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US-Zensur 2.Weltkrieg von Mexiko-Briefen mit Marken des Motiv Eagleman/Kaktus

  • Saguarojo
  • 11. September 2009 um 18:47
  • Saguarojo
    Gast
    • 11. September 2009 um 18:47
    • #1

    Hier möchte ich über Briefe aus Mexiko berichten, die durch die amerikanische Zensur zur Zeit des zweiten Weltkriegs gegangen sind, und die Marken mit dem Motiv Eagleman (Adlermann) und Kaktus haben, also Marken, wie ich sie in diesem Thread vorgestellt habe.


    Hier der erste Brief:
    Luftpostbrief von Nuevo Leon, Mexiko nach New York vom 10.4.1943, Zensurverschlussstreifen aus Zellophan mit Aufdruck EXAMINED BY und Zuweisungsnummer 12702 auf der Rückseite für Laredo der 1. Zuweisung.
    (Erklärungen folgen)

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  • Saguarojo
    Gast
    • 11. September 2009 um 19:08
    • #2

    Die Postüberwachung ziviler Post in den USA während des 2. Weltkrieg begann wenige Tage nach dem Überfall der Japaner auf Pear Harbor und den Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg im Dezember 1941.

    Für die Postüberwachung wurden schon Pläne im Juni 1941 begonnen zu entwerfen, so dass man relativ schnell reagieren konnte. Die Behörde, die für diese Überwachung geschaffen worden war, gab es schon zur Zeit des 1. Weltkrieg. Es war das "Censorship Board".

    Jedem Zensor war eine persönliche, nicht übertragbare Nummer zugeteilt.
    Anfangs wurden provisorische Nummern verwendet. Spätestens ab etwa Februar 1942 wurden Nummern in systematischer Weise zugewiesen (1. Zuweisung).
    Gegen Ende 1943 kam es zu einer zweiten Zuweisung, die die erste ersetzte.
    Es gab verschiedene Orte mit diesen Zensurstellen, denen Nummernserien zur Verfügung standen. Darüber gibt es Tabellen der 1. und 2. Zuweisung. So kann man an der Zuweisungsnummer den Ort bestimmen, an dem der Brief kontrolliert worden ist, und somit auch den Postweg des Briefes nachvollziehen.
    Die Tabellen sind auf Seite 3 zu finden.

    Einmal editiert, zuletzt von Saguarojo (30. Oktober 2010 um 17:04)

  • Saguarojo
    Gast
    • 12. September 2009 um 07:50
    • #3

    Luftpostbrief von Mexico nach Neward,USA vom 13.7.1944
    Zensurverschlussstreifen aus Zellophan mit Zuweisungsnummer 36374 aus San Antonio, Texas der 2. Zuweisung.

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  • Saguarojo
    Gast
    • 12. September 2009 um 07:56
    • #4

    Nach der neuen Zuteilung der Zensor-Nummern ca. Oktober 1943, bei der die Nummernserien bis 75000 ausgeweitet wurden, sind die Nummern nicht mehr auf den Zellophanstreifen aufgedruckt worden. Nur noch die Worte EXAMINED BY waren vorgedruckt und die Zensor-Nummer wurde mittels Handstempel auf dem Zellophanstreifen ergäntz.

  • Saguarojo
    Gast
    • 12. September 2009 um 15:53
    • #5

    Luftpostbrief von Victoria nach St. Luis, USA vom 13.11.1943, Zensurverschlussstreifen aus Zellophan mit Zuweisungsnummer 36374 San Antonio der 2. Zuweisung.

    Bilder

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  • Saguarojo
    Gast
    • 12. September 2009 um 18:21
    • #6

    Luftpostbrief aus Mexico, Zweigstelle 16 vom 25.3.1942 nach Nottingham, England. Zensurverschlussstreifen aus Papier mit Aufdruck EXAMINER und Zuweisungsnummer 6208, britische Zensur.

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    Einmal editiert, zuletzt von Saguarojo (15. November 2010 um 10:50)

  • Saguarojo
    Gast
    • 12. September 2009 um 18:35
    • #7

    Mit den Papierstreifen gab es Probleme, die geöffneten und kontrollierten Briefe wieder zu verschließen. Zum einen waren sie alle in einheitlicher Grösse und zum anderen wurden sie teils ohne Gummierung geliefert. Die dadurch beim Verschließen erforderlichen Handgriffe verlangsamten die Bearbeitung erheblich. Das war der Grund, warum Verschlussstreifen aus Zellophan (wie Tesafilm) eingeführt worden sind. Bei den Nummern der ersten Zuweisung waren diese auf dem Zellophanstreifen mit aufgedruckt. Bei der zweiten Zuweisung wurden die Nummern per Handstempel auf die Klebestreifen aufgetragen. Die Bevorratung von Klebestreifen mit 15000 verschiedenen Nummern stellte ein nicht unerhebliches logistisches Problem dar.

  • Saguarojo
    Gast
    • 13. September 2009 um 15:41
    • #8

    Luftpost-Einschreibebrief aus Mexico City vom 3.10.1942 über Brownville (4.10.), San Antonio TX (4.10.) nach Dallas TX (6.10.).
    Zensurverschlussstreifen aus Papier mit bedruckter Nummer 12285 aus San Antonio der ersten Zuweisung und zweiter handschriftlicher Zuweisungsnummer 12451 auch San Antonio mit Zensurhandstempel.
    Ob der Brief in der selben Zensurstelle zweimal geöffnet und kontrolliert worden ist, oder ob zwei Personen ihn gleichzeitig zensiert haben, ist nicht mehr festzustellen.

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  • Saguarojo
    Gast
    • 14. September 2009 um 15:54
    • #9

    Luftpostbrief aus Perote/Veracruz vom 24.11.1942 über Mexico City (Stempel links 28.11.1942) nach Genf.
    Zensurverschlussstreifen aus Papier, aufgedruckte Zuweisungsnummer 494 der 1. Zuweisung, die nie zugewiesen worden ist. Zusätzlich handschriftliche Zuweisungsnummer mit Tinte 410?. Sicherlich die Nummer 4104 Zensurstelle Miami der 1. Zuweisung, was mit dem Datum übereinstimmt.

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  • Saguarojo
    Gast
    • 14. September 2009 um 15:56
    • #10

    Wer einen Beitrag zu diesem Thema leisten möchte, kann das gerne tun.

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.534
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    Männlich
    • 14. September 2009 um 20:05
    • #11

    Lieber Saguarojo,

    gerne, nur: Woher nehmen und nicht stehlen? Das ist immer wieder umwerfend, was Du hier zeigst. Aber solche Spezialitäten dürfte nur der kleinste Teil unserer Gemeinschaft haben und davon bist Du der mit Abstand grösste Teil. Ich hatte ja früher schon geschrieben, ich wüsste nicht einmal, wie ich an solche Sachen rankommen könnte. Zeige gerne mehr, die belege sind immer sehr interessant anzuschauen. :goodjob:

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Saguarojo
    Gast
    • 15. September 2009 um 16:18
    • #12

    danke Bernd,
    nachher geht es weiter

  • Online
    Rainer
    Stamm Mitglied
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    17. April 1957 (68)
    • 15. September 2009 um 16:28
    • #13
    Zitat

    Original von Saguarojo
    Wer einen Beitrag zu diesem Thema leisten möchte, kann das gerne tun.

    Auch wenn Du Dich hier als Alleinunterhalter fühlst, das liegt ganz sicher an bei anderen Sammlern fehlenden Material, also, es geht weiter, hoffe ich.....

  • Saguarojo
    Gast
    • 15. September 2009 um 16:40
    • #14

    Luftpostbrief von Mexico City nach Cloversville, USA vom 28.2.1944
    Zensurverschlussstreifen aus Zellophan mit Zuweisungsnummer 36117 aus San Antonio der zweiten Zuweisung.

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  • Saguarojo
    Gast
    • 16. September 2009 um 18:26
    • #15

    Luftpostbrief von Mexiko City nach Johnstown, USA vom 15.5.1944
    Zensurverschlussstreifen aus Zellophan mit Zuweisungsnummer 36060 aus San Antonio der 2. Zuweisung.

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  • Saguarojo
    Gast
    • 17. September 2009 um 16:40
    • #16

    Luftpostbrief von Mexico City nach Buenos Aires vom 14.7.1942
    zensiert in Balboa CZ, Hauptort der seinerzeit amerikanischen Panama-Kanalzone. Zensurverschlussstreifen aus Papier mit Handstempelaufdruck in spanisch und handschriftlicher Zuweisungsnummer 13043 der ersten Zuweisung.

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  • Saguarojo
    Gast
    • 18. September 2009 um 17:19
    • #17

    Luftpostbrief aus Torreon nach Detroit, USA vom 30.1.1943
    Zensurverschlussstreifen aus Zellophan mit Aufdruck der Zuweisungsnummer 2264 (Rückseite) aus El Paso der 1. Zuweisung.

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    Einmal editiert, zuletzt von Saguarojo (18. September 2009 um 18:54)

  • Saguarojo
    Gast
    • 20. September 2009 um 15:26
    • #18

    Luftpostbrief von Mexiko City nach Detoit,USA vom 23.7.1943
    Zensurverschlussstreifen aus Zellophan mit Zuweisungsnummer 9831 New York der 1. Zuweisung.

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  • Saguarojo
    Gast
    • 21. September 2009 um 18:27
    • #19

    zwei Zensurpostbriefe von Mexico City nach Johnstown,USA von 1944, Zensurverschlussstreifen aus Zellophan

  • Saguarojo
    Gast
    • 25. September 2009 um 18:12
    • #20

    Luftpostbrief von Mexico City nach Johnstown,USA vom 22.12.1943
    Zensurverschlussstreifen aus Zellophan mit Zuweisungsnummer 36425 aus San Antonio der 2. Zuweisung.

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