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Briefmarken sind bei Anlegern im Trend - trotz oder gerade wegen der Finanzkrise. Während auf andern Märkten die Preise einbrechen, erwarten die Verantwortlichen der weltweit grössten Briefmarken-Auktion dieses Jahrs in Wil gute Umsätze.
In den Räumen des Auktionshauses Peter Rapp AG herrscht emsiges Treiben. Briefmarkensammlungen und Einzel-Raritäten wie «Basler Dybli» liegen zur Begutachtung bereit, Philatelisten nehmen die Kostbarkeiten prüfend unter die Lupe.
Vom 24. bis 27. November kommen die Briefmarken unter den Hammer. Marianne Rapp, Mitglied der Geschäftsleitung und organisatorische Leiterin der Auktion, rechnet mit 2000 persönlich im Saal anwesenden Bietern und einem Erlös von 15 Millionen Franken.
Erstmals können Gebote auch direkt über Internet gemacht werden. Das Auktionshaus will damit dem «wachsenden weltweiten Interesse» an Briefmarken Rechnung tragen. Die Klientel wird immer internationaler: Sammler und Liebhaber, Händler und Anleger aus Europa, Amerika und Asien.