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Rosette von Genf Stempel

  • dario27
  • 15. Mai 2009 um 16:08
  • dario27
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    • 15. Mai 2009 um 16:08
    • #1

    Hallo

    Kann mir jemand mehr Infos über den Stempel Rosette von Genf verraten. Ist der Stempel wirklich eine rarität?

  • CHDDK
    Gast
    • 15. Mai 2009 um 16:31
    • #2

    Hallo Dario27!

    Die sog. Genfer Rosette ist ein Stempel auf Altschweiz-Ausgaben. Insbesondere die "Doppelgenf", eine der seltensten Marken Europas, wurde üblicherweise damit entwertet. Der Stempel an sich auf den alten Genfer Briefmarken ist gar nicht so selten, es ist sogar eine der häufigeren Entwertungsvarianten. ABER: die Marken, welche den Stempel tragen, sind an sich schon so rar, dass sie definitiv als Raritäten bezeichnet werden können. Besonders selten sind die Altschweizmarken mit KLAREN, ZENTRISCHEN Rosettenstempeln. Das können sich dann nur noch hochbetuchte Sammler leisten. Oder solche, die gerne in Spekulationsobjekte investieren und nicht mehr wissen, wohin mit den ganzen Penunzen. :D
    Infos zu den Stempeln und Marken sind im Internet etwas spärlich, bei der Honegger Philatelie AG bekommst Du einen Eindruck von dem deftigen Preisniveau.

    Viele Grüße von

    Harald,

    der gar nicht mehr in Ruhe schlafen könnte, wenn so eine Marke mit Genfer Rosette in seinem Album läge

  • dario27
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    • 15. Mai 2009 um 16:52
    • #3

    Hallo

    Danke noch für die hilfreiche Infos! Die Doppelgenf ist mir eine Preisklasse zu hoch. :D Was ist den mit dem Stempel auf Strubel Briefmarken? Ist er da eine rarität?

  • CHDDK
    Gast
    • 15. Mai 2009 um 17:20
    • #4

    Hallo nochmals,

    jetzt beginne ich, den Hintergrund Deiner Frage zu verstehen. Eine Genfer Rosette auf einer Strubelmarke ist eine sogenannte Spätverwendung des Stempels. Das kommt selten vor. Allerdings fehlen mir weiterreichende Kenntnisse darüber, wie so eine Entwertung genau einzuschätzen ist. Kommt natürlich immer auch darauf an, wie gut der Stempel abgeschlagen wurde. Hast Du mal bei dem Link von Honegger genauer geschaut, vielleicht wird ja da sogar gerade eine Strubelmarke mit Rosettenstempel angeboten?

    Es grüßt

    Harald

  • dario27
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    • 15. Mai 2009 um 17:49
    • #5

    Ich habe in einem Online Auktionshaus eine Strubel Briefmarke mit Genfer Rosette Stempel ersteigert. :D Laut Artikelbeschreibung soll der Stempel auf solchen Briefmarken als rar gelten. Darum frage ich nach mehr Infos. Hab noch Bild hinzugefügt. Hoffe es war kein Fehlkauf. :D

    Bilder

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      • 49,17 kB
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      • 418
  • CHDDK
    Gast
    • 16. Mai 2009 um 00:20
    • #6

    Hallo Dario,

    also ich bin etwas perplex :oneien:
    Du kaufst tatsächlich eine einzelne teure (?) Marke und hast von der Materie keine Ahnung? Sorry, aber das ist total naiv. Will Dir nicht zu nahe treten, wäre es jedoch nicht sinnvoller, sich erst einmal über ein derartig spezielles Thema zu informieren, bevor man einfach so drauf loskauft? Gut, sei's drum, ich will Dich ja nicht belehren, staune nur immer wieder über die verschiedenen Sammelgewohnheiten, positiv wie negativ. Hier eher... na Du weißt schon.
    Nochmal zu Deiner Strubelmarke: ich habe im Internet einen Strubelbrief von 1854 mit Genfer Rosette gefunden, der im Dezember 2007 auf der 150. Corinphila Auktion für 11‘500 CHF einen neuen Besitzer gefunden hat. Ich muss meine Aussagen aus dem vorherigen Posting ein wenig revidieren: es handelt sich nicht um eine Spätverwendung im klassischen Sinne, sondern die Genfer Rosette war 1854 für nur 6 Tage (!) als Aushilfsstempel in Genf im Gebrauch, offenbar müssen die anderen Stempel (zur Strubelzeit waren Rauten- und Ortstempel üblich) zu dieser Zeit ausgefallen sein, z.B. weil sie repariert wurden. Das sind jetzt allerdings vage Vermutungen, ich kenne mich wie gesagt bei diesen Stempelraritäten nicht so gut aus.
    Dein Stück hat hoffentlich keine 11000 Franken gekostet :D Nein, im Ernst: der Strubelbrief ist wahrhaftig eine Rarität, die den Namen auch tatsächlich verdient (der Begriff wird leider viel zu häufig in der Philatelie missbraucht): Es handelt sich dabei um eine Strubelmischfrankatur ins benachbarte Ausland (Grenoble, Frankreich), alle drei Marken sind perfekt von der Genfer Rosette getroffen. Leider habe ich kein größeres Bild gefunden, weswegen hier eine genauere Beurteilung der Qualität von meiner Seite nicht möglich ist. Die Anzahl solcher noch existierender Strubelbriefe mit Genfer Rosette als Aushilfsstempel dürfte an einer Hand abzuzählen sein.
    Nun zu Deiner Marke. Erst einmal muss man ihr zugute halten, dass die Genfer Rosette klar und fast zentrisch auf der Marke sitzt! Das ist schön. Unschön jedoch ist der mangelhafte Schnitt um die Marke herum, zudem wirkt sie insgesamt etwas unfrisch (d.h. minimal fleckig). Anhand des Bildes NICHT einschätzen kann ich, ob die Marke a) eine oder mehrere dünne Stellen hat oder b) ggf. repariert sein könnte (z.B. Hinterlegung). Dazu müsste man mal einen hochauflösenden Rückseitenscan hier einstellen, um eine Einschätzung treffen zu können.
    Letztlich stellt sich die Frage, ob die Marke bereits rückseitig eine Prüfsignatur trägt, also schon mal einem anerkannten Experten vorlag, der die Echtheit der Marke bestätigt und ihre Qualität beurteilt hat (wobei ich unabhängig davon denke, dass Marke und Stempel echt sind).
    Zum Wert kannst nur Du etwas sagen, denn Du hast sie gekauft ;) Fühle Dich jetzt bitte nicht verpflichtet, hier etwas zu verraten, was Du evtl. für Dich behalten möchtest. Ich kann schwer sagen, was ich für das Stück bezahlt hätte. Der Handelswert dürfte grob geschätzt irgendwo zwischen 100 und 300 Euro liegen.
    So, hoffentlich konnte ich Dir ein bisschen weiterhelfen:)


    Viele Grüße von

    Harald

  • dario27
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    • 16. Mai 2009 um 12:28
    • #7

    Hallo

    Ja danke noch für die hilfe! Die Briefmarke habe ich günstig bekommen!
    Kein 4-5 Stelliger Franken Bereich. Ich habe die Briefmarke sogar noch ein bisschen billiger bekommen, da der Verkäufer bereit war über den Preis zu verhandeln. :D Ja die Briefmarke hat zwischen 100-300 Euro gekostet. Hast richtig geschätzt! :D Ich habe zurzeit keinen Scanner mehr, das mit der Rückseite muss ich dann schauen wenn ich die Briefmarke erhalte. Vielleicht sende ich die Briefmarke auch einem Prüfer für ein Attest. Ich hätte dem Verkäufer fragen sollen wegen Signatur und ob sie Repariert ist. Hab ich was dazuelernt. Danke noch. ;)

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    656
    • 16. Mai 2009 um 18:36
    • #8

    Hallo,

    hier noch eine Abbildung einer Genfer Rosette auf einem anderen Strubel. Eine Echtheitsprüfung des blauen Stempelabschlags durch einen kompetenten Prüfer ist wirklich zu empfehlen.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • CHDDK
    Gast
    • 16. Mai 2009 um 18:57
    • #9

    Hallo Philnum,


    Vielen Dank fürs Zeigen des aussagekräftigen Vergleichsstücks, genau so eine Vergleichsabbildung habe ich gestern Abend vergebens gesucht!
    Ich merke schon, dass ich evtl. etwas sensibler mit meinen Formulierungen umgehen sollte. ich schrieb:

    Zitat

    wobei ich unabhängig davon denke, dass Marke und Stempel echt sind

    Damit meine ich natürlich, dass ich die Echtheit vermute, wissen tue ich es leider nicht. Dafür kenne ich mich mit den Eigenheiten dieses markanten Stempels zu wenig aus. Der Stempel ist aber definitiv prüfbar.


    Viele Grüße von

    Harald

  • dario27
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    • 16. Mai 2009 um 20:01
    • #10

    Hallo

    Ich danke euch beiden für die Hilfe!!! :goodjob:

  • SitzendeUndMehr
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    • 17. Dezember 2009 um 08:19
    • #11

    Hallo,
    nun, Strubelbriefe mit Genfer Rosette gibt es ab und an. Strubel mit Genfer Rosette als Einzelmarke ebenfalls. Beide sind selten und in guter Qualität liegt auch die Einzelmarke signifikant über den hier diskutierten 100 bis 300 Euro.
    Bei Corinphila 2007 wurden für die exorbitant hohen Beträge aber nach meiner Erinnerung mehrere der wenigen (tatsächlich deutlich weniger als zehn) bekannten Auslandsbriefe mit Genfer Rosette versteigert. Ich habe den Katalog leider nicht mehr hier, sonst hätte ich nachschauen können.
    Genutzt wurde der Stempel in der Tat für sechs Tage als Aushilfsstempel.
    Prüfbar ist er und wenn man eine Abstemplungssammlung im Strubel-Zeitraum mit hohem Anspruch aufbaut, ist sowas auf Einzelmarke und Brief natürlich interessant - wobei es dann auch noch Dutzende anderer interessanter und teils noch seltenerer Stempel gibt.
    Bei dem gezeigten Stück ist das offensichtliche Problem natürlich die Marke, wobei man in Anbetracht der Seltenheit der Abstemplung da durchaus auch Abstriche machen darf - meiner ist allerdings besser und attestiert ;)
    Noch ein Tipp: Wer sich mit Abstemplungen der Schweiz beschäftigt, kommt am Andres/Emmenegger Stempelwerk (Abstemplungen) nicht vorbei. Antiquarisch, wird aber ab und an bei eBay oder ricardo angeboten. Teuer. Entweder als Einzelband (da gibt's glaube ich noch einen Anhang) oder als achtbändige Loseblattsammlung - dann darauf achten, dass man alle acht Bände bekommt und die Schablonen für Rosetten, Rauten und andere stumme Stempel.

    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

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