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  4. Stempel

Stempel auf Heussmarken, echt oder falsch?

  • Rainer
  • 10. Januar 2009 um 23:38
  • Rainer
    Stamm Mitglied
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    17. April 1957 (68)
    • 17. Mai 2009 um 16:06
    • #101

    Die selbe Ausgabe, Heuss lumogen: Stempel echt oder falsch? ;) ?(

    Bilder

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  • leomemmi
    Gast
    • 17. Mai 2009 um 16:40
    • #102

    Also an dem Stempel auf der 5 Pf. von BerndHL gefallen mir die Zahlen des Datums überhaupt nicht... Die sind ausserhalb der Norm...?
    Und "Köln" sieht auch seltsam aus...
    Der Scan ist wohl extra schlecht aufgelöst? Evtl. auch Gummistempel?
    leomemmi

    P.s.: Muss man sich neuerdings in der Stempeldatenbank anmelden oder mach ich was falsch?

    Einmal editiert, zuletzt von leomemmi (17. Mai 2009 um 16:41)

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    651
    • 17. Mai 2009 um 16:41
    • #103

    Hallo,

    sowohl die Marke von Bernd HL als auch die von rainer gezeigte Marke halte ich für echt gestempelt.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • dark rider
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    23. März 1946 (79)
    • 17. Mai 2009 um 16:44
    • #104

    stempel köln ist falsch. stempeldatum jan 62 und postleitzahl vierstellig waren zur gleichen zeit nicht möglich.

    Suche ständig alte Poststempel aus Deutschland und der Türkei für meine Sammlung !

    2 Mal editiert, zuletzt von dark rider (17. Mai 2009 um 16:46)

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    651
    • 17. Mai 2009 um 16:51
    • #105
    Zitat

    Original von dark rider
    stempel köln ist falsch. stempeldatum jan 62 und postleitzahl vierstellig waren zur gleichen zeit nicht möglich.

    Die Postleitzahlen wurden in der Bundesrepublik am 23. März 1962 offiziell eingeführt, seit 1961 bereits vorbereitet (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_(Deutschland)):

    "Bei „runden“ Postleitzahlen für große Städte (zum Beispiel 5300 Bonn) wurden die Nullen nicht geschrieben (53 Bonn)."

    Bei dem Kölner Maschinenstempel, der wohl als einer der ersten vorzeitig umgestellt worden ist, sehe ich nur eine einstellige "5" und damit halte ich ihn für zeitgerecht.

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (17. Mai 2009 um 16:54)

  • leomemmi
    Gast
    • 17. Mai 2009 um 16:58
    • #106

    ...der Stempel aus Mainz gefällt mir auch nicht....
    Die styroporartige Struktur des Abschlags...
    Entweder ein ungewöhnliches, sonst nicht von der Post verwendetes Stempelkissen, oder mit dem Stempel war etwas nicht in Ordnung.
    leomemmi

  • Bernd HL
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    • 19. Mai 2009 um 20:45
    • #107

    So, keine weiteren Meldungen mehr, dann kan ich meinen auflösen:

    Die Marke Heuss Lumogen 5 Pf mit dem Kölner Stempel ist in allen Teilen echt! Sie ist von mir gleich nach Erwerb ca. 1990 von Herrn BPP Schlegel tieftsgeprüft worden. Und es verhält sich tatsächlich so, wie es @ philnum geschrieben hat. Da der Threat ja "echt ODER falsch" heisst, wollte ich auch mal eine echte Marke mit echtem Stempel zeigen. Hier noch mal die Marke vorne und hinten als Scan:

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    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Online
    TomWolf_de
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    • 20. Mai 2009 um 09:31
    • #108
    Zitat

    Original von Bernd HL
    Ein Detail mit der 7 richtig erkannt. Schau Dir auch noch mal den Unterscheidungsbuchstaben "a" an und vergleiche den mit einem echten Stempel. In Original hier ist der über die Hälfte grösser als normal und daran ist schon der falsche Stempel enttarnt.

    So einfach ist das nicht. Es mag der Unterscheidungsbuchstabe etwas untypisch aussehen, aber ein Kriterium dafür, daß der Stempelabschlag falsch ist, ist das in meinen Augen nicht. Es gibt aus dieser Zeit zahlreiche Stempel, die nicht unbedingt der gewohnten "Norm" entsprechen. Der gezeigte Stempel aus Laasphe ist nur einer unter vielen. Ich halte diesen Stempel für echt (auch die etwas fette "7" in der Jahreszahl finde ich nicht ungewöhnlich).

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • Bernd HL
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    • 20. Mai 2009 um 10:09
    • #109

    @ TomWolf_de

    Der Stempel ist definitiv falsch! Im Vorwege hatte ich mich mit Jürgen Kraft (stamps-x) in Verbindung gesetzt, der meine Bedenken geteilt hat. Auf der Messe Essen hatte ich dann auch "jemanden" gefragt, der sich damit auskennt (nein, nicht Gelbe Seiten ;) ), dessen Urteil genau so ausgefallen ist. Und zu guter Letzt hat der BDPh-Fälschungsbekämfer von mir solche Marken erhalten, der mir auch einiges dazu geschrieben hat.

    Gut, mir liegen die Marken im Original vor und kann dazu noch sagen, dass der Stempelabschlag nicht mal auf die Rückseite durchgedrückt ist. Nach Prüfung sind noch einige weitere Details geschrieben worden, die aber nur an der Originalmarke erkennbar sind. Es ist also Fakt, dass sowohl die "7" als auch das zu grosse "a" die ersten Erkennungsmerkmale dafür sind, dass es ein falscher Stempel ist. Ich kann ja mit der nächsten Prüfsendung ein Exemplar beilegen, damit ein "Stempel falsch" Prüfzeichen draufkommt. Das kann allerdings noch eine Weile dauern, da ich momentan nichts weiteres zu prüfen habe.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Online
    TomWolf_de
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    9. September 1963 (62)
    • 20. Mai 2009 um 11:26
    • #110

    Bernd HL: Das Ergebnis würde mich wirklich sehr interessieren!

    Ich habe in meinen Beständen ebenfalls einige "seltsame" Kandidaten gefunden: Olpe und Neunkirchen zeigen ebenfalls dieses etwas größere "a", ebenso der Stempel aus Lützeln. Dieser ist noch zusätzlich mit Stempelfarbe violett abgeschlagen. Silberstedt hat gar keinen Unterscheidungsbuchstaben, das könnte aber bei kleinen Postämtern mit nur einem Poststempel üblich sein.

    Gruß
    Thomas

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    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • leomemmi
    Gast
    • 24. Mai 2009 um 21:44
    • #111

    Zu der 5 Pf lumogen von BerndHL:
    Da bin ich wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen....
    Wie gesagt, ich bin bei Stempeln sehr unsicher.

    Zu der 5Pf lumogen von rainer:
    Hoffentlich gibst Du uns eine Auflösung.
    (Wahrscheinlich hast Du Dir auch gedacht, Du könntest ja mal eine "Echt" geprüfte einstellen....

    Gruß, leomemmi

  • stampsx
    erfahrenes Mitglied
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    504
    • 26. Mai 2009 um 02:11
    • #112

    Hallo,

    ich möchte zwei Punkte klarstellen, bei denen ich hier erwähnt bin.

    1. die = Stempeldatenbank, ist für jeden frei zugänglich. Es bedarf keiner Anmeldung und keines Logins. Leomemmi schrieb er käme nicht rein.

    2. Zu dem Stempel LAASPHE habe ich den Band von PLZ 5100-5800 griffbereit. 59xx liegt in einer Kiste in einem Lager. Das kann ich nicht suchen. In ca. 1 Jahr werde ich das neu sortieren können. Dann gibt es auch ein Vergleichsstück.

    Erst wenn ich mein(e) Vergleichsstück(e) gefunden habe, kann ich etwas genaues sagen.

    Abweichungen von der "Norm" gibt es bei allen Stempeltypen immer wieder. Hier ein großes "a" aus der Zeit. Der Stempel weicht noch insofern ab, als dass die PLZ sehr eng zusammensteht. Der Stempel ist echt und von einem Postformular.

    Ich habe auch nicht gesagt, dass der Stempel sicher falsch ist, sondern nur, dass er z.B. nicht zeitgerecht sein kann. Die Abschläge sind von einem Gerät mit beweglichem Datum. Beweis: genau die wackelnde "7". Es baut ja niemand einen Stempel Originalgetreu nach, also so richtig, mit Walzen und Schrauben. Zum Vergleich braucht man Anschläge aus 1970/71. Gibt es keine wackelnde "7", insbesondere nicht mit dem Datum, liegt vermutlich eine Rückdatierung vor. Sehen andere Bedarfsabschläge auch so aus (verstümmelte "7";) sind die Abschläge ganz sicher echt.

    [Blockierte Grafik: http://stampsx.com/ratgeber/stempel/jpg_mf/mf_14636-setterich-5112-1967-08-29-12.jpg]

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
    AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
    kontakt@stampsx.com - Stempeldatenbank

  • Tawwa
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    • 26. Mai 2009 um 17:35
    • #113

    Stempel Echt oder Falsch?

    Gruß
    Tawwa

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  • krauseklatt
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    • 26. Mai 2009 um 20:00
    • #114

    Hallo Tawwa ,

    der Stempelabschlag ist mit Sicherheit echt und zeitgemäß.
    Kein Fälscher würde einen solchen, fast nicht identifizierbaren "Murks" auf eine ungebrauchte, ohnehin nicht ganz billige Nr. 30 anbringen.
    Der Stempelabschlag ist m.E. nicht eindeutig prüfbar und wenn doch, so sind im Handel reichlichst bessere und echte Qualitäts-Exemplare zu oftmals noch sehr moderaten Preisen (incl. BPP-Attest) im Angebot.
    Demnach ein schöner "Lückenfüller" zum "Reichrechnen" gemäß MICHEL-KATALOGEN.

    .... verbleibe höflichst! H.Klatt

  • Tawwa
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    • 26. Mai 2009 um 20:04
    • #115

    Also meinst du, dass ich mit dieser Marke kein Fotoattest bekommen würde?

    Gruß
    Tawwa

  • krauseklatt
    Gast
    • 26. Mai 2009 um 21:04
    • #116

    Hallo Tawwa,

    es stellt sich hier doch nicht die Frage: "Bekomme ich einen BPP-Prüfungsbefund", welcher vorab (teuer) bezahlt werden möchte!
    Die Qualität des Prüfobjektes ist doch der entscheidende Punkt.
    Ich erkenne bei diesem Exemplar lediglich eine gestempelte Nr.30 ohne irgendwelche Vorzüge / Besonderheiten . Wer stellt sich ein derart häßliches Entlein in den Stall und zu welchem Preis ???
    Wie vorab erwähnt: Diese Michel-Nr.30 war auch vor ca. 50/70 Jahren für den Normalsammler in ungebrauchter Erhaltung kein Schnäppchen!
    Für nähere, zeitgemäße Preisrelationen kann ich durchaus in meiner "kleinen" Bibliothek entsprechende Fakten raussuchen.

    Insofern halte ich Dein Engagement, hinsichtlich einer evtl. möglichen Attesttierung für eine durchaus vermeidbare Investition!
    .... höflichst ! krauseklatt

  • Tawwa
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    • 26. Mai 2009 um 21:23
    • #117

    Warum findest du denn die Marke so hässlich?:)
    Nur weil der Stempel so verschmiert ist?
    Was für Besonderheiten sollte diese Marke denn normal haben?

    Gruß
    Tawwa

  • krauseklatt
    Gast
    • 26. Mai 2009 um 23:13
    • #118

    Tawwa,
    es gibt womöglich tausende Stücke, die optisch weitaus besser und auf Beleg lukrativer erscheinen und durchaus zu noch moderaten Preisen gehandelt werden.
    Sicherlich sind diese nicht für Kleingeld zu haben. Trotzdem glaube ich fest daran,dass nur entsprechende LuXusstücke derzeitig nachgefragt werden. Ebendiese geprüften/attestierten Exemplare werden heute
    oftmals recht deutlich über Michelwert zugeschlagen, wobei sich der Rest in der Kategorie "teure Standards"(Nobelmasse) wiederfindet.

    Eine normale Marke hat insofern keine Besonderheiten, jedoch wird heute ein möglichst zentrischer Vollstempelabschlag erwartet/gesucht!

    Zumindest Ort , Datum müssen klar erkennbar sein.
    ... nun ja ? .... höflichst H.Klatt

  • Tawwa
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    • 26. Mai 2009 um 23:39
    • #119

    Kann das Datum eigentlich fast lesen.
    Hab mal kurz drüber geschaut, 26 März kann ich schonmal erkennen;)

    Gruß
    Tawwa

    PS:okay ich weiß was du meinst.

  • Graf Zack
    aktives Mitglied
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    Männlich
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    27. Februar 1971 (55)
    • 27. Mai 2009 um 21:52
    • #120

    Was haltet ihr hiervon?

    Der Stempel sitzt beinahe verdächtig schön, oder?

    Gruß,

    Graf Zack

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    Einmal editiert, zuletzt von Graf Zack (27. Mai 2009 um 21:53)

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