Herr Tschupik hat seine Kenntnisse in der damaligen Zeitschrift Donaupost aus dem Jahr 1921 in den Heft-Nrn.: 5, 6, 9-12 preisgegeben und in ein sehr praktisches System gefasst, welches ich aufgrund des Fehlens einer Heftnummer mit Hilfe der Münchner Stadtbibliothek, Philatelistische Bibliothek lückenlos wiedergeben kann.
Falls es Sammler gibt, die sich näher mit dieser Materie beschäftigt haben, möchte ich diese ersuchen diesen Beitrag mit ihrem Wissen zu ergänzen bzw. zu berichtigen.
In einer übersichtlichen Reihenfolge finden wir zuerst die Beschreibung der einzelnen Abstempelungen nach deren Form und Text, danach folgen im zweiten Kapitel die einzelnen Schiffsnamen in alphabetischer Reihenfolge. Die Stempel wurden hinsichtlich ihrer Form als Haupttypen mit römischer und die dabei vorkommenden Inschriften mit arabischen Ziffern bezeichnet, wobei zu beachten ist, dass einzelne Bezeichnungen voll ausgeschrieben oder abgekürzt und der Schiffsname mit oder ohne Anführungszeichen vorkommt.
In Fällen wo der gleiche Wortlaut in verschiedenen Größen oder Typen vorkommt, wurde in Klammern die vorkommende Typenanzahl beigefügt; zB.: 2 (Gr) = 2 Größen oder (2 T) = 2 Typen. Als Farbe wurden schwarz, rot, blau, violett, grün und manchmal auch ein Gemisch verschiedener Farben verwendet. Der Schiffsstempel bezeugt in den meisten Fällen nur die Herkunft des Poststückes, häufig ist er als Zensur und in einigen Fällen als eigentlicher Poststempel aufzufassen.
Siehe dazu auch folgenden Link: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Marine
Hier nun die Stempeltypen nach Haupt- und Nebentypen geordnet: