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Unscheinbar ist sie, um nicht zu sagen langweilig, die allererste Briefmarke. Ein rot-weißes Abbild des Pädagogen August Fröbel, in nicht allzu gutem Zustand und eigentlich auch nichts wert. Heino Teping aus Simmerath-Huppenbroich war auf dem Weg zur Schule, als er sie im Dreck auf dem Gehweg liegen sah.
Ohne zu zögern hob er sie auf. «Ich fand sie einfach hübsch», sagt der 60-Jährige, der damals in die zweite Klasse ging. Er hat sie bis heute aufbewahrt, auch besser erhaltenere Exemplare dieser Marke sind heute Bestandteil seiner umfangreichen Sammlung. An ihrer Vervollständigung arbeitet er seit fünf Jahren wieder intensiv, seit er wegen einer seltenen Erkrankung seine Augenarztpraxis aufgeben musste.