Hallöle allerseits,
seit drei Monaten bin ich nun hier im Forum und fühle mich im Großen und Ganzen hier auch recht wohl. Dass sich hier und da mal einige Leute beharken, muss zwar nicht sein, ist aber in solch einer Plattform normal (sag ich einfach mal so).
Interessant ist für mich auch die Mischung aus gestandenen Philatelisten und Anfängern oder Wiedereinsteigern. Letzteren möchte ich aber dringend raten, nicht nur die Marken im Auge zu haben sondern auch für die notwendige Literatur zu sorgen, zumindest wenn diese dieses schöne Hobby weiter ernsthaft betreiben wollen. Wer diesen Aspekt vernachlässigt, ist einfach nur Sammler, aber kein Philatelist. Das schreibe ich nicht einfach so daher, denn ich bin mit Briefmarken usw. seit über 50 Jahren per Du.
Ebenfalls interessant sind die im Zusammehang mit dem Gewinnspiel der phila-db von Denis veröffentlichten Umfrage-Ergebnisse. Demnach scheint es durchaus ein nicht unbeträchtliches Potential an jüngeren Leuten zu geben, die sich unserem Steckenpferd widmen. Und dass genau diese Leute das Internet als Informationsplattform nutzen, ist nun wirklich verwunderlich. Es ist schon fast abenteuerlich, dass der BDPh und die örtlichen Vereine permanent über Nachwuchsmangel klagen und aufgrund dessen ständig die Beiträge erhöhen, anstatt sich dieser neuen Medien zu öffnen. Krass gesagt gehört in den BDPh-Vorstand ein gehöriger frischer Wind, der die alten Funktionsträger mit ihrer ständigen Selbstbeweihräucherung durch solche ersetzt, die den neuen Medien gegenüber offen sind. Dies soll jedoch nicht heißen, dass diese Leute philatelistische Leistungen erbracht haben. Nur ist es nicht sonderlich hifreich, bis zum Sanktnimmerleinstag an den alten Strukturen festzuhalten. Das beste Beispiel sind eigentlich die "Betonköpfe" in den ehemaligen Ostblockländern. Persönlich wäre ich schon längst nicht mehr im BDPh, aber aufgrund meiner Vereinsmitgliedschaft gehöre ich einfach zwangsweise dazu.
Ich finde es hier im Forum gut, wie Neulinge akzeptiert werden und ihre Fragen stellen können und dürfen und ebenso die oft vielfältigen Antworten dazu.
Noch nenschönen Sonntach
der Mümmel