Hallo penny,
Du hast eine PN!
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hallo penny,
Du hast eine PN!
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hallo mx5schmidt,
an deinem schönen, interessanten Thread, der das Potential der Motivphilatelie zeigt, möchte ich mich hiermit auch beteiligen.
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Die erste Ausgabe zeigt den amerikanischen Nachrichten-Satellit "Syncom".
Die mittlere Ausgabe ist direkt zum Thema Apollo 11, Landung & Wasserung im Seegebiet von Samoa.
Die dritte Ausgabe gedenkt dem 1. amerikanischen Astronaut im Orbit, John Glenn, vom Februar 1962.
Sammlergruß SB
Hallo SammlerBernd,
Vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich nehme die gezeigte Marke aus Samoa gerne direkt auf.
Diese Marke, erschienen zur Wasserlandung von Apollo 11, diente auf meinem heute gezeigten Brief als passende Frankatur für einen Sonderstempel zum Thema Splash-Down, hier vom 17.04.1970 zur Wasserlandung von Apollo 13.
Dazu gibt es ein Foto der mit diesem Sonderstempel dokumentierten Wasserlandung von Apollo 13.
Liebe Grüße
mx5schmidt
gewürdigt mit einem sehr schönen sonderstempel auf dieser erinnerungskarte aus berlin. Ich liebe krabbelkisten, heute vormittag in einer solchen gefunden.
@mx5... Mit diesem thread sollten wir weiter machen.
Mit dem aplloprogramm war trotz aller machtpolitischen hintergründe bewiesen worden, das menschen den langen weg in den weltraum beschreiten können. Diese Geschichte hat ja gerade erst angefangen.
Und nachträglich habe ich auch noch entdeckt, das dieser beleg mit seiner 5 pf marke auch zu den "Kutschen & Fuhrwerken" passen würde.
So treffen sich vergangenheit und zukunft auf einem beleg.
Mfg wajdz8
Hab grad beim stöbern diese Apollo Marken endeckt.
gruß Jeany
Zum Thema Apollo hab ich auch ein paar Marken von Rumänien zu zeigen.
- Mondumkreisung durch Apollo 8
- Erste bemannte Mondlandung Apollo 11
- Mondlandung von Apollo 12
- Apollo 13....Weltraumkapsel an Fallschirmen vor der Wasserung
- Apollo 14....Astronaut mit Instrument-und Gerätewagen auf dem Mond
Gruss
Afredolino
Und gleich die Fortsetzung ![]()
- Das Mondauto von Apollo 15 mit zwei Astronauten
- Apollo 16....Mondlandschaft und Mondauto
- Apollo 18....Amerikanisch-sowjetisches Raumfahrtunternehmem Apollo - Sojus. Das letzte Apolloprogramm.
Gruss
Afredolino
Hi mx5schmidt
Also ich fände es super, wenn Du in diesem Still weiterhin über die Raumfahrt berichten könntest.
Übrigens
habe ich auf Deinen Hinweis zur signierten Karte der Ellen M. Collins sofort die Schubhebel brachial nach vorne gestossen bis zum Anschlag. Das gezeigte Angebot ist schon auf der sicheren Seite. ![]()
Interessant ist Beurteilung der Wertigkeit der Signatur der schnellen Hammer-Lady.
Ich hatte ein Angebot für 342CHF (228 Euro) für ein signiertes Foto von Ihr, durch einen Philatelie Händler.
Ein Angebot für 112 CHF (74 Euro) von einem Autogramm Sammler.
Einen Hinweis von Rondo für 122 CHF (81 Euro) und Dein Hinweis, wo schnelles Handeln angesagt war.
Da ich sehr Menschen bewundere die fliegerisch ein hohes Leistungsprofil und Leistungsbereitschaft aufweisen, würde ich es natürlich sehr interessant finden, wenn Du auch vertieft auf die amerikanischen Helden der Raumfahrt / Luftfahrt eingehen könntest.
Mit schwerelosen fliegerischen Grüssen
Thomas 
verschenke folgende Marken zum Thema ( gegen Portoerstattung )
bitte schreibt mir bei Interesse. Je nach Nachfrage würde ich ein bischen verteilen, so dass jeder was abbekommt ![]()
zum Teil auch doppelt vorhanden
bessere Fotos auf Anfrage
Mit Raketengruß ![]()
Penny
Noch ein beleg mit eiem passenden zudruck und einem sonderstempel,
der das damalige große interesse an diesem thema deutlich macht. Und wieder eine marke, die gut zu den "kutschen" passen würde.
Mfg wajdz8
Das Lunar Lander Research Vehicle (kurz LLRV, engl. für Mondlandungs-Versuchsgerät) ist ein vom Dryden Flight Research Center der NASA im Rahmen des Apollo-Programmes entwickelte Fluggerät zur Erforschung und Einübung einer manuell gesteuerten Landung auf dem Mond.
Sein spartanischer Aufbau als unverkleidetes Aluminiumrohr-Gestell brachte ihm den Spitznamen „Flying Bedstead“ („Fliegendes Bettgestell“) ein.
Da sich einige Ingenieure der Bell Aerosystems Company bereits einige Gedanken zu solch einem frei fliegenden Mondlandungssimulator gemacht haben, wurde der Firma im Dezember 1961 von der NASA ein Vertrag über 50.000 Dollar zur Entwicklung eines Konzepts geboten.
Nach Abschluss der Studie beauftragte NASA Bell im Februar 1963 mit der Produktion zweier LLRVs mit folgenden Eigenschaften:
· Start und Landung aus eigener Kraft
· Flughöhe 1200 m über Grund
· Fähigkeit zu schweben und sich horizontal zu bewegen
· Flugzeit von 14 Minuten
Beide LLRVs wurden im April 1964 an die NASA ausgeliefert.
Auf der Edwards Air Force Base wurden im folgenden September erste Triebwerkstests am Boden durchgeführt, schließlich erfolgte am 30. Oktober der Erstflug des LLRV Nr. 1 mit Joe Walker am Steuer.
Das Fluggerät wurde ausgiebig getestet und konnte so innerhalb von zwei Jahren über 175 Flüge verzeichnen.
Hier könnte Ihr Euch überzeugen, dass das Bettgestell tatsächlich fliegt:
Im Dezember 1965 stieß Lt. Col. Emil E. Kluever zu den Testpiloten.
Diese Phase dokumentiert der heute gezeigte Cachetstempel.
Darunter ein weiterer Stempel LLRV sowie der handschriftliche Namenszug des Testpiloten Kluever.
Der Tagesstempel ist aus Edwards California vom 14.02.1966.
Ende 1966 zentralisierte die NASA das Trainingsprogramm im Manned Spacecraft Center in Houston, wohin das LLRV Nr. 1 im Dezember transportiert wurde.
Liebe Grüße
mx5schmidt
AS-201 (auch SA-201 genannt) war der erste unbemannte Testflug des Apollo-Raumschiffs der NASA.
Dieser wurde nachträglich inoffiziell manchmal als "Apollo 1A" bezeichnet.
Sowohl für die Rakete als auch für die Nutzlast war es der erste Flug.
Als Rakete stand erstmals eine Saturn I-B zur Verfügung, die gegenüber der bisher verwendeten Saturn-I einen größeren Schub entwickeln konnte und eine neue zweite Stufe hatte.
Als Kennzeichen für die Saturn I-B wurde eine „2“ in der Hunderterstelle der Missionsbezeichnung verwendet.
Die Nutzlast bestand aus einer frühen Version des Apollo-Raumschiffs mit der Seriennummer 009.
Es war geplant, dass das Raumschiff die Erde nicht umkreisen sollte, sondern bereits kurz nach Brennschluss der Saturn das eigene Triebwerk zünden und eine erhöhte Wiedereintrittsgeschwindigkeit herbeiführen sollte, um den Hitzeschild zu testen.
AS-201 wurde auf Startrampe 34 des Luftwaffenstützpunkts Cape Canaveral montiert.
Die einzelnen Teile der Rakete trafen auf dem Seeweg ein: die erste Stufe am 14. August 1965, die zweite Stufe am 19. September und die Instrumenteneinheit am 22. Oktober.
Der Transport des Apollo-Raumschiffs hatte sich verzögert, weil das Transportflugzeug „Pregnant Guppy“ aufgrund eines Maschinenschadens mehrere Tage auf der Ellington Air Force Base liegen geblieben war.
Die Firma Aero Spacelines wurde verpflichtet, künftig Ersatzteile für die Flugzeuge an mehreren Flughäfen entlang den üblichen Strecken vorzuhalten.
Am 26. Dezember waren Rakete und Raumschiff fertig montiert, so dass die Tests beginnen konnten.
Der Start war ursprünglich für den 23. Februar 1966 geplant, musste aber mehrmals wegen schlechten Wetters verschoben werden.
Am 26. Februar wurde der Countdown drei Sekunden vor dem geplanten Start aufgrund eines Fehlers im Heliumsystem abgebrochen.
Zwei Mal wurde die Startzählung zurückgesetzt und der Countdown bei T-15 Minuten neu aufgenommen.
Vier Minuten vor dem Start meldete ein Spannungswächter, dass die Spannung auf einem Verteiler unterschritten sei, doch die Flugleitung entschied, den Start trotzdem durchzuführen.
Der Start erfolgte am 26. Februar 1966 um 16:12:01 UT.
Nach 147 Sekunden wurde in 57 km Höhe die erste Stufe abgeworfen, nach 602 Sekunden in 425 km die zweite, wobei die zweite Stufe zehn Sekunden länger brannte als geplant.
Es folgte eine Phase antriebslosen Flugs.
In 488 km Höhe zündete das Apollo-Raumschiff sein Triebwerk, um den Wiedereintritt zu beschleunigen.
Das Triebwerk lief zuerst für 184 Sekunden, später noch einmal für zehn Sekunden.
Die Eintrittsgeschwindigkeit in die Erdatmosphäre betrug etwa 8,3 km/s.
Wie erwartet war die Funkverbindung 82 Sekunden lang unterbrochen.
36 Minuten und 59 Sekunden nach dem Start, um 16:49:00 UT wasserte die Apollo-Landekapsel im Südatlantik, bei 8,18°S und 11,15°W, 8472 km vom Startplatz und 72 km vom anvisierten Zielpunkt entfernt.
Die Bergung erfolgte durch den Flugzeugträger USS Boxer als Haupt-Bergungsschiff zweieinhalb Stunden nach der Wasserung.
Am 6. März wurde die Landekapsel in Norfolk, Virginia an Land gebracht und am 10. März mit einem Flugzeug zur weiteren Untersuchung zu North American Aviation nach Downey transportiert.
Der hier gezeigte Brief dokumentiert diese erste Apollo-Mission mit einem Cachetstempel der Bergungsflotte im Atlantik.
Entwertet wurde mit einem Tagesstempel der USS Robert L. Wilson, einem Zerstörer mit der Kennung DD-847, der als Neben-Bergungsschiff bei dieser Mission fungierte.
Ferner seht Ihr ein Foto des Schiffes sowie ein Foto vom Start der Mission AS-201.
Liebe Grüße
mx5schmidt
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Hi wajdz8
Whouuuuuuuuuuuuuuuuu......
Hammer Beleg mit ![]()
krass traumässigem Concorde Stempel.
Der
Concorde Stempel fehlt leider schon lange in meiner Concorde Philatelie Sammlung!
Könntest Du Dir halbwegs ein Leben ohne diesen Concorde Stempel vorstellen ![]()
Mit fliegerischen Grüssen
Thomas
Concorde Admirateur
Hallo, Concordus.
Wenn du den beleg zur apollo12 mission meinst, kannst du ihn getrost als zu deiner sammlung gehörig betrachten. Das ist wie mit den fettzellen. Dicke werden immer dicker und wo schon concorde-stempel sind, kommen noch welche dazu. ![]()
Ich brauche deine adresse und dann heißt es für den beleg: go
Mfg wajdz8
Heute zeige ich Euch einen Beleg zum Thema Apollo 15, interne Missionsnummer AS 510.
Gestempelt wurde das gute Stück am 26. Jul 1971, als Startdatum der Mission, von der "U.S. NAVY 10958 BR." mit einer Uhrzeitangabe "30 AM", also ohne Angabe der vollen Stunde.
Ich nehme an, das "BR." steht für Bermuda und die "10958" ist ein Zip-Code, also eine Postleitzahl, der amerikanischen Marine.
Ein Aufkleber wurde hier statt des üblichen Cachetstempels aufgebracht mit einer Unterschrift des Direktors der Station, die ich als "W." oder "M.", Nachname "Crowley" entziffere.
Leider fehlen mir weitere Informationen, um dieses interessante Stück im Detail beschreiben zu können.
Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen???
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hallo mx5schmidt,
passend zum Thema hier ein ganzer Schwung schöner FDC zum 20th ANNIVERSARY APOLLO 11 - FIRST MEN ON THE MOON aus dem Jahre 1989 - verschiedene Herausgeberländer u.a USA, PALAU, Micronesia und die Marschall Inseln
Hast 'ne PN dazu ![]()
Hier die Belege/Bilder 1-5 - die anderen folgen gleich ![]()
....und hier die nächsten 5 Bilder mit dem Rest
Gruß
phila4ever
PS die Belege sind jetzt Eigentum von mx5schmidt
![]()
Danke ![]()
@ phila4ever
Vielen Dank für das Zeigen der schönen FDC-Belege, die inzwischen mir gehören!
ronny
Vielen Dank für Deine umfangreichen Infos zum gestern gezeigten Beleg zu Apollo 15 per PN. Ich muß Deine Infos erst auswerten und übersetzen. Die Beschreibung aktualisiere ich dann am Wochenende.
Heute kann ich Euch zwei Belege vom Brandunglück von Apollo 1 am 27. Januar 1967 zeigen.
Den linken Beleg erhielt ich heute für meine Sammlung, der rechte ist kürzlich bei e... in Österreich für knapp 10 Euro verkauft worden.
Ich frage mich, wie bekommt man einen solchen Beleg am Tag des Ereignisses mit Druck der Information auf den Umschlag und Tagesstempel hin?
Geht das mit rechten Dingen zu???
Liebe Grüße
mx5schmidt
Lunik 1 war die erste Mondsonde der Welt und die erste Raumsonde überhaupt, die – ermöglicht durch die damalige Stärke der Raketentechnik der UdSSR – das Schwerefeld der Erde verließ.
Den geplanten Aufschlag auf dem Mond hatte sie nicht erreicht; statt dessen wurde sie ungewollt zur ersten Vorbeiflugsonde.
Die Serienbezeichnung Lunik entstand erst sehr bald nach dem Start von Lunik 1 und nur in den westlichen Medien, in Anlehnung an den russischen Namen Sputnik für die ersten künstlichen Erdsatelliten.
Dort verdrängte sie den ursprünglichen Namen Metschta (russ. für Traum).
In den offiziellen sowjetischen Medien wurde Lunik 1 Kosmische Rakete genannt.
Seit späterer Zeit wird die Serie der drei Lunik-Sonden oft der nachfolgenden Luna-Serie zugerechnet und Lunik 1 als Luna 1 bezeichnet.
Aufbau:
Die kugelförmige Sonde hatte eine Masse von 361,3 kg und einen Durchmesser von 1,45 m.
Der hermetisch geschlossene Gerätebehälter bestand aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung und war mit Stickstoff gefüllt.
Das Gas half, die nötige Betriebstemperatur für die elektronischen Geräte aufrechtzuerhalten.
Auf der Außenfläche des Behälters waren die Sensoren für die Messgeräte, ein Stabausleger mit einem Magnetometer und vier Stabantennen angebracht.
Die Messgeräte waren vorgesehen für die Untersuchung der Strahlung und von Magnetfeldern im Umfeld von Erde und Mond, sowie für die Bestimmung der Dichte des interplanetaren Gases.
Unter den inneren Geräten befand sich auch ein Geigerzähler und ein Szintillationszähler.
Des Weiteren führte Lunik 1 massive Metallkugeln mit sich, die den Aufschlag auf dem Mond überstanden hätten und sowjetische Embleme wie Hammer und Sichel enthielten.
Eine Kamera für Bilder von der Oberfläche des Mondes war nicht an Bord.
Die Versorgung mit Strom geschah durch Batterien.
Die Sonde besaß keine Möglichkeit einer Kurskorrektur.
Flugverlauf:
Nach den Fehlstarts von drei Vorgängern im Jahr 1958 und nur 15 Monate nach dem Start von Sputnik 1 hob Lunik 1 am 2. Januar 1959 um 16:41:21 UTC vom Weltraumbahnhof Baikonur aus zum Mond ab.
Ihre Trägerrakete vom frühen Wostok-Typ 8K72 – Luna genannt – war eine für den Mondflug um eine dritte Stufe erweiterte R-7, die schon bei den drei Vorversuchen zum Einsatz kam.
Am 3. Januar um 0:56 UTC, noch weit vor Erreichen des Mondes, wurde in einer Erdentfernung von etwa 113.000 km von der abgetrennt mitfliegenden letzten Raketenstufe eine Natriumdampfwolke ausgestoßen.
Die verwendete Menge von 1 kg Natrium ergab eine Wolke, die durch den Sonnenwind zum orangen Leuchten angeregt wurde und als „künstlicher Komet“ zur sichtbaren Markierung der Bahnposition von Beobachtungsstationen aus fotografiert werden konnte.
Als daraufhin erkannt wurde, dass die Sonde den Mond verfehlen wird und das Erde-Mond-System verlassen muss, erfolgte ihre Umbenennung in Metschta, in Anlehnung an den Traum der Menschheit, in den tieferen Weltraum vorzustoßen.
Auf Grund einer zu hohen Geschwindigkeit verfehlte Lunik 1 die Oberfläche des Erdtrabanten am 4. Januar um 2:59 UTC nach 34 Stunden um knapp 6000 km und flog mit einer Geschwindigkeit von 2,5 km/s an ihm vorbei.
Durch diesen ungeplanten Swing-by schlug sie eine Umlaufbahn um die Sonne zwischen den Bahnen von Erde und Mars ein, die eine numerische Exzentrizität von 0,14767 erhielt, mit einem Perihel bei 0,9766 AE und einem Aphel bei 1,315 AE, sowie eine Bahnneigung von 0,01° und eine Umlaufzeit von 450 Tagen.
Die letzten Funksignale der Sonde konnten bis zur Erschöpfung ihrer Batterien am 5. Januar gegen 7:00 UTC noch aus einer Entfernung von rund 600.000 km empfangen werden.
Ergebnisse:
Lunik 1 verfehlte zwar ihr Endziel, schickte aber wie geplant zahlreiche Informationen zur Erde, die von ihren hochsensiblen Messgeräten aufgezeichnet wurden.
Sie lieferte Messwerte des Van-Allen-Strahlungsgürtels der Erde, bestätigte die Existenz des Sonnenwindes und maß bei ihm eine Geschwindigkeit von 400 km/s; und sie entdeckte, dass der Mond kein Magnetfeld besitzt.
Die sehr ähnliche Nachfolgesonde Lunik 2 erreichte die Oberfläche des Mondes noch im selben Jahr.
Der hier gezeigte Brief würdigt den 20. Jahrestag der Starts am 2.1.1979 mit passendem Sonderstempel von Karl-Marx-Stadt.
Daneben seht Ihr ein Originalfoto der Mondsonde.
Liebe Grüsse
mx5schmidt
Heute sind die Belege zu Apollo 11 von phila4ever bei mit eingetroffen!
Dabei ergab sich folgende aktuelle Frage:
Wieviele US-Flaggen gibt es auf dem Mond?
Ich habe mir als erstes interessantes Thema dazu heute die kontrovers diskutierte flatternde amerikanische Flagge von Apollo 11 vorgenommen.
Schon bei Apollo 11 war das Phänomen mit einer flatternden Flagge zu sehen.
Hier ein Video dazu:
Bedenkt bitte, daß es auf dem Mond keinen Wind gibt und die Fahne dort niemals so flattern würde wie wir es hier sehen können.
„Argument“ Flaggenwehen:
Ein beliebter „Dauerbrenner“ der Verschwörungstheoretiker ist die US-Flagge:
In einigen Sequenzen scheint die Fahne von einem Luftzug oder Wind bewegt zu werden, auf den Fotos bildet sie zumindestens noch verräterische „Rippel“.
Doch auf dem Mond gibt es keine Atmosphäre und folglich auch keinen Wind.
Entgegnung:
Betrachtet man die Aufnahmen genauer, stellt man fest, dass sich die Fahne nur dann bewegt, wenn gerade ein Astronaut sich an ihrem Stiel zu schaffen macht.
Durch die fehlende Atmosphäre werden die durch das Einrammen des Stiels in die Mondoberfläche ausgelösten Schwingungen nicht wie auf der Erde schnell abgedämpft, sondern halten länger an.
Die vermeintlichen „Rippel“ in den Stillbildern gehen nicht auf eine Wellenbewegung der Fahne zurück, sondern sind die Folge einer Panne beim Aufstellen:
Die Astronauten konnten den Stab, der das obere Ende der Flagge nach außen abspreizt, nicht voll ausfahren, so dass das Flaggentuch nicht gespannt wurde, sondern in Falten herabhing.
Später war die NASA von dem „natürlichen“ Eindruck dieses Faltenwurfs so begeistert, dass in allen folgenden Apollo-Missionen die Querstange absichtlich verkürzt wurde.
Gibt es nun wirklich eine Flagge auf dem Mond?
Insgesamt gibt es sogar sechs amerikanische Flaggen auf dem Mond.
Sie wurden jeweils bei den erfolgreichen Mondlandungen von Apollo 11, 12, 14, 15, 16 und 17 gehisst.
Am berühmtesten wurde die erste Flagge von Apollo 11, die am 20. Juli 1969 von den Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin neben ihrer Landefähre aufgestellt wurde.
Und vor allem diese Flagge sorgt bis heute für heftige Kontroversen.
Dabei geht es weniger um die Frage, ob der Mond durch Aufstellen der US-Flagge nun unter amerikanischer Herrschaft steht.
Sondern diese Flagge ist heute noch immer ein Hauptargument für all jene, die bezweifeln, dass es die Mondlandungen tatsächlich gegeben hat.
Denn auf den Fotos sieht man die Flagge "wehen".
Und das sei - so die Skeptiker - auf dem Mond ohne Atmosphäre nicht möglich.
Dabei ist die Erklärung für das angebliche "Wehen" ganz einfach.
Die Mondfahne umfasste neben dem Mast auch eine Querstange.
Sie sollte verhindern, dass die Fahne schlaff nach unten hing.
Diese Querstange ließ sich aber nicht vollständig ausziehen, so dass die Fahne ein wenig gestaucht hing, was auf den Fotos dann den Eindruck einer wehenden Fahne erzeugte.
Was aus dieser und den anderen fünf Fahnen inzwischen geworden ist, weiß niemand.
Man vermutet, dass einige bei den Rückstarts der Mondfähren durch den Raketenstrahl sogar umgeworfen wurden.
Ebenso ist wahrscheinlich, dass die Farben bei dem extremen Sonnenlicht auf dem Mond längst völlig verblichen sind.
Die Mondlandung ist ein schönes Beispiel dafür, welche Bedeutung eine Flagge für ein Volk haben kann.
Denn bei der Apollo-11-Mission wurde nicht nur eine Flagge auf dem Mond aufgestellt.
Man hatte auch zwei weitere Flaggen an Bord, die wieder mit zur Erde zurückgebracht und später ausgestellt wurden.
Liebe Grüsse
mx5schmidt