Bayern/Würzburg-Stempel - Mithilfe erbeten
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Hallo Luitpold,
habe nur einen Beleg
mit diesem Stempel
als Ankunftsstempel
vom 27.6.1868.Beste Grüße,
VorphilaBayern -
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Hallo Luitpold,
einen weiteren Brief vom 18. April 1868 möchte ich zeigen.
Beste Grüße,
VorphilaBayern -
Ein Briefstück mit den Würzburg-Bahnhof Stempel kann ich beitragen.
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Hallo Luitpold!
Habe leider nur einen Abschlag, hab ich im Nr. 15-Thread schon mal gezeigt. Leider lässt sich kein Datum ermitteln...
Auch hier wurde der Stempel als Ankunftsstempel verwendet.Viele Grüße
kreuzer
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Hallo VorphilaBayern,
Danke für das Zeigen des schönen Briefes. Der Stempel zeigt die Stundenangabe abweichend in arabischer Ziffer ohne Zusatz Vm./Nm.
Luitpold
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Hallo Schnulli,
Deine Vorderseite zeigt den Stempeltyp mit römischer Std.-Angabe und Vm. Da der Stempel vom Okt. ist und mir aus dieser Zeit solche Stempelabschläge vorliegen, passt er für das Jahr 1868.
Mit besten Dank
Luitpold -
Hallo kreuzer,
das ist eben das leidige Thema, kein Datum.
Ich habe so einen Abschlag vom Juni 1868 (Bahnhof unten in kleinen Buchstaben. Es scheint, als wären beide Typen im Jahr 1868 gleichzeitig in Gebrauch gewesen zu sein.Auch Dir vielen Dank für die Mithilfe.
LuitpoldPS
Der Stempel wird bei Winkler einmal als 20a (69/70) und 19S (69/70) aufgeführt.
Wie die Zuordnung 20a zustande kam ist mir rätselhaft, da die Angabe von Tag/Monat in Ziffern (Bruchform) und nicht in Buchstaben erfolgte (Schriftart in Grotesk!). -
Hallo Luitpold,
die beiden unten abgebildeten Briefe habe ich in diesem Forum zwar schon einmal gezeigt, erinnere mich aber leider nicht mehr in welchem Thread und in welchem Zusammenhang.
Daher also nochmal, beide Stempel jeweils mit engen Buchstaben bei "BAHNH"
1.) Ortsbrief Würzburg mit Mi.-Nr. 14-a vom 1/1 - Vm XII - (1868)
2.) Rechnung nach Vilshofen mit Mi.-Nr. 15 vom 5/6 - Nm III - (1868)Gruß oisch
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Guten
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Hallo zusammen!
Um den lieben Luitpold zu erfreuen, will ich hier schnell mal noch ein Briefchen mit dem gesuchten Stempel einstellen. Der Abschlag stammt vom 19.5.1868.
Gelaufen ist der Brief von Würzburg nach Randersacker. Hinten findet sich noch ein Halbkreis von Heidingsfeld mit Datum 20.5.Viele Grüße
kreuzer
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seltener Randlinienschnitt
- steht zumindest hinten auf dem Brief. Sieht schon etwas kurios aus - zumal die Marke tatsächlich nicht angeschnitten sondern zumindest lupenrandig ist.
Aber das war es nicht, warum ich den Brief gekauft habe. Hier war es das Gesamtpaket, saubere Erhaltung, der Würzburger Stempel, aber vor allem auch der Inhalt.
Von daher war mir der Brief auch einen kleinen Aufschlag wert, wobei ich zugeben muss, dass er nicht ganz billig war, aber in der Preiskategorie ist das selbst für meinen Geldbeutel noch zu verschmerzen.
Wobei vor ein paar Wochen ein Brief in schlechterem Zustand mit dem Stempel ebenfalls mit der Nr. 15 für über 20 € weggegangen ist...Viele Grüße
kreuzer
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Zitat
Original von kreuzer
... aber vor allem auch der Inhalt.
Von daher war mir der Brief auch einen kleinen Aufschlag wert, ...Viele Grüße
kreuzer
Hallo kreuzer,
und worum gehts bei dem Inhalt? Lässt Du uns teilhaben?
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Sorry, hab ich vergessen, da Luitpold ja anscheinend die Beschreibung kannte und der Inhalt dort abgebildet war.
Es geht um die Durchführung einer Execution - keine Angst, nicht im Sinne von Kopf ab, sondern im Sinne von Geld her. Heute würde man Vollstreckung sagen.
In Kürze: Im Brief schreibt ein Herr Rosenbaum aus Würzburg an den Vorsteher (von was muss ich erst noch rausfinden, aber gerade das ist ein Teil davon, warum der Brief für mich interessant war; es dürfte sich aber wahrscheinlich um den Ortsvorsteher, also wahrscheinlich den Bürgermeister oder Schultheiß gehandelt haben) Englert in Randersacker, dass er die Execution gegen den Handelsmann Stumof erwirkt habe. Anscheinend wurde aber dennoch nicht bezahlt (die Kleinigkeit von 72 Gulden und 24 kr), so dass Herr Rosenbaum bittet, darauf hinzuwirken, dass ihm der Betrag franco übersendet wird oder er zumindest erfährt, wie es in der Sache steht.
Unter dem Text findet sich dann noch mit anderer Tinte ein Vermerk "Quittung vom 2ten Juni über 72 Gulden 24 kr in Summa.
Ich fand es einfach ganz spannend, mal zu erfahren, wie so eine Zwangsvollstreckung früher - im Vergleich zu heute - abgelaufen ist.Viele Grüße
kreuzer