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Auslagen und Postvorschuss

  • mx5schmidt
  • 22. Mai 2008 um 17:10
  • Baldersbrynd
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    • 24. September 2008 um 21:28
    • #441

    Hallo Alle
    Haben auch dieser Brief bekommen. Ist das ein Vorschußbrief? Sendet von Dippoldiswalde nach Altenberg. Auf dem Brief steht 1805? Mit bleistift geschrieben.
    Was steht unten in linke Seite, ich meine 2 Gr. und etwas mehr ?
    Siehe auch Inhalt, auch ein Liquidat, Rechnung?.

    Viele Grüße
    Jørgen

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    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (24. September 2008 um 21:28)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. September 2008 um 21:55
    • #442

    Lieber Jörgen,

    eine Liquidation war eine Art Gesamtabrechnung, also die Addition von mehreren Einzelbeträgen. Bei deinem Brief kann man das gut nachvollziehen, aus welchen Posten sich der Betrag des Postvorschusses zusammen gesetzt hat.

    Schönes Stück!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 24. September 2008 um 22:26
    • #443

    Hallo Jørgen,

    für mich steht links ganz deutlich "3 pC", somit betrug die Procuragebühr 3 Gr und das Porto 1 Gr!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • Baldersbrynd
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    • 25. September 2008 um 06:01
    • #444

    Lieber bayern klassisch und mx5schmidt

    Danke für die beschreibung. kann ich damit sagen das das Brief nach Altenberg ein Vorschußbrief sind? Die zwei große Zeichen am links ist das 66? (Siehe auch das letze Brief auf Seite 22.

    Liebe Grüße

    Jørgen

    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (25. September 2008 um 06:39)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. September 2008 um 06:36
    • #445

    Hallo Jörgen,

    nein, es sind 2 große E, die für "Einen Ehrwürdigen" stehen, keine 66!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 26. September 2008 um 17:54
    • #446

    Heute habe ich frisch aus dem Posteingang einen Brief aus dem Deutschen Reich für Euch:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K2 "WOLFENBÜTTEL 6 APR 1871 4 1/2 - 5".

    Adressiert "An den Herrn Superintendenten Guthe zu Königslutter."

    Rückseitig schwarzer K2 "KÖNIGSLUTTER 7 APR 1871 10 1/2 - 11".

    Handschriftlicher Vermerk "Postvorschuss: 3 Gr 8 Pf (drei Gr. acht Pfennig) Portopfl.(ichtige) DS!(Dienstsache)".

    Entsprechender Vermerk in Blaustift "pro 3 8/12" sowie "2 1/2" für das Porto.

    Hinweisstempel "Auslagen." in violett.

    Die Blaustiftvermerke wurden gestrichen und handschriftlich wurde in Blaustift vermerkt "6 2/12", die der Empfänger zu zahlen hatte.

    Das Porto von 2 1/2 Gr setzt sich gemäß dem von 1.1.1868 - 31.12.1874 im Norddeutschen Bund sowie hier dem Deutschen Reich geltenden Tarif zusammen aus:

    einer Beförderungsgebühr wie für Wertsendungen, hier 1 1/2 Gr für eine Entfernung bis 5 Meilen

    sowie

    einer Postvorschußgebühr von 1/2 Gr je angefangenem Thaler, hier rechnerisch 1/2 Gr, wobei das Minimum aber 1 Gr betrug, welches daher hier angesetzt wurde.

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  • mx5schmidt
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    • 26. September 2008 um 18:04
    • #447

    Hier gleich der zweite heutige Neueingang, ebenfalls dem Deutschen Reich zuzuordnen:

    Briefumschlag mit schwarzem Aufgabestempel K2 "NEUSTRELITZ 13 11 76 12 - 1 N."

    Adressiert "An das Großherzogl.(iche) Stadtgericht in Strelitz".

    Vordruck des Absenders "Intelligenz-Bureau in Neustrelitz." sowie "Vorschuß .. Mark ... Pf.", dieser handschriftlich ergänzt um den Betrag "14 Mark 10 Pf.".

    Hinweisender Stempel "Auslagen." in schwarz, darunter Vermerke in schwarzer Tinte "Nr. 206" sowie "35".

    Vermerk in Blaustift "V(orschuß) 1410 Bruchstrich 60".

    Das Porto in Höhe von 60 Pf setzt sich gemäß dem von 1.1.1875 - 31.3.1900 geltenden Tarif zusammen aus:

    Dem Porto für eine Sendung bis einschließlich 10 Meilen in Höhe von 20 Pf

    sowie

    einer Vorschußgebühr je angefangene Mark in Höhe von 2 Pf, hier 15 x 2 Pf gleich 30 Pf

    sowie

    10 Pf Zuschlag, weil unfrankiert aufgegeben.

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  • Baldersbrynd
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    • 27. September 2008 um 09:16
    • #448

    Hallo bayern klassisch und mx5schmidt.

    Vielen danke für Ihre Antwort.

    Bitte sagen mir ob dieser ein Vorschußbrief sind?

    mx5schmidt haben geschrieben das in untere linke Ecke steht 3 pC als Procuragebühr und 1 ng (Neugroschen?) und ??? Ich kann das nicht lesen.

    Viel Grüß

    Jørgen

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  • bayern klassisch
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    • 27. September 2008 um 13:23
    • #449

    Hallo Jörgen,

    da haben wir etwas gemeinsam - was da unten gekritzelt steht, konnte der Schreiber wohl schon damals nicht wieder entziffern. Sorry, aber das geriete zur Ratestunde ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 27. September 2008 um 18:01
    • #450

    Hallo Jørgen,

    Das mit den "3 pC" bezog sich nicht auf Deinen Brief nach Altenberg, sondern auf den davor gezeigten Brief nach Dresden!

    Bei Deinem Brief nach Altenberg kann ich den Vermerk auf der Vorderseite ebenfalls nicht sicher entziffern, ich tippe auf

    "- (Thaler) 2 gr - Pf fr(an)co"

    Es handelt sich wohl nicht um einen Postvorschussbrief.

    Liebe Grüsse

    mx5schmidt

  • Baldersbrynd
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    • 27. September 2008 um 22:20
    • #451

    @ mx5schmidt und bayern klassisch.

    Ich hatte Dir dann mißverstanden. Scade das es kein Vorschussbrief bin.
    Es ist schwer zu lesen.

    Ich zeige ein andere Auslagenbrief aus Coeln nach Cleve. Vorschuß 103 Gr. und 116 Gr. erhobt.
    Ich meine das den Porto ist 1 Gr. je ½ Thaler = 8 Gr. und Briefporto 1 bis 2 Lot zwischen 10 und 20 Meilen war 4 Gr. zusammen 12 Gr. aber der letzte 1 Gr. ?
    Der Brief sind nur ein Vorderseite, so keine Vermerke auf dem Rückseite.

    Liebe Grüße

    Jørgen

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  • mx5schmidt
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    • 28. September 2008 um 22:23
    • #452

    Hallo Jørgen,

    Dein Ansatz 1 Sgr je 1/2 Thaler ist korrekt.
    Bei 3 Thaler 13 Sgr resultieren aber nicht 8, sondern nur 7 Sgr.

    Somit verbleiben für das Porto 6 Sgr.

    Bei einem Gewicht bis 2 Loth wie hier links oben ausgewiesen galt doppeltes Porto.

    Die Brieftaxe für einen einfachen Brief über 20 Meilen betrug 3 Sgr, doppelt hier also 6 Sgr.

    Liebe Grüsse

    mx5schmidt

  • mx5schmidt
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    • 28. September 2008 um 22:56
    • #453

    Heute zeige ich Euch einen Brief aus Leipzig:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K2 "LEIPZIG 6 III 58 XI".

    Adressiert "An das Königliche Gerichtsamt zu Reichenau".

    Vordruck ". Thlr. .Ngr. Pf. Insertionsgebühren erhalten. K.(önigliche) Exped.(ition) der Leipziger Zeitung in Leipzig Hptb.(Hauptbuch) No.", handschriftlich ergänzt um den Betrag "8 (Thaler) 21 (Ngr)" sowie die Hauptbuchnummer "1700".

    Procuravermerk in Blaustift "4 5/10 pC".

    Bei 1 Thaler gleich 30 Ngr resultieren 261 Ngr plus 4 5/10 Ngr gleich 265 5/10 Ngr".

    In Blaustift wurde dementsprechend ausgewiesen "265 5/10".

    Die Leipziger Zeitung genoß als staatliche Einrichtung Portofreiheit, daher wurde lediglich die Procuragebühr, aber keine Beförderungsgebühr angesetzt.

    Vorderseitig Quittungsvermerk "416 A Eing(ang) am 7. März 1858 8 Thaler 26 Ngr 1 Pfennig".

    Dementsprechend wurde der Brief für 6 Pf Bestellgeld in Reichenau zugestellt.

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (1. Oktober 2008 um 22:12)

  • mx5schmidt
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    • 3. Oktober 2008 um 14:28
    • #454

    Passend zum heutigen Tagesdatum kam gestern dieser Neuzugang per Post hier an:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K2 "UELZEN 3 10 70 1 - 3 N".

    Adreß-Vordruck "Herrn zu ", handschriftlich ergänzt um "Oberförster Friedrich" sowie "Ebstorf".

    Absender vorgedruckt "Expedition des "Kreis-Blattes" zu Uelzen.".

    Vordruck "Nachnahme Rthlr. Gr. Pf.", handschriftlich ergänzt um "24 (Gr.)".

    Entsprechender Vermerk in Blaustift "Pro 24 Bruchstrich 2 1/2".

    Dieser wurde gestrichen und vermerkt "26 1/2 (Gr.)", die der Empfänger zu zahlen hatte.

    Hinweisender Stempel "Auslagen." in violetter Farbe.

    Das Porto setzt sich gemäß im Norddeutschen Bund vom 1.1.1868 - 31.12.1874 geltendem Tarif zusammen aus der Beförderungsgebühr wie für Wertsendungen, hier 1 1/2 Gr für eine Entfernung von bis zu 5 Meilen, sowie der Postvorschußgebühr in Höhe von 1/2 Gr je angefangenem Thaler, wobei hier das geltende Minimum von 1 Gr zum Ansatz kam.

    Rückseitig Ankunftstempel K1 "EBSTORF 3/10 70 7-8 N".

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    • 3. Oktober 2008 um 20:02
    • #455

    Hallo mx5schmidt.
    Du zeigst noch einmal ein schönes Auslagen Brief.

    Ich habe so viel von Dir und andere Teilnehmer, von dieser Themen, gelehrnt, das ich am 16.10. ein kleines Vortrag mit Vorschuß, Auslagen und Nachnahme Briefe machen hier in Kopenhagen.

    Die Vorschuß und Auslagen Briefe wude mit dem Fahrpost gesendet.
    Darfür frage ich, weisst du, oder andere, wann es beendtet wurde mit dem Fahrpost? War es am 1.6.1890 wenn ein Gebührenändering kam, oder war es später?

    Ich schaue auch ein Auslagen Brief aus Neustadt in Baden, sendet am 2.7.1877 nach ? Amt Bonndorf.
    Vorschußbetrag 1,86 Mark einschlißlich Porto und Gebühr.
    Beförderungsgebühr innerhalb 75 Km. 20 Pf. und Prokuragebühr 2 Pf je anfangende Mark, mindenst 10 Pf, zusammen 30 Pf.
    Der Brief ist "nur" eine Vorderseite und 31 cm lnag.

    Liebe Grüße
    Jørgen

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    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (3. Oktober 2008 um 20:05)

  • mx5schmidt
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    • 3. Oktober 2008 um 20:11
    • #456

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel L1 "WILDBAD" (Feuser 3904-1).

    Adressiert "Wohllöbl.(iches) Landschultheißenamt Geislingen".

    Handschriftlicher Vermerk "Nachnahme 5 fl(Gulden) Empfangen den 17.Sept.57. K. LandCommissariat Wildbad Mittley baar empfangen Merkle".

    Der entsprechende Betrag "5 fl" wurde in blauer Tinte groß ausgeworfen.

    Oben links ist eine "9" vermerkt.

    Laut Innentext ging es Reisekosten in Höhe von 5 Gulden, die der im "hiesigen Katharinenstift" befindlichen ledigen Elisabeth Ruprecht aus Geislingen am 17.September 1857 ausgehändigt wurden.

    Wenn ich den unteren Innentext richtig deute, dann quittiert dort der "Postaustrager" am 26. September 1857 den Empfang der 5 Gulden plus 12 Kreuzer an Porto.

    Offene Fragen:

    1. Wofür steht die "9"?

    2. Ordne ich diesen Brief T&T zu???

    3. Wer kann die 12 Kreuzer Porto deuten?

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (8. Oktober 2008 um 11:56)

  • mx5schmidt
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    • 3. Oktober 2008 um 20:17
    • #457

    Hallo Jørgen,

    Dein schöner Brief ging an das Bürgermeisteramt.

    Dass Dich unser Thread zu einem Vortrag über Auslagen und Postvorschuss animiert hat finde ich klasse!

    Laut Hörter entzogen sich bereits ab 1.1.1890 alle Nachnahmesendungen, die keine Wertbriefe oder Paketsendungen waren, der Fahrpost.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (3. Oktober 2008 um 22:55)

  • mx5schmidt
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    • 6. Oktober 2008 um 21:47
    • #458

    Heute zeige ich Euch einen Brief aus Preussen:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K2 "DRINGENBERG 25 9" (Feuser 772-2, nachgewiesen ab 1845).

    Adressiert "An den Herrn Justiz-Rath Wichmann zu Paderborn".

    Handschriftlicher Vermerk "Postvorschuß 5 Sgr ANr 1857 Portofr(eie) Justizsache".

    Entsprechender Vermerk in blauer Tinte "5", dieser wurde gestrichen und in schwarzer Tinte vermerkt "6".

    Hinweisstempel "Auslagen." in rot.

    Rückseitig K2 "AUSG. N 2 26 9".

    Fällig wurde bei dieser portofreien Justizsache lediglich die Procuragebühr.

    Diese betrug innerhalb Preussen vom 1.1.1825 - 31.12.1860 1 Sgr.

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    • 7. Oktober 2008 um 22:30
    • #459

    Heute geht es weiter mit diesem Umschlag aus Detmold:

    Brief mit schwarzem Aufgabestempel K1 "DETMOLD 17 2 12-1 N".

    Adressiert "Herrn W. Nacke Ehrsen b/Schoetmar".

    Vordruck "Post-Vorschuss ... empfangen. Die Expedition des "Fürstlich Lippischen Regierungs- und Anzeigeblattes", handschriftlich ergänzt "13 Sgr".

    Entsprechender Vermerk in Blaustift "pro 13 Bruchstrich 2 1/2", dieser gestrichen und in Blaustift vermerkt "15 1/2".

    Hinweisender schwarzer Stempel "Auslagen.".

    Rückseitig schwarzer K1 "AUSG. 18 2 N 1".

    Das Porto entspricht gemäß den Postgebühren vom 1.1.1868 - 31.12.1874 der Beförderungsgebühr 1 1/2 Gr für eine Wertsendung bis 5 Meilen plus 1/2 Gr als Postvorschußgebühr je angefangenem Thaler bei einer Mindestgebühr von 1 Gr, die hier erhoben wurde.

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    • 8. Oktober 2008 um 08:47
    • #460

    Hallo mx5schmidt,

    adressiert ist der Brief an das "Landschuldheißenamt", als Absender lese ich das "K. LandCommissariat".
    Es geht um Reisekosten in Höhe von 5 Gulden, die der im "hiesigen Katharinenstift" befindlichen, ledigen Elisabetha Ruprecht aus Geislingen ausgehändigt wurden.

    Beste Sammlergrüße vom
    Erdinger

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