendet wurden sein.

    Laut PV ist der Brief innerhalb Preussen nach dem Taxregulativ vom 24.12.1824 zu taxieren, also Berlin - Saarbrücken 77 Meilen = 10 Sgr - wie siegelseitig notiert.
    Nun habe ich leider nichts weiter gefunden, wie sich die restlichen 9 3/4 Sgr zusammensetzen bzw. berechnen.

    Meine Fragen nun:
    Hätte der Laufweg nicht über Aachen - Givet sein müssen?
    Was bedeuten die restlichen Stempel?
    Wie berechnet sich die Taxe in Frankreich?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (16. Februar 2010 um 18:53)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Februar 2010 um 18:54
    • #2

    Lieber Magdeburger,

    die Leitung erfolgte über ein preußisches Austauschpostamt - welches das im einzelnen war, war nicht erheblich. Es gibt mehrere Briefe aus Berlin über Forbach nach Frankreich, sie mussten nicht alle über Givet laufen. Dies galt vor allem bei südfranzösischen Zielorten.

    Die Gebühr für Frankreich bemaß sich nach dem Inlandstarif ab Forbach gestaffelt nach der Entfernung. In Frankreich galt der Tarif vom 9.4.1810. Dieser Tarif lag den preußischen Postämtern vor mit der Reduktionstabelle, nach der sie ihn berechnen konnten (hier über 600 - 800 km von Bureau à Bureau bis 6, 8, 10g gestaffelt).

    Hinten ist der Ankunftsstempel zu sehen; den eckigen kleinen Roten vorne kenne ich nicht.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 16. Februar 2010 um 19:04
    • #3

    Hallo Ulf,

    bei dem vorderseitigen eckigen Stempel müsste es sich um den hier gezeigten Stempel Affranchissement vérifié handeln.
    Er wurde in Paris benutzt und bestätigt die richtige Taxierung.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Februar 2010 um 19:06
    • #4

    Mensch Michael, hast du Augen!! :) :)

    Hätte ich nicht gesehen. :(

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 16. Februar 2010 um 19:28
    • #5

    @Bayern Klassisch,
    Michael D

    danke für die bisherigen Informationen.

    Hat jemand die Taxen innerhalb Frankreichs in deutscher Sprache?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 16. Februar 2010 um 19:29
    • #6

    Hallo bayern klassisch,

    die Entzifferung klappte so schnell, weil ich erst vor kurzem über einen Brief rätselte, der diesen Stempel noch um einiges schwächer zeigte ...

    Wir hatten's ja auch schon oft genug anders rum ;)


    Hallo Ulf,

    ein schöner Brief übrigens. Glückwunsch!
    Ich habe einige Briefe hier aus dem Raum Wuppertal nach Frankreich. Die meistern liefen über Givet und nur ganz vereinzelte über Forbach.
    Ein Grund (so es eine Rationale gibt) hat sich mir noch nicht erschlossen. Man müsste mehr Material haben, um evtl. ein Muster oder einen bestimmten Zeitraum erkennen zu können.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Februar 2010 um 19:47
    • #7

    Pour la France:


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (16. Februar 2010 um 19:48)

  • Magdeburger
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    • 16. Februar 2010 um 20:04
    • #8

    Hallo Michael

    alle meinen Briefe Magdeburg - Frankreich (19. Jhd.) liefen anfangs über Givet. Erst ab Ende der 40er Jahre gibt es auch andere Laufwege.
    Den Berlin-Brief habe ich vor kurzem "nur" mitgekauft - die anderen "Berliner" habe ich alle abgegeben. Aus deiner Ecke habe ich nur noch spätere Belege.

    Vielleicht zeigen auch andere noch Belege - AD ist ja gross...


    Hallo Bayern Klassisch

    danke für den Link.


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • peterhz
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    • 17. Februar 2010 um 10:07
    • #9

    An alle,

    Etwas OFF/TOPIC aber vielleicht könnt Ihr meine Frage beantworten.

    Wieso setzte man den Stempel "Nach Abgang der Post" auf einen Brief.

    Hier diesen Stempel auf einen Brief von Hamburg.

    schöne Grüsse

    Peter

  • Magdeburger
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    • 17. Februar 2010 um 10:36
    • #10

    Hallo PeterHz

    diese Stempel kamen auf den Brief, weil damit dokumentiert wurde, dass der Brief nach Annahmeschluss erst zur Post gebracht bzw. aufgegeben wurde. Somit konnte von der abgehenden Post glaubhaft eine länger Beförderungszeit bewiesen werden.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • peterhz
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    • 17. Februar 2010 um 10:40
    • #11

    Danke Ulf,

    wäre dann heute sowas wie der Standardstempel der Post :) :)

    peter

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Februar 2010 um 10:40
    • #12

    Hallo Peter,

    dein Brief wurde am 17.3. bei der Post abgeliefert, konnte aber an diesem Tag nicht mehr versandt werden.

    Also stempelte man pflichtgemäß mit dem Aufgabestempel des betreffenden Tages, fügte aber den Verzögerungsstempel "Nach Abgang der Post" hinzu um zu dokumentieren, dass er erst am nächst möglichen Zeitpunkt, bei Hamburg wohl am nächtsten Tag, abspediert wurde.

    Dies wurde u. a. gemacht, um Klagen der Korrespondenten vorzubeugen, die für ihre Briefe einen vermeintlich zu langen Postlauf hätten reklamieren können.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 7. März 2010 um 18:19
    • #13

    Hallo Zusammen,

    damit der Thread "Postgeschichtliches aus dem Rheinland" nicht mit einem "falschen" Brief belastet wird, einer aus der Zeit Anfang des 19Jhd.

    Geschrieben am 25.12.1804 in Magdeburg gelaufen nach Bordeaux. Vorderseitig ist nur der L2 "PRUSSE PAR MAASEYCK" vorhanden sowie die im anderen Thread angesprochenen 17 Decimes innerfranzösischen Taxe.

    Leider habe ich mich bisher damit nicht auseinandergesetzt. Vielleicht hilft dieser Brief weiter.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (7. März 2010 um 18:22)

  • Michael D
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    • 7. März 2010 um 18:25
    • #14

    Hallo Ulf,

    bei preußischen Briefen ist es etwas klarer, diese liefen in der Regel franko preußische Grenze, also bis Wesel.
    Die Taxe von 17 Dec. beschreibt den rein französischen Anteil.

    Danke für das Beispiel.
    Hätte aber auch in den Rheinland-Thread gepasst (lief ja über Wesel) ;)

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (7. März 2010 um 18:30)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. März 2010 um 18:47
    • #15

    Hallo,

    siegelseitig sehe ich eine 19 und vorderseitig eine 10, die ich nicht sicher interpretieren kann. Wie seht ihr das?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 7. März 2010 um 21:29
    • #16

    Lieber bayern klassisch,

    die vorderseitigen 10 sind das preußische (Grenz-)Franko in guten Groschen.
    Die rückseitige Taxe sieht mir französisch aus, ich lese da eine 14 heraus (bin mir aber nicht sicher) !?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Bayern-Nerv
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    • 29. Mai 2010 um 13:27
    • #17

    Hallo zusammen!

    Zeige hier mal 3 Briefe vom gleichen Absender = Aust, Berlin nach F-Beaune von 1864 , 1865 und 1867.

    Würde mich über Informationen zu den Taxen freuen, danke!

    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Mai 2010 um 13:38
    • #18

    Hallo Bayern-Nerv,

    alle drei waren Portobriefe, für die der Empfänger jeweils 6 Decimes = 18 Kreuzer = 5 Silbergroschen zahlen durfte. Alle Briefe waren einfach (unter 10g).

    Zwei liefen über Forbach (bei Saarbrücken), während einer über den Paketschluß Erquelines ausgetauscht wurde.

    Alle französischen Stempel kamen in Paris auf die Briefe; die blauen am Vormittag, die roten am Nachmittag, wenn ich es recht erinnere.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nerv
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    • 29. Mai 2010 um 13:52
    • #19

    Hallo zusammen, hallo @bk!

    Danke für die schnelle Information zu den Portobriefen.

    Da leg ich doch für heute schnell noch einen Brief nach:

    Von Berlin via Valenciennes + Paris nach Bordeaux vom 2.3.1857.

    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Mai 2010 um 14:10
    • #20

    Hallo Bayern-Nerv,

    das wäre dann der 3. Leitweg nach Frankreich - muss man auch erst einmal zeigen können.

    Hier griff der vorherige Vertrag. PR. 3R. stand für Prusse 3. Rayon (Bezirk von Frankreich aus gesehen - 1. Rayon lag nah an Frankreich, der weitest entfernte war der 5. Rayon und lag ganz weit von Frankreich entfernt).

    Hier wurden, kaum zu erkennen und sehr schlampig gestempelt, wohl 7 Decimes (mieser Stempelabschlag von Paris) dem Empfänger angelastet.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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