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Roter Merkur 1856 in Sammlung gefunden?

    • identifizieren
  • Philatom73
  • 2. Mai 2009 um 02:48
  • Erledigt
  • Philatom73
    neues Mitglied
    Beiträge
    3
    • 2. Mai 2009 um 02:48
    • #1

    Guten Tag!

    Mein Großvater verstarb 1965 und sammelte Zeitlebens Briefmarken. Er hinterließ eine Sammlung von neun teils komplett gefüllten Alben, die nun wiederum seit rund fast 50 Jahren in einem Kasten meines Vaters "gelagert" wurden. Von Österreich scheint fast alles von 1850 bis 1938(?) vorhanden zu sein.

    Beim Suchen nach Markenwerten kann ich mich auf einen alten Michelkatalog beziehen, sowie aufs Internet.

    Der rote Merkur gilt angeblich als die wertvollste Marke Österreichs. Nun habe ich sowas vor mir liegen (nebst rosa, gelb und blau) in einem der beiden Schwaneberger Alben. Die Marken sind mit einer Art Tixo im Album lose befestigt - ich habe noch keinen Versuch unternommen eine der Marken zu entfernen...

    Laut einem Forumsbeitrag hier sehe ich als Laie Type IIb (zumindest wollen meine Augen das sehen...)

    Was sagt die Gemeinschaft? Könnte ich hier einen Fund gemacht haben?

    Wie ginge es weiter? Attest erstellen lassen und dann bei finanziellem Bedarf in ein Auktionshaus geben?

    Danke für die Aufmerksamkeit und die Mühe im Vorfeld.

    Bilder

    • CIMG1895.jpg
      • 345,58 kB
      • 1.640 × 467
      • 1.306
  • Nimrod
    Gast
    • 2. Mai 2009 um 09:49
    • #2

    Die gelbe, rote und rosa Merkur sind Neudrucke. Bei der blauen Merkur habe ich den Verdacht, daß es sich ebenfalls um einen verfälschten Neudruck handelt.

    PS:Tixo....wahrscheinlich ein gewöhnlicher Pergamin-Falz...nicht entfernen!

  • Philatom73
    neues Mitglied
    Beiträge
    3
    • 3. Mai 2009 um 20:47
    • #3

    Hallo Nimrod und Alle die mir Tipps geben können!

    Danke für die Analyse. Darf ich mal kurz nach dem Wert fragen oder ist dies unseriös auf die Distanz?

    Was macht man eigentlich mit solchen dicken Schwaneberger Alben die natürlich nicht komplett sind (sonst hätte ich ja eine blaue Mauritius...)?
    Die Briefmarken nach Möglichkeit rauslösen (also das ist Klebefalz?) oder sie Sache komplett verkaufen (über Ebay) bzw. behalten?

    Habe zB. Österreich komplett von 1850 bis 1935, fast alles abgestempelt, manche auch doppelt. Über einige wenige hat mein Großvater schon "Neudruck" geschrieben mit Blei... aber alles ist eben eingeklebt im Buch (im Gegensatz zu den 6 Einzelalben, die ich dem Forum noch vorstellen möchte zwecks Wertbestimmung).

    Danke(!) und liebe Grüße, Tom.

    Einmal editiert, zuletzt von Philatom73 (3. Mai 2009 um 20:54)

  • krauseklatt
    Gast
    • 3. Mai 2009 um 21:42
    • #4

    Hallo und Guten Abend Philatom73,

    ich darf anraten diese Alben nach Möglichkeit komplett zu belassen.
    Damals war es durchaus üblich Marken mittels Falz zu fixieren.
    Bei gebrauchten Exemplaren stellt dies auch keine "Wertminderung" dar, insofern keine Beschädigung oder ein optischer Mangel vorliegt.
    Der Umstand das einige Exemplare ausdrücklich als Neudruck per Bleistift gekennzeichnet wurden, läßt zumindest eine gewisse Kompetenz des Sammlers vermuten, da diese entsprechenden Stücke damalig und in Relation zu heutigen Zeit praktisch fast unbeschaffbar waren.
    Heute geht das Alles flink und beqeum via Internet, Telefon etc. -
    wobei jedoch immernoch eine finanzielle Leistungsfähigkeit unabdingbar ist.
    Stell bitte nach nach und nach ein paar Bilder ein und Du wirst sehen, das Dir hier viele Leute Ihre fachliche und sachliche Meinung mitteilen.
    Ggf. findest Du ja Gefallen am Weitersammeln, andernfalls kannst Du natürlich auch den Nachlass "verauktionieren" .
    Nimm Dir einfach die Zeit und lass Dich hier beraten !

    ... verbleibe höflichst und mit freundlichem Gruss!

  • Nimrod
    Gast
    • 3. Mai 2009 um 21:54
    • #5

    Von den Merkuren gibt es unterschiedliche Neudrucke mit ebenso unterschiedlichen Katalogpreisen. Besonders die Gummierung und das Papier sind für die korrekte Zuordnung entscheidend. Aus der Distanz läßt sich daher keine genaue Bestimmung durchführen. Je nach Neudruck sind Preise bis zu mehreren Hundert Euro Kat-Preis möglich z.B.: 1866er Neudruck. Der Realwert ist deutlich tiefer anzusetzen. Der 1904er Neudruck liegt beispielsweise vom Realpreis nur im Cent-Bereich für Falzware.

    Zum Album: vorerst nichts herausnehmen, einfach gute Übersichtsfotos bzw. Scans herstellen und hier zeigen. Für manche Einzelmarken kann man sehr gute Preise erzielen (z.B.: ein besonderer Stempel, eine besondere Type, Farbe, usw.); Besonderheiten, welche meist nicht im Michel-Katalog, oder ANK beschrieben sind. Laß einfach ´mal die hiesigen Spezialisten Deine Bilder sehen. Wir werden Dich beraten, wenn wir einen Überblick haben.

  • Philatom73
    neues Mitglied
    Beiträge
    3
    • 3. Mai 2009 um 23:03
    • #6

    Guten Abend!

    Danke für die Ratschläge!!!

    Sammeln will ich selbst nicht, da ich eh schon genug Sammelhobbies pflege - meine Frau würde sonst verzweifeln ;) Und ich habe lieber "wertvolle" Gitarren in meinem Keller gestapelt, da kenne ich mich besser aus und kann die Dinger auch aktiv nutzen...

    Ich werde demnächst die beiden dicken Schwaneberger fotografieren und vorstellen. Da die Alben gefühlte 400000 Seiten dick sind *g* kann ich nur die Highlights vorstellen und um Bewertung bitten.

    Also nochmal Danke und eine gute Nacht an Alle!

  • Merkurkopf
    neues Mitglied
    Beiträge
    8
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. Mai 2009 um 23:43
    • #7

    Hallo Philatom73,

    die Katalogwerte der amtlichen Neudrucke dieser Zeitungsmarken reichen von 10 bis 400 DM (nach Michel '79), abhängig vom Erscheinungsjahr der Neudrucke. Im Michel-Katalog sind übrigens im Anhang des Österreich-Teils die Unterschiede zwischen den Neudruck-Auflagen beschrieben. Die genaue Bestimmung dürfte aber nicht einfach sein weil hier v.a. Unterschiede in Farbton, Papier und Gummierung entscheidend sind.
    Im ANK gibt es noch den Hinweis dass die Merkur-Neudrucke von 1884 und 1886 einen allseitig breiten Rand haben. Evtl. stammt der rote Merkur von einer dieser Auflagen, zumindest sieht der Rand oben und unten für mich sehr breit aus. Bin aber Anfänger, deswegen ist das nur eine Vermutung.

    Mit besten Grüßen,
    Merkurkopf

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