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Porto. Wertbrief von Berlin nach Kopenhagen 1919

  • Baldersbrynd
  • 7. Oktober 2008 um 10:14
  • Baldersbrynd
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    • 7. Oktober 2008 um 10:14
    • #1

    Hallo Alle.
    Ich zeige ein Wertbrief aus Berlin nach Kopenhagen, sendet am 24.10.1919. Gewicht 18g, Wert 19.400,00 Mark, umgerechnet bis 24250,00 F.Franc.
    Ich kann nicht alles lesen was am oben steht. Ich lese folgend:
    13M60Pf Dreizehn M 60- Porto verein ???? / durch Einnahmenachweisung / unter Nr.10 Postamt 38 Unterschrift??? ??? / z???
    18 g Mark 19.400,- Neunzehntausendvierhundert.
    Kann Jemand mir helfen mit was stehen wo ich "??" geschrieben haben, im voraus vielen Danke.

    Viele Grüße

    Jørgen

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    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (7. Oktober 2008 um 10:15)

  • northstar
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    • 7. Oktober 2008 um 19:08
    • #2

    Hallo Jørgen,

    ich meine zu lesen:

    13M60Pf Dreizehn M 60- Porto vereinahmt /
    durch Einnahmenachweisung /
    unter Nr.10 Postamt 38 Unterschrift ??? ??? / z??? *

    * zwei Unterschriften, auch für mich leider unleserlich

    Beste Grüße

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Baldersbrynd
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    • 7. Oktober 2008 um 19:14
    • #3

    Hallo Nordstar
    Vielen Danke für dein Antwort, ich glaube das du recht haben.

    Viele Grüße
    Jørgen

  • BaD
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    • 11. Oktober 2008 um 16:05
    • #4

    Hallo Jørgen,

    ein seltene Barfrankierung auf Auslandswertbrief.
    Diese war eigentlich bis zum 25.8.1923 nicht gestattet, wurde aber in Ausnahmefällen durchgeführt. Auf Auslandswertbriefen ist sie extrem rar, denn wie sollte der ausländische Postbeamte mit dem " Gekrakel" klar kommen. Es hätte eigentlich der Stempel Taxe Percue daraufgehört, das internationale Zeichen für Gebühr bezahlt. Aber den hatten 1919 die die Postämter nicht, weil er auf der Briefpost in der Zeit eigentlich nichts zu suchen hatte. Der Beamte rechnete den Betrag ( 13,60 Mark) über sein Einnahmenachweisbuch ab. Er hätte eigentlich " vereinahmt laut Einnahmenachweis" schreiben müssen. Und er brauchte 2 Zeugen, die auf dem Brief und wohl auch im Buch unterschreiben mußten. Auf dem Brief schrieb er Zeuge: und diese unterschrieben. Dann mußte auf jeden Auslandswertbrief unter der Angabe des Wertes in der Währung des Absenderlandes der Wert in der Währung des Weltpostvereins in Schweizer Franken stehen. Er nahm sich eine Tabelle oder rechnete 19400 Mark mal 1,25 = 24250 Schweizer Franken und schrieb dies hin, den er rechnete mit dem Kurs 1 Franken sind 80 Pf.. Doch seit dem 1.10.1919 war der Kurs
    1 Franken = 1,60 Mark. Er oder ein anderer bemerkte das, strich die 24250 durch und schrieb "Korr" für korrigiert. Es hätten also jetzt 12125 Franken notiert werden müssen, aber aus den Zahlen links unten werde ich nicht klug. Rätselhaft!
    Porto:
    Brief bis 20 gramm: 30 Pf.
    Einschreiben:30 Pf.
    Versicherungsgebühr Pro Land
    8 Pf. pro 240 Mark = 8 Pf. multipliziert mit 81 = 6,48 Mark, aufgerundet auf 6,50 Mark
    bei 2 Länder(Deutschland und Dänemark) = 13 Mark.
    Passt!
    Mit besten Grüssen Bernd

    4 Mal editiert, zuletzt von BaD (11. Oktober 2008 um 19:23)

  • Baldersbrynd
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    • 11. Oktober 2008 um 21:05
    • #5

    Hallo Bernd

    Sehr vielen danke für deine Antwort, "ubersetzung" und Portoausrechnung. Ich meine das die 24250 Fr. Französische Franken sind, nicht Schweizer Franken.
    Aber das Text war das Wichtigste für mich.
    Die Zähler unten lunks sind dem Portoberechnung.
    Ich muss auch Fragen was ist Einnahmenachweisbuch?

    Viele Grüße
    Jørgen

    3 Mal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (12. Oktober 2008 um 07:45)

  • BaD
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    • 12. Oktober 2008 um 17:35
    • #6

    Hallo Jørgen,

    1.) Links unten, das ist natürlich die Portoerrechnung. Manchmal hat man eine spontane Meinung, die eine logisches Weiterdenken über einen Brief verhindert. Also ist die 24250 auch nicht durchgestrichen, sondern die 19400 Mark unterstrichen, da sie zur Portofindung wichtig war.

    2) In der Literatur steht, das zusätzlich der Wert in der Währung des Weltpostvereins angegeben werden mußte, in Franken zu 100 Centimes.
    Da er in Bern gegründet wurde und die Schweiz zumindest früher auch diese Währung hatte, war ich der festen Meinung, es handelt sich um Schweizer Franken. Wie ich auf anderen Poststücken feststellte, blieb der Wechselkurs auch 1920 auf Wert- Poststücken noch bei 1 Mark=1.25 Fr ( siehe unten die Auslands-Wert-Paketkarte vom 9.3.1920). Also könnte es die Französische Währung sein. Und damit wäre die Umrechnung auf 24250 korrekt. Ob das blaue" Korr" eine Abkürzung für korrekt( richtig) ist, weiß ich nicht.
    Entschuldigung, das ich mich so geirrt habe!

    3) Beim normalen Postbetrieb erhielt der Beamte bei Dienstbeginn eine Anzahl von Briefmarken mit einem bestimmten Gesamtwert. Abends zum Dienstschluß gab er die Restmarken zurück, deren Wert wurde festgestellt und die Differenz mußte er in Mark und Pfennig in bar abgeben, den er hatte das Geld eingenommen. Die Kontrolle war einfach. Bei Barfrankierung war das anders, er nahm Geld ein, ohne Marken abzugeben. Um eine Unterschlagung des Geldes zu verhindern, führte er ein Einnahmenachweisbuch, wo er diese Beträge eintragen musste. Die unbedingt geforderten Zeugen bei der Barfrankatur mußten auf dem Brief und im Buch unterschreiben. Nur so war gewährleistet, das er den erhaltenen Betrag auch wirklich in das Buch einschrieb. Denn es war zur Abrechnung zum Dienstschluß die Grundlage, wieviel Bargeld er aus Barverechnungen abzugeben hatte.

    Mit besten Grüßen Bernd

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    Einmal editiert, zuletzt von BaD (12. Oktober 2008 um 18:11)

  • Baldersbrynd
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    • 13. Oktober 2008 um 07:34
    • #7

    Hallo Bernd

    Noch einmal danke für dein Antwort mit beschriebung von den Einnahmenachweisbuch.

    Ich haben noch ein Frage zu dieser Buch, liegt dieser bei den Postämtern?
    Der Absender war: Preussische Staatsbank, Seehandlung in Berlin W,56, Markgrafenstrasse 38.

    Warum "Korr" geschrieben sind ist vielleicht das der Gewicht geändert sind nach dem Ziegel auf der Rückseite angebracht war. Aber der Brief übersteig nicht 20g es bleibt in 1. Gewichtstufe.

    Liebe Grüße
    Jørgen

  • erron 27. März 2021 um 17:48

    Hat den Titel des Themas von „Wertbriefe“ zu „Porto. Wertbrief von Berlin nach Kopenhagen 1919“ geändert.

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