Während der Geschichtsstunde entdeckte Manfried Huben einst seine Leidenschaft für das Sammeln historischer Dokumente. Stempel und Briefmarken sind seitdem sein Steckenpferd, doch als Philatelist bezeichnet sich Huben nicht.
Der gebürtige Schalbrucher ist vielmehr ein heimatkundlich Interessierter. Gerade deshalb hat er die postalische Geschichte des Selfkants an Hand von Stempeln und Briefmarken ergründet, musste dabei zahlreiche Recherchen anstellen, fuhr zu Briefmarkenauktionen in Aachen und Köln, bediente sich eines Blickes ins Den Haager Postmuseum oder wurde sogar in London fündig und trat die Heimreise mit einem originalen Stempelabdruck oder sogar mit einem Einschreiben aus dem Selfkant der damaligen Zeit an. All dies tat er, um sein mittlerweile riesiges postalisches Archiv zu vervollständigen.