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Packkammerstempel

  • Magdeburger
  • 27. Juli 2009 um 19:09
  • Magdeburger
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    • 2. August 2009 um 18:10
    • #21

    @All,

    da ja doch noch "Zuwachs" gekommen ist, gebe ich die Hoffnung nicht auf, hier auf 100 Packkammerstempel zu kommen.
    Deshalb stelle ich die auch schonmal eingestellten Belege wieder ein:

    Als erstes die Briefhülle mit dem identischen Stempel wie PW0001 - Paket-Ausgabestempel von Magdeburg auf Beleg von Kakerbeck. Die Verwendungzeit ist von 1848 bis 1864 und er soll nochmals 1872 aufgetaucht sein.

    Als zweites ebenfalls Briefhülle von Berlin nach Arolsen. Nach Frage der Verwendungszeit beantwortete BaD: (mal komplett hiereinkopiert)

    "die teils unförmigen Zahlen auf dem Paketbegleitzettel zeigt nur der erste seiner Art in Berlin, der von 1849-1853 in Gebrauch war.
    Das interessante an dem Brief ist, das in Berlin das Paket mit 1 Pfund und 26 Lot gewogen und taxiert wurde. In Arolsen wog man es nach und stellte als Gewicht 2 Pfund fest. Er wurde erneut taxiert und erhielt den T-Stempel.
    Jetzt gibt es zwei Varianten.
    a) Da das Paket in der Mindestgebühr blieb, wurde die 6 wiederholt.
    b) Die 6 Sgr. rückseitig kamen zu den 6 Sgr. vorderseitig hinzu, da eine Gewichtsgrenze überschritten wurde. Das würde auch die eingerahmte 13 erklären, den der Empfänger hätte mit der Bestellgebühr von 1 Sgr. diese Gesamtgebühr von 13 Sgr. zu zahlen.
    Wieder ein Rätsel." (Zitat Ende)

    Jetzt wieder ich:

    Die 6 Sgr vorderseitig lassen sich auch nur ab dem 01.01.1850 errechnen.
    Die Entfernung beider Orte beträgt ca. 43 Meilen. Mindestgebühr fiür diese Paketsendung 6 Sgr!
    (Berechnung nach Gewichtsporto wäre 2 Pfennige je Pfund je 5 Meilen = 2 * 2 * 9 = 36 Pfennige = 3 Sgr im Maximum - dann Mindestgebühr 6Sgr)
    Leider bin ich bis heute nicht weiter, was die Angaben rückseitig betreffen - tendiere aber zu "a". Der Stempel von Arolsen ist auch hier ohen Stundenangaben. (Eventuell auch wieder ein Hilfsstempel?)

    Michael D

    den Stempel kenne ich noch nicht - ist der definitiv von Cöln? Hast Du Unterrlagen zu allen Cölner Packkammerstempel?

    Beste Sammlergrüsse

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Magdeburger
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    • 2. August 2009 um 19:17
    • #22

    @All

    mal wieder ein Beleg vom 23.01.1863 von Berlin nach Erfurt, Entferung ca 31 Meilen. Die Mindestgebühr beträgt hierfür 6 Sgr und wurde auch berechnet und auf der Rückseite wiederholt.

    Nach Gewicht wären es nur 10,5 Pfennige Porto, denn laut Berechnung wären je Pfund 1,5 Pfennige je 5 Meilen = 1 * 1,5 * 7 = 10,5 Pfennige zu veranschlagen gewesen.

    Vorderseitig total verschmierte Packkammerstempel von Erfurt ohne Jahr (Verwendungszeit 1861 bis 1869 bisher nur als Aufgabestempel bekannt)

    Vielleicht kann mir jemand die Transkiption geben - ich kann es fast nicht entziffern.

    Danke Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 3. August 2009 um 19:02
    • #23

    Hallo Ulf, hallo alle,

    zunächst mal zu deinen vorigen Beiträgen/Fragen:
    Nein, ich habe nicht alle (K)Cölner-Packkammerstempel, ich habe mehr von Magdeburg... 8-)
    Ich bin mir sicher, dass der gezeigte Nummernstempel in Cöln abgeschlagen wurde, werde aber noch mal recherchieren.

    Zu der Briefhülle Berlin - Arolsen:
    Die Taxierung würde ich auf alle Fälle auch auf 6 Sgr. beziehen (die Variante a). Bei einer Fehltaxierung hätte die fehlerhafte 6 vorderseitig doppelt durchgestrichen und die neue Taxe ebenfalls vorderseitig angeschrieben werden müssen. Auch wenn nicht immer alles nach den Regeln verlief, wäre die rückseitige kleine Korrektur zu unauffällig gewesen. Zumal die 6 Sgr. auch bei einem 2 Pfd. schweren Paket passen.

    Anbei ein Beispiel für einen als Packkammerstempel verwendeten Langstempel:
    Portofreie Kirchensache aus dem schlesischen Reichenbach (K2 seit 1840 verwendet) nach Schweidnitz. Bei Paketausgabe wurde der seit 1817 bekannte L1 verwendet. Derartige Spätverwendungen der alten L1-Stempel sind nicht häufig zu finden.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (3. August 2009 um 19:11)

  • Magdeburger
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    • 3. August 2009 um 19:34
    • #24

    @All

    ebenfalls eine portofreie Dienstsache von Magdeburg nach Danzig. Vorderseitig in rot (bisher nur in der Farbe bekannt) Packkammerstempel von Danzig (Verwendungszeit von 1855 bis 1869 - eigentlich sehr lange - sollte doch in Typen vorkommen:O_O: ).

    Rückseitig nur Ausgabestempel von Danzig - also ohne Besonderheit.

    Michael D

    danke für Deine Info.
    Kleine Orte nahmen häufig "alte" Stempel - immer wieder interessant.

    Beste Sammlergrüsse

    Ulf

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  • Baldersbrynd
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    • 4. August 2009 um 08:21
    • #25

    Hallo Alle

    Ein schönes Thema, wo ich etwas mehr lehrnen kann.

    Schaue hier ein Paketbegleitbrief aus Schwetz nach Berlin, 13.8.1869. 47 Meilen.
    Porto 5 Gr. für Paket auf 2 Pfund 10 Loth, zwischen 40 und 50 Meilen, mindesten 5 Gr.
    Porto war 1 Gr und 4 Pf je anfangende Pfund = 3 mal 1 1/3 Gr. = 4 Gr, erhöht bis 5 Gr.

    Rückseite: Ankunftsstempel in Berlin am 14.8.69 und Packkammerstempel (undeutlich) in schwarz am 15.8.
    Auch 4 in schwarz und 7 mit rötel geschrieben, was dieser bedeutet weist ich nicht.

    Viele Grüße
    Jørgen

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  • Magdeburger
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    • 4. August 2009 um 17:55
    • #26

    Baldersbrynd

    leider kann ich Dir hier nicht so richtig helfen, da ich die hierfür nötigen Verträge nicht habe.

    Interessant ist, dass es sich um ein Teil-Franco-Beleg handelt, 1Sgr Aufbrauchganzsache + 4 Sgr in Blau Porto = 5 Sgr.
    In Berlin, soweit ich sehe kontrolliert und auch bestätigt - rückseitige "4" (wenn so noch gültig?).

    Mit der "7" kann ich nichts anfangen - Ursache keine Verträge zu Hand (In der Postvtraege-Seite geschaut, aber nichts gefunden:( ).
    Vielleicht hat sie auch eine andere Bedeutung?

    Gruss Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (4. August 2009 um 17:57)

  • Michael D
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    • 4. August 2009 um 20:13
    • #27

    Hallo Baldersbrynd,

    ein interessanter Brief an den Schuhmachermeister Nagel, allerdings ist die NDP-Zeit nicht mein Gebiet.
    Zu den Taxen kann ich folgendes bestätigen:
    Die Entfernung Schwetz - Berlin betrug 47 Meilen, das ergibt bei Progressionsstufe 8 und aufgerundeten 3 Pfund Gewicht 4 Sgr.
    Das Minimum betrug 5 Sgr., wovon 1 Sgr. durch die Freimarke bezahlt war, verblieben also 4 Sgr., der Begleitbrief war frei. Die 7 von der Rückseite erschließt sich mir nicht.
    Die Angabe links unten neben dem Klebezettel kann ich leider nicht entziffern.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Totalo-Flauti
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    • 4. August 2009 um 20:56
    • #28

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich habe einen weiteren Packkammer-Stempel aus Leipzig gefunden. Der Stempel stammt von einem Paketbegleitbrief vom 01.Juli 1839 aus Dresden. Da mir der Beleg nicht gehört, zeig ich vorsichtshalber mal nur den Packkammer-Stempel.

    Gruss Totalo-Flauti

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  • regiduer
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    • 4. August 2009 um 21:11
    • #29

    @ totalo-flauti

    nur die Stadtpostamter Leipzig und Dresden hatten Stempel die das Wort "Packkammer" beinhalteten.
    Ansonsten wurde bei Paketausgabe von verschiedenen anderen Orten der Ausgabesempel mit den Wort " Ausgeliefert" verwendet.

  • Michael D
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    • 4. August 2009 um 21:46
    • #30

    Hallo alle,

    hier ein Beispiel für die Verwendung von aptierten Stempeln als Packkammerstempel:

    Ein portobefreiter Paketbegleitbrief vom 27.11.1857 aus dem schlesischen Landeshut an die Königliche Kreis Gerichts Kommission im benachbarten Liebau. Die beiden Pakete wogen 13 Pfd. 4 Loth und 13 Pfd. 10 Loth (oben links). Zur Bestätigung der Portobefreiung ist unten links ein Beamtenstempel abgeschlagen.

    Mit dem Brief wurden 2 Pakete aufgegeben, die Aufgabezettel wurden als zusammenhängendes Paar auf die Rückseite geklebt. Die Paket-Ausgabe in Liebau wurde mit ebenfalls 2 Stempelabschlägen (s.o.) dokumentiert. Hierfür wurde ein 2-zeiliger Rahmenstempel mit aptierter Stundenzahl verwendet.

    Ganz oben ist noch das preussische Amtssiegel zu erkennen

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Magdeburger
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    • 5. August 2009 um 19:54
    • #31

    Michael D

    der Stempel "Liebau" ist in meinen Unterlagen nicht mal gelistet. Glückwunsch!

    regiduer

    kannst Du ein wenig "Licht in das Dunkel" bringen - Interessant wäre wie lange wurden diese Stempel verwendet? Gibt es Typen? Kannst Du uns einen von Dresden zeigen?

    @All

    ich warte noch auf Post - sollte die Woche noch eintreffen.

    Beste Sammlergrüsse

    Ulf

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  • regiduer
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    • 5. August 2009 um 21:32
    • #32

    @ Magdeburger

    Stempel mit dem Wort Packkammer drin sind handverlesen, lt. einer Unterhaltung mit Herrn Milde vor Jahren zeigte er 3 Stück in 2 Typen
    ( 2x Leipzig und einmal Dresden ) in seinen Unterlagen waren noch 4 andere Abschläge gelistet alle von Leipzig !
    Ansonsten gibt es nur die Kastenstempel der Stadtpost mt der Abk. Pak.-Ausg. und Datum, sowie die Stempel "Ausgeliefert" welche mehrere Orte im Einsatz hatten.

  • Magdeburger
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    • 6. August 2009 um 05:52
    • #33

    regiduer

    danke erstmal für Deine Informationen - auch in Preussen enthalten solche Stempel nicht zwingend das Wort "Packkammer". Einige Orte haben die Abkürzung "P.K." im Stempel, auch nur ein "P." als Rahmenstempel in vor mehreren Orten bekannt.Ich finde alle diese Stempel sollten hier gezeigt werden, sofern vorhanden.

    @All

    Ich hatte auch Michael D angefragt, ob er ein Interesse hätte, die "Bruns"-Liste zu vervollständigen. Ob es von Sachsen solch eine Aufstellung gibt ist mir unbekannt - aber eine lohnenswerte Arbeit. Selbstverständlich ist soetwas nicht "von Heute auf Morgen" zu realisieren, aber uns treibt doch keiner.


    In diesem Sinne bis später

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 6. August 2009 um 18:49
    • #34

    Hallo,

    bei meinem letzten Brief war 1857 in der Libauer Packkammer ein aptierter Stempel verwendet worden.
    Hier zeige ich jetzt einen Brief, der 5 Jahre später nach Liebau lief. Diesmal wurde in der Packkammer ein normaler R2-Aufgabestempel für die Paketausgabe verwendet.

    Portofreie Justiz-Sache mit Beamtenstempel BECK aus dem schlesischen Schweidnitz nach Liebau vom 31.1.1862.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Magdeburger
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    • 6. August 2009 um 19:18
    • #35

    @All

    heute mal eine Briefhülle von Massow nach Stettin - laut Unterlagen dürfte der PK-Stempel aus der Zeit von 1850 bis 1852 stammen und wurde nur zur Ausgabe benutzt.

    Vielleicht läßt sich anhand des Paketbegleitzettel das Jahr des Beleges besser bestimmen.


    Beste Sammlergrüsse
    Ulf

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  • Michael D
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    • 6. August 2009 um 20:16
    • #36

    Hallo Ulf,

    die bisher bekannten Informationen zu den Paketaufgabezetteln geben da leider nicht viel her. :oneien:

    Der Zettel auf deinem Brief scheint der Type 01a zu entsprechen (Ziffernhöhe 5 mm, Abstand der Linien 12 mm, kein klarer Druck).
    Die Verwendungszeit war von 1849 - 1853 .

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (6. August 2009 um 20:17)

  • Magdeburger
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    • 7. August 2009 um 20:39
    • #37

    @ Michael D

    danke für die Info - dies würde zu der Verwendungszeit des Stempels ja passen.

    @All

    heute mal wieder ein portofreier Beleg. Er lief von Frankfurt an der Oder nach Wittstock. Datiert ist er mit dem 15.02.1856. Rückseitig, soweit ich es beurteilen ein Rahmenstempel mit "P." als Packkammerstempel von Frankfurt.

    Leider habe ich mit der Schrift meine Probleme:
    Ich denke es wurde ein Paket von 3 Pfund versandt. Das Bestellgeld wäre zu jener Zeit 1 Sgr.
    Jetzt wird es interessant - Ist dies vorderseitig bei der Ausgabe so vermerkt wurden, oder wurde es vom Absender bezahlt?

    Leider kann ich den Empfänger nicht entziffern - wer kann "Licht in das Dunkel" bringen

    Beste Sammlergrüsse

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 9. August 2009 um 18:24
    • #38

    @All

    Briefhülle von Sangerhausen nach Naumburg (könnte von 1856 sein, wie Rest des Teilinhalts des Beleges zeigt) mit zwei verschiedenen Packkammerstempel von Naumburg.
    Rückseitig Rahmenstempel (Verwendungszeit 1855 bis 1865 als Ausgabestempel) - meiner Meinung hier als Eingangsstempel in Verbindung mit dem Ausgabestempel sehr wahrscheinlich und vorderseitig der kleinere K2 (Verwendungszeit 1855 bis 1864).

    Beste Sammlergrüsse

    Ulf

    P.S. Beleg habe ich dunkler eingescannt - wegen der Stempel.

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 9. August 2009 um 22:39
    • #39

    Hallo Ulf,

    der rückseitige Stempel gehörte zu einem Typ einfacher Stempelformen mit einem abgekürzten P. (für Packkammer), die häufig rückseitig als Annahmestempel verwendet wurden. Bekannt sind sie neben Naumburg z.B. von Eisleben, Merseburg und Zeitz.
    Laut Vorschrift war bei Paket-Ausgabe der Stempel vorderseitig abzuschlagen.

    Deine Interpretation ist also richtig.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Michael D
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    • 10. August 2009 um 16:22
    • #40

    Hallo,

    hier der Packkammerstempel aus Hirschberg (Schlesien) auf einer portofreien Dienstsache aus Liegnitz, leider nicht gneau datierbar.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

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