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Raumfahrt

  • mx5schmidt
  • 14. Oktober 2008 um 22:28
  • mx5schmidt
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    • 9. November 2008 um 21:20
    • #61

    Heute habe ich den zweiten von phila4ever erhaltenen FDC aufgearbeitet:

    Dieser FDC von den Marshall Islands dokumentiert am 1.August 1989 den Landeplatz von Apollo 11 im Mare Tranquillitatis, englisch "Sea of Tranquillity".

    In Wikipedia habe ich dazu folgenden englischsprachigen Text gefunden:

    Mare Tranquillitatis (Latin for Sea of Tranquility) is a lunar mare that sits within the Tranquillitatis basin on Earth's moon.

    The mare material within the basin consists of basalt in the intermediate to young age group of the Upper Imbrian epoch.

    The surrounding mountains are thought to be of the Lower Imbrian epoch, but the actual basin is probably Pre-Nectarian.

    The basin has irregular margins and lacks a defined multiple-ringed structure.

    The irregular topography in and near this basin results from the intersection of the Tranquillitatis, Nectaris, Crisium, Fecunditatis, and Serenitatis basins with two throughgoing rings of the Procellarum basin.

    Palus Somni, on the northeastern rim of the mare, is filled with the basalt that spilled over from Tranquillitatis.

    In 1965, the Ranger 8 spacecraft crashed in Mare Tranquillitatis, after successfully transmitting 7,137 photographs of the moon in the final 23 minutes of its mission.

    This mare also served as the landing site for the Apollo 11 lunar module, the first manned landing on the Moon.

    The landing area at 0.8° N, 23.5° E has been designated Statio Tranquillitatis, and three small craters to the north of the base have been named Aldrin, Collins, and Armstrong in honor of the Apollo 11 astronauts.

    Map of Mare Tranquillitatis, showing the landing sites of Apollo 11, Apollo 17, Apollo 16, and Surveyor 5.

    To the southeast is Mare Fecunditatis, to the northeast is Mare Crisium, to the northwest is Mare Serenitatis, and to the south is Mare Nectaris.

    This Mare has a slight bluish tint relative to the rest of the moon and stands out quite well when color is processed and extracted from multiple photographs.

    The color is likely due to higher metal content in the basaltic soil or rocks.

    Interessant ist bei diesem Beleg der Griff des Astronauten Neil Armstrong an die Leiter der Mondfähre.

    Bei der Abbildung der Marke greift er in Schulterhöhe an die dritte Sprosse der Leiter.

    Auf dem Sonderstempel dagegen greift er ebenfalls in Schulterhöhe an die vierte Sprosse der Leiter, die hier im Vergleich zur Marke wesentlich weniger steil dargestellt ist.

    Die an der Leiter hängende Mondfähre hat der Stempeldesigner total vergessen!!!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 10. November 2008 um 21:27
    • #62

    Heute lade ich Euch zu einem virtuellen Rundgang auf dem Weltraumbahnhof Kourou ein


    Ich finde diese Seite absolute Sonderklasse!

    Von Kourou aus wurden die Ariane Raketen gestartet.

    Dazu passt philatelistisch perfekt diese Karte zum Thema Ariane V 24, einer Ariane-3, die als Nutzlast INSAT 1C sowie ECS 5 (=EUTELSAT I F5) trug, mit zwei thematisch passenden Stempeln!

    Hier einige Informationen zu den zwei beförderten Satelliten:

    INSAT 1C

    The Insat-1C satellite was launched on 21 July 1988 from Kourou for location at 93.5°E to bring the Insat system up to full capacity. Half of the 12 C-band transponders and its two S-band transponders were lost when a power system failure knocked out one of the two buses, but the meteorological earth images and its data collection systems were both fully operational. Earth lock was lost 22 November 1989 and the satellite was abandoned. Reported insurance payout was $70 million.

    ECS 5 (=EUTELSAT I F5)

    In 1979 ESA agreed to design, build, and launch five ECS (European Communication Satellite) spacecraft to be assumed by Eutelsat after passing initial on-orbiting testing. At that time the name of each spacecraft was changed to Eutelsat 1-F1, Eutelsat1-F2, etc. Of the five ECS spacecraft, four were successfully launched (1983, 1984, 1987, and 1988) and transferred to Eutelsat. ECS 3 was lost in an Ariane-3 launch accident in 1985.

    Liebe Grüsse

    mx5schmidt

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (10. November 2008 um 21:38)

  • penny
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    • 11. November 2008 um 17:56
    • #63

    folgende Belege suchen ein liebevolles neues Zuhause ;)

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  • mx5schmidt
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    • 11. November 2008 um 21:33
    • #64

    Das Raumlabor Columbus ist ein Wissenschaftslabor für die Internationale Raumstation (ISS) und der größte Beitrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) an der ISS.

    1985 verabschiedete der ESA-Ministerrat in Rom die europäische Beteiligung an der Internationalen Raumstation ISS.

    Auf dem folgenden Ministerrat in Den Haag 1987 wurde das Columbus-Programm bestätigt und eine dreijährige Vorbereitungsphase beschlossen.

    Der heutige philatelistische Beleg dokumentiert per in Nizza verwendetem Stempeleinsatz, dass dieser wichtige Meilenstein der europäischen Raumfahrtgeschichte bereits 1987 geplant wurde.

    Der europäische Beitrag zur Raumstation sollte aus einem fest mit der Kernstation verbundenen Modul (Columbus) bestehen.

    Das Columbus-Modul ist der zylindrische Komplex, der hier im Stempel sowie auf dem Cachet rechts an der Raumstation angedockt dargestellt wird.

    Mehrere Programmänderungen führten nicht nur zu einem nunmehr vorgesehenen Shuttle-Transport (anstatt Ariane 5), sondern auch zu einem verkürzten Modul.

    Das entsprechende IGA (Intergovernmental Agreement) wurde zwischen elf europäischen Staaten, Kanada, USA, Japan und Russland abgeschlossen.

    Einzelheiten, Verantwortlichkeiten, Crewstärke, Versorgung der Station sind in gleich lautenden MOUs (Memorandum of understanding) zwischen den USA und jedem Partner vereinbart.

    Durch die Beistellung des Columbus Moduls erhält Europa das Recht auf die Nutzung von 51 Prozent der Columbus-Laborkapazität, das entspricht einer Gesamtstationsnutzung von 5,3 Prozent, einschließlich der externen Nutzlastplattformen am Modul und circa 8,3 Prozent der verfügbaren westlichen ISS-Ressourcen (Stromversorgung, Datenübertragung, Crew-Zeit und andere).

    Das Modul wurde am 11. Februar 2008 an die ISS angeschlossen, nachdem es zuvor im Rahmen des Fluges STS-122 mit dem Space Shuttle Atlantis zur Raumstation gebracht wurde.

    Hauptauftragnehmer für Columbus war EADS Space Transportation in Bremen, wo der Endausbau stattfand, siehe Foto des in Bremen im Bau befindlichen Moduls.

    Die tragende Struktur, die auf dem Design des MPLM-Versorgungsmodul basiert, stammt jedoch von Alenia Spazio in Italien.

    Columbus ist für eine Betriebszeit von zehn Jahren ausgelegt.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (12. November 2008 um 12:01)

  • mx5schmidt
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    • 12. November 2008 um 21:45
    • #65

    Kommen wir heute mal wieder zurück zum Thema Apollo, heute zum Splash Down, also zur Wasserlandung von Apollo 12:

    Apollo 12 wasserte am 24. November 1969.

    Landeort: Pazifischer Ozean
    in der Nähe von Amerikanisch Samoa
    3,7 km vom geplanten Ziel entfernt
    6,9 km vom Hauptbergungsschiff Hornet entfernt
    Koordinaten: 15° 47' S / 165° 09' W

    Der Cachetstempel zeigt die Landekapsel an den drei Fallschirmen sowie das Hauptbergungsschiff USS Hornet CVS 12, einen Flugzeugträger mit Hubschraubern.

    Die Fotos zeigen die Bergungsszene von Apollo 12 sowie eine Ansicht der Hornet aus dem Jahre 1968.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 14. November 2008 um 21:11
    • #66

    Heute kann ich Euch wieder eine echte Rarität zum Thema zeigen:

    Inspiriert vom von concordus in seinem Thread Edle Aktenpost gezeigten Foto vom Fussabdruck von Neil Armstrong auf der Mondoberfläche, das ich hier nochmals zeige, habe ich meinen Bestand nach einem entsprechenden philatelistischen Beleg durchgesehen und bin wie Ihr seht fündig geworden.

    Es handelt sich um die am 25.12.1985 innerhalb des Satzes "Berühmte Forscher und Entdecker" in einer Auflage von schlappen 200.000 Stück erschienene Marke Michel 4227 aus Rumänien, die Neil Armstrong zeigt.

    Hier ist diese Marke auf einer zum Thema sehr gut passenden Postkarte verklebt.

    Interessant für unser heutiges Thema ist der Stempel aus Botosani vom 20.7.1989.

    Dieser belegt den am 20.7.1969 um 21:56 Uhr erfolgten ersten Schritt auf den Mond durch Neil Armstrong und zeigt im Stempelbild seinen Fußabdruck.

    Leider ist meine Karte oben links etwas ramponiert.

    Da ich dieses gute Stück aber sehr schön finde und für recht selten halte biete ich Euch für ein top erhaltenes Exemplar 20 Euro!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • wajdz
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    • 14. November 2008 um 22:12
    • #67

    heute in der Klick-Klack-Show "Domino Day" eine Homage an Apollo 10, mit einigen 10.000 Steinen den Start, die Umrundung und die Rückkehr dargestellt. Und wie damals hat alles geklappt.

    Mfg wajdz8

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • mx5schmidt
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    • 14. November 2008 um 23:01
    • #68

    Hallo wajdz8,

    Vielen Dank für Deinen aktuellen Beitrag, unser Hauptthema Apollo ist also noch immer tagesaktuell.

    Ich werde wieder philatelistisch und nehme Deinen Punkt der erfolgreichen Rückkehr von Apollo 10 am 26. Mai 1969 auf.

    Hier ein Beleg vom zur Pazifikflotte gehörenden Hauptbergungsschiff für die Apollo 10 Mission, dem Flugzeugträger USS Princeton, mit entsprechendem Aufgabestempel.

    Der Brief zeigt einen Cachetstempel, der die Umrundung dews Mondes dokumentiert mit den Worten "LUNAR MODULE OVER MOON".

    Passt doch somit super zum heutigen "Domino Day"!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • phila4ever
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    • 15. November 2008 um 21:32
    • #69

    Hallo mx5schmidt,

    schon wieder was für dich gefunden - 3 Belege zur Apollo 8 mit Fotofolien auf dem Umschlag (Daten der Stempel 16.07.1969 Start / 20.07.1969 Mondlandung und 24.07.1969 Rückkehr)

    Weiter ein Umschlag von 1969 aus der Schweiz (!!!) zum Thema Apollo/Raketentechnik mit original (!) Sonnenwindsegelfolie auf dem Inlay

    bei interesse - PN ;)

    Gruß
    phila4ever

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    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

  • mx5schmidt
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    • 16. November 2008 um 21:34
    • #70

    Hallo phila4ever,

    vielen Dank für das Angebot, Du hast eine PN!

    Die von Dir gezeigten Briefe aus den USA tragen zwar Marken zum Thema Apollo 8, sind aber thematisch aufgrund der Stempeldaten besser Apollo 11 zuzuordnen.

    Der Brief aus der Schweiz paßt zum Thema Apollo 12 frei nach dem Motto "was es doch alles philatelistisch dokumentiert gibt"!

    Ich nehme als Thema heute Apollo 8 auf und zeige Euch einen Brief mit Stempel vom 27.12.1968 vom zur Bergungsflotte Pazifik gehörenden Hauptbergungsschiff USS Yorktown sowie ein Foto aufgenommen auf diesem Hubschrauberträger direkt nach erfolgreicher Bergung.

    Und das Beste daran ist: ich habe den gezeigten Brief doppelt und kann ihn an einen von Euch abgeben.

    Hat jemand Blut zum Thema geleckt???

    Bei Interesse bitte ich um eine PN.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 17. November 2008 um 21:20
    • #71

    Frei nach dem Motto "Houston, wir hatten ein Problem!" las ich auf diesem Brief heute den Stempel "EMERGENCY ABOARD CM" und mußte diesem natürlich sofort nachgehen:

    Die Mission Skylab 3 war die zweite bemannte Mission des Skylab-Programms, weshalb sie wie bei diesem Beleg häufig auch als "Skylab II" bezeichnet wurde.

    Am 2. August 1973 zeichnete sich ein Problem mit den Steuerdüsen des Apollo-Raumschiffs ab.

    Schon am Starttag war eine der vier Düsen ausgefallen, und nun leckte eine zweite.

    Zwar war es möglich auch nur mit zwei funktionierenden Düsen zur Erde zurückzukehren, doch war nicht sicher, ob die beiden Ausfälle zusammen hingen, und auch die zwei verbleibenden Düsen betroffen würden.

    Sicherheitshalber begann man in Cape Canaveral mit den Vorbereitungen für einen Rettungsflug.

    Hierzu waren schon vor mehreren Jahren Pläne mit der Bezeichnung "Skylab Rescue" ausgearbeitet worden.

    Es war geplant, dass die Ersatzleute Vance Brand und Don Lind mit dem für Skylab 4 vorgesehen Raumschiff starten würden.

    Allerdings hätte man es so modifiziert, dass statt der üblichen drei sogar fünf Besatzungsmitglieder Platz hatten.

    Brand und Lind hätten am zweiten Kopplungsadapter angedockt, so dass Bean, Lousma und Garriott hätten zusteigen können.

    Je nach dem Zeitpunkt des Notfalls betrug die Vorlaufzeit dieses Rettungsfluges 10 bis 45 Tage.

    In diesem Fall hätte ein Apollo-Raumschiff frühestens am 9. September 1973 starten können.

    Hätte man diese Möglichkeit nicht vorgesehen, wäre die Mission aus Sicherheitsgründen sofort abgebrochen worden.

    Doch auf diese Weise stand man nicht unter Zeitdruck und konnte das Problem in Ruhe analysieren.

    Es stellte sich heraus, dass die Ausfälle der Apollo-Steuerdüsen nicht miteinander zusammenhingen, so dass der Verlauf von Skylab 3 nicht gefährdet war.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 17. November 2008 um 21:46
    • #72

    Hier zeige ich Euch einen Ersttagsbrief zum Thema erster Transatlantik Satellit Telstar.

    Ich habe im Internet einen interessanten Text in englisch zum THema gefunden:

    Telstar - the 1st Transatlantic Televison Satelite
    By Ray B. Dixon

    Space the final frontier .............. Star Trek 1966

    A communication satellite idea was first documented in a magazine article in 1945 by the well known author Arthur C. Clarke. As in most pioneering exploits it was not clear what techniques would prove the most useful. This resulted in many varied and different ideas.

    There were basically two types of satellite, passive and active. With passive satellites, a signal being transmitted from one point on Earth is reflected from the satellite, so that it reaches the second point on Earth, for which it was intended. Active satellites contain a transponder, that can transmit, amplify and receive signals from the respective ground station. Herein lies their big advantage, amplification.

    The very earliest communications, by means of a passive satellite, made use of signals reflected from the Moon. By 1960 a communication link was established between Washington D.C. and Hawaii. Due to the Moon's terrain and unavailability each and every month, this idea was eventually superceeded.

    In August 1960, Echo 1 was launched into approximately 1600km circular orbit by the Thor Delta 1 launch vehicle, (also used to launch Telstar). Echo 1 was a 30m diameter balloon made of plastic, (Mylar) and coated with aluminium to aid signal reflection. Tests were carried out between California and New Jersey. Reflecting signals from Echo was a complete success. Used for experimental telephone, facsimile, (photographs and drawings) and data transmissions, Echo 1 began to change shape due to "memory" of the plastic form, which causes material to return to its prior condition.

    Echo 2, (41 metres in diameter) was made twenty times more rigid and was successfully launched in January 1964. Television pictures were received in Africa. Tests were also carried out between the United States, Manchester in England and Gorky in the U.S.S.R.

    Project West Ford originated in 1958 and was an ingenious passive scheme. The proposal was to launch into orbit, around the Earth, a dispersed ring of wires, completely circumscribing the globe, from the North to the South Pole. Communications being achieved by pointing transmitting and receiving antenna towards any point on the ring. Astronomers strongly objected to such cluttering of space which could seriously affect their radio telescope signals. This objection was simply overcome by making the wires from a substance that would gradually disintegrate in space. Launched in May 1963 into a 3,000km orbit, several tests and experiments were carried out between Pleasanton, California and West Ford, Massachusetts. The success of Active satellites however, heralded the end of passive communications.

    The very first active communication satellite was SCORE, launched in December 1958. The 68kg satellite capably demonstrated the future of space communications and was a U.S. Air Force project. It transmitted for 13 days and re-entered 34 days later.

    The U.S. Army (not to be outdone) took over Project Courier. A similar satellite to Telstar, it was launched in October 1960 by a Thor-Able-Star rocket, into an orbital altitude of between 924km and 1212km. Courier was a delayed repeater type satellite and operated successfully for 18 days, before its final demise.

    The next active satellite to be launched was Telstar. What made Telstar so unique was that it was built and launched at the expense of the American Telephone and Telegraph Company, (private enterprise). Weighing in at 78kg it was launched from Cape Canaveral on the 10th July, 1962. The external appearance of Telstar is well known. It was a faceted sphere with solar panels and a diameter of only 88cm and the double row of openings around it's circumference which compose the receiving and transmitting antennas. Sixty of it's 72 facets carried a total of 3600 solar cells which converted the sun's energy to supply about 15 watts of electrical energy. Its orbital characteristics were:-
    Telstar

    Apogee: 5435 Kilometres
    Perigee: 914 Kilometres
    Inclination: 45 Degrees
    Period: 158 Minutes

    Telstar not only carried the communications transponder, but a sophisticated command and control system. Aboard was also a telemetry system capable of measuring and transmitting to the ground the conditions of all elements of the space craft, as well as the results of radiation particle monitoring and damage experiments. Fortunately or unfortunately, depending on the point of view, Telstar was launched one day following the United States high altitude nuclear explosion on July 9th, 1962. This caused an unexpectedly high exposure to high energy particles, particularly electrons. Telstar provided excellent monitoring of these increases in radiation intensity but at the same time, sustained an unexpected damage rate because of the additional particles.

    A giant moveable horn antenna near Andover, Maine locked onto the shifting satellite. When correctly positioned the first television pictures were transmitted across the Atlantic and received at the Pleumeur Bodou station in Northern France. On the 11th July the signals were received at the British P.O. station at Goonhilly Downs, in Cornwall.

    On November 24th after months of successful operations, Telstar's decoders failed. An ingenious signal confirmed damaged transistors, due most likely to the passage through the Van Allen radiation belts. Another signal was transmitted, to remove the voltage from the damaged transistors, was accepted and permitted eventual recovery, on 20th December, 1962.

    Telstar continued to function until February 21st, 1963 when trouble again appeared in the command system and Telstar went silent forever.

    With the success of Telstar, Telstar 2, (slightly larger and heavier) was launched on 7th May, 1963, into a higher orbit to avoid harmful radiation. With the exception of the period from July 16th to August 12th when Telstar 2 failed to respond, this sister satellite functioned perfectly the remainder of its useful life.

    The stamp, designed by Claude Durrens and engraved by Jean Bequet, clearly shows Telstar above the North Atlantic. The satellite is shown receiving signals from France and transmitting to the United States. As stated, Telstar was launched on the 10th July, 1962 and transmitted T.V. pictures on that date from Andover to Pleumeur Bodou and to Britain on the llth July. The 11th and 12th July shown on the stamp are the dates the first T.V. transmissions took place between France and the United States.

    The 50c stamp in blue and reddish violet was released on September 29th, 1962. Recess printed, and in common with all French Andorra issues printed by the P.T.T. in Paris at the Atelier de Fabrication des Timbres. Produced from three cylinders, in sheets of 25 each cylinder, each stamp was 52mm by 3lmm, comb perf 13 and each sheet was 5 by 5 with no dated corners (coin-daté). A total of 400,000 were printed, the actual quantity sold has not been released. The stamps were on sale in Paris and in Andorra and are still postally valid in Andorra. The same design (with slight rearranging) was used for the following French possessions, all issued after 29th September: Comoro Island, Somali Coast, St. Pierre and Miquelon, Fr. Polynesia, New Caledonia, Wallis and Futuna Islands, French Southern and Antartic Territories.

    From a thematic stand point I'm sure Telstar would provide an ideal topical, as many other countries issued Telstar stamps, with Jamaica and Nigeria the only commonwealth countries to do so.

    Dieser FDC wurde noch aufgewertet durch eine Vignette zum Raketenstart der 122. Zucker-Rakete, dem ersten einer Zucker-Rakete in Andorra.

    Ein violetter Cachetstempel sowie ein grüner Stempel dokumentieren dieses Ereignis.

    Links unten ein Original-Autogramm vom Absender "G. Zucker"!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • Rapunzel
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    • 18. November 2008 um 06:12
    • #73

    Hier ein Münchner Sonderstempel von 1966,der die Motive Apollo mit Concorde verbindet!

    Bilder

    • IVA München 1966 Concorde.jpg
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  • Zähnetigger
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    • 18. November 2008 um 07:26
    • #74

    Bilder sagen alles :)

    Philagr. Zt.

    Bilder

    • Apollo 11.jpg
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    Mit 90% aller Menschen nicht übereinzustimmen,
    ist eines der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit - .

  • mx5schmidt
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    • 18. November 2008 um 21:34
    • #75

    Diesen Brief habe ich am Samstag bei der philatelia in Köln aus einer Grabbelkiste gezogen, weil er mich einfach anzog.

    Und siehe da, er passt in meine Raumfahrt-Sammlung!!!

    Warum???

    Ich wünsche Euch Viel Spaß beim Recherchieren!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • uss bonne homme richard.jpg
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  • Zähnetigger
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    • 19. November 2008 um 18:44
    • #76

    Passt doch zum Thema Apollo :) Man kann sich vorstellen,wie schwer es den Genossen der DDR gefallen sein wird den Klassenfeind auf ner Briefmarke (mehrere) zu verewigen - Aber der große Bruder ist ja dabei und da gibts nichts zu meckern ;)

    Bilder

    • Apollo brief.jpg
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    Mit 90% aller Menschen nicht übereinzustimmen,
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  • mx5schmidt
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    • 19. November 2008 um 21:09
    • #77

    Hi Zähnetigger,

    natürlich paßt die Mission Apollo-Sojus zum Thema Apollo.

    Hi ronald, danke für Deine PN,

    Du bist der Teilnehmer mit der besten Lösung zu meiner Frage von gestern, denn Du hast immerhin herausbekommen, dass die USS Bon Homme Richard ein Flugzeugträger der Essex-Klasse war und das Schiffe dieser Klasse, wie Du mir per PN geschrieben hast, bei einigen Apollo-Missionen bei der Bergungsflotte dabei gewesen sind. Das war schon verdammt nah dran an der Lösung, aber die USS Bon Homme Richard gehörte meines Wissens leider nicht zu einer Bergungsflotte.

    Der Bezug zu Apollo, den ich herausgefunden habe, besteht darin, dass

    Edgar Dean Mitchell
    (Captain der US Navy im Ruhestand)

    Geburtsdatum: 17. Sep. 1930
    Geburtsort: Hereford, Texas, USA
    Nationalität: Amerikaner
    Familienstand: verheiratet, 5 Kinder
    Auswahl: 5. NASA-Gruppe (1966)
    Aktive Zeit: 04. Apr. 1966 - 01. Okt. 1972
    Mission: Apollo 14
    Backup: Apollo 10 + Apollo 16
    Reserve: Apollo 9
    Flugzeit: 9 Tg., 00 Std., 01 Min.
    EVA: 9 Std., 23 Min.(2 EVA)

    in den Jahren 1957/8 als Pilot der A3 im Heavy-Attack-Geschwader 2 auf der USS BON HOMME RICHARD und der USS TICONDEROGA gedient hat.

    Ich habe diese Info ergoogelt, indem ich "USS Bon Homme Richard Apollo" eingegeben habe.

    Ich werde diesen Brief also thematisch Apollo 14 zuordnen!

    Anbei ein Foto des Flugzeugträgers USS Bon Homme Richard sowie ein Foto von Edgar Dean Mitchell.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Bilder

    • uss bon homme richard.jpg
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  • wajdz
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    • 20. November 2008 um 12:03
    • #78

    Ohne das Apolloprogramm wäre die Raumstation ISS nicht möglich geworden. Heute vor 10 Jahren wurde das russische Frachtmodul "Sarja" gestartet und seitdem ist die Station ständig gewachsen. Sie wiegt mittlerweile 300 Tonnen. Heute ist sie wieder etwas leichter geworden. Einer Astronautin ist die Werkzeugtasche bei einem Außeneinsatz davongeflogen. Für das Geld, das dieses Werkzeug und der Transport gekostet hat, könnte man vermutlich einen ganzen Baumarkt kaufen.
    Vielleicht kann jemand auch noch philatelistisches Material zu dieser Notiz beisteuern ? Ich bin gespannt.

    Weiter zu den Sternen MfG wajdz8

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • mx5schmidt
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    • 20. November 2008 um 16:35
    • #79

    Hallo wajdz8,

    wie gewünscht, hier ein Beleg zur ISS!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (20. November 2008 um 21:46)

  • mx5schmidt
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    • 20. November 2008 um 21:57
    • #80

    Heutige Frage:

    Aus welcher Stadt stammt der erste Mensch auf dem Mond, Neil Armstrong?

    Hier ein Brief mit Mehrfachfrankatur der thematisch passenden Marke der USA mit dem entsprechenden Stempel "HOMETOWN OF NEIL ARMSTRONG FIRST MAN ON MOON".

    Der Tagesstempel stammt aus der Heimatstadt von Neil Armstrong!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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