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Bayern #14 1 Kr "Drucksache"??

  • mikrokern
  • 17. Januar 2009 um 17:47
  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    13. Juli 1962 (63)
    • 17. Januar 2009 um 17:47
    • #1

    Hallo,

    zeige hier einen als Drucksache von Nürnberg nach Velburg/Oberpfalz versandten Brief, frankiert mit MiNr 14 (datierend 13.8.1868). Inhaltlich gehts um eine Preiskorrektur für Weissblech, was an sich heute eher (zumindest philatelistisch) uninteressant sein dürfte.
    Abgesehen von der - leider linksseitig angeschnittenen - Nr 14 wirkt der Brief wirklich wie eine Drucksache, ohne Siegelverschluss.
    Die Schrift (Inhalt) sieht für mein Empfinden aber eher hand(feder-) geschrieben aus, bei höherer Vergrösserung sind auch kleine Tintenspritzer zu sehen, obwohl als Datum "Datum des Poststempels" angegeben wird.

    Meine Frage: Waren die damaligen technischen Möglichkeiten der Reproduktion einer handschriftlichen Vorlage als "Druckwerk" wirklich so gut, dass es sich hier um eine echte Drucksache handelt, oder ist das ein Beispiel für einen als Drucksache durchgegangenen Postbetrug, um weitere 2 Kr. Briefgebühr zu sparen?

    Bilder

    • 14_DS.jpg
      • 962,57 kB
      • 1.839 × 1.514
      • 142
    • 14_DS_INH1.jpg
      • 846,15 kB
      • 1.599 × 1.181
      • 166
    • 14_DS_INH2.jpg
      • 972,32 kB
      • 4.038 × 843
      • 159
    • 14_DS_INH3.jpg
      • 1,03 MB
      • 5.856 × 944
      • 210

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 17:54
    • #2

    Hallo mikrokern,

    deine Drucksache war eine Drucksache. Man konnte um diese Zeit schon etwas mit der Hand Geschriebenes vervielfältigen.

    Schau dir mal die sogenannten Bischofsbriefe an - da gibt es viele Typen in Schreibschrift. Die Qualität der Ausführung ist bei diesen natürlich besser, als bei deinem Beispiel, das Prinzip war aber das gleiche.

    Da also nichts individuell geschrieben wurde, war es als Drucksache zu zulassen.

    Die Tintenspritzer sind kein Indiz für eine manuelle Ausfertigung.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
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    13. Juli 1962 (63)
    • 17. Januar 2009 um 17:58
    • #3

    Lieber bk,

    vielen Dank für die - wie immer - schnelle Antwort!
    Jetzt würde mich die technische Ausführung dieser "Vervielfältigung" interessieren!
    Kannst Du dazu etwas sagen?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Januar 2009 um 18:14
    • #4

    Hallo mikrokern,

    es könnte sich um eine Kopierpresse gehandelt haben. Ich glaube, Wikipedia weiß genaueres.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    13. Juli 1962 (63)
    • 17. Januar 2009 um 18:36
    • #5
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    es könnte sich um eine Kopierpresse gehandelt haben. Ich glaube, Wikipedia weiß genaueres.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    yep, cool, das wars, Punktlandung, und wieder was gelernt!
    Vielsten Dank!!

    Gruss

    µkern

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