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Neustadt a.d.Haardt (Pfalz) - Lemberg (Galizien) 1859

  • VorphilaBayern
  • 4. Dezember 2008 um 20:17
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 4. Dezember 2008 um 20:17
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen, der zumindest bei meinen Belegen die längste Wegstrecke von Bayern nach Österreich aufweist.

    Gebührenfreie Regierungssache (R.S.) von Neustadt an der Haardt (Pfalz) nach Lemberg (Galizien - Österreich) vom 29. Dezember 1859. Rückseite Ankunftsstempel von Lemberg vom 2. Januar 1860. Sonst keine weitere Stempel.

    Hat jemand einen Brief von Bayern nach Österreich, oder von Österreich nach Bayern, mit einer längeren Wegstrecke ?

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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      • 225
  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. Dezember 2008 um 21:12
    • #2

    Lieber VorphilaBayern,

    beeindruckendes Stück, um das dich nicht nur oisch beneidet.

    Zu deiner Frage: Gelten auch die österreichischen Lloyd - Postämer?

    Dann hätte ich da 2 Stücke, aus Ägypten und aus der Türkei, die noch weiter liefen ... Wenn du willst, zeige ich sie gerne.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
    aktives Mitglied
    Beiträge
    420
    Geschlecht
    Männlich
    • 4. Dezember 2008 um 21:54
    • #3

    Hallo VorphilaBayern,

    vielen Dank fürs Zeigen

    Zitat

    beeindruckendes Stück, um das dich nicht nur oisch beneidet.

    der aber ganz besonders :D

    nicht weniger "neidisch" sind möglicherweise die hiesigen Juristen, die mittlerweile nur noch auf einem Amts- und keinem Landgericht mehr sitzen

    Gruß oisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 5. Dezember 2008 um 06:02
    • #4

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für Ihre Anmerkung.
    Sie können natürlich gerne die Belege nach Ägypten und in die Türkei zeigen, die natürlich weiter gingen.
    Uns werden diese Raritäten, wie auch Ihre bisher Gezeigten, sehr gut gefallen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Dezember 2008 um 15:38
    • #5

    Lieber VorphilaBayern,

    dann möchte ich heute mal 2 Stücke zeigen, die etwas außergewöhnlich sind.

    Der 1. Brief stammt aus Smirna, dem heutigen Izmir, damals wir heute in der Trükei (Osmanisches Reich) gelegen.

    Da Österreich über 79 Lloyd - Postämter im Mittelmeerraum verfügte, wurden von dort auch Briefe in die Heimat, und in Ausnahmefällen sogar nach Bayern ;), befördert.

    Die Frankatur wurde daher mit österreichischen Marken bewirkt, denn andere standen ja vor Ort nicht zur Verfügung.

    Der Brief nach Smyrna mit 35 Soldi hat alles, was ein solches Poststück nur haben kann: Auslandsverwendung, Farbfrankatur, Laufweg über das Meer, Rastelung wegen der Cholera und eine von dort sehr seltene Destination. Wie froh war ich, als ich ihn in Händen hielt ...

    Die postgeschichtliche Beschreibung: 26.8.1866 Postaufgabe. Nach dem Vertrag vom 16.10.1862 waren 35 Soldi bis 1 Loth (= 35 Neukreuzer) zu zahlen.
    Er weist keine Transitstempel auf, lief also im geschlossenen Transit über den Freihafen Triest nach Nürnberg. Diese 35 Soldi entsprachen 25 Kr. bayrisch. In umgekehrter Richtung hätte er nur 23 Kr. gekostet, aber auf eine 23 Kr. Frankatur warte ich schon etwas länger ...

    Das Kuvert aus Alexandria in Ägypten vom 1.6.1868 nach Brunnthal bei München kostete nur 15 Soldi, die 11 Kr. rheinisch entsprachen. Nach dem Vertrag vom 1.11.1866 wurde er für den Leitweg über Triest nach München gesandt. Am 13.6. wurde er dort ausgetragen. 5 Soldi bekam Bayern, den Rest der Lloyd.

    Es gab 79 (!) Lloydpostämter in der Levante, doch nur in Alexandria befand sich ein solches. Von und nach anderen Städten Ägyptens wäre dieser sehr günstige Tarif nicht möglich gewesen.

    Briefe nach und von Ägypten sind, was Bayern angeht, handverlesen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 6. Dezember 2008 um 06:16
    • #6

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für das Zeigen und Beschreiben dieser beiden außergewöhnlichen Spitzenstücke.

    Kann da leider nicht mithalten.


    Liebe Grüße,
    VorphilaBayern

  • Wolffi 13. September 2021 um 08:57

    Hat das Thema aus dem Forum Altdeutschland nach Altdeutschland verschoben.

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