Hallo und willkommen im Forum,
aber auf was willst du hinaus - worauf zielt dein Beitrag ab?
mfG
Norbert
Hallo und willkommen im Forum,
aber auf was willst du hinaus - worauf zielt dein Beitrag ab?
mfG
Norbert
achim11-76: und was ist zum beispiel mit berlin-marken? das "essen- und presseck-beispiel" dürte dafür jawohl mehr als deutlich sein.
http://www.philaforum.com/forum/thread.php?threadid=12008&hilightuser=1510
ZitatOriginal von Manowar
achim11-76: und was ist zum beispiel mit berlin-marken? das "essen- und presseck-beispiel" dürte dafür jawohl mehr als deutlich sein.http://www.philaforum.com/forum/thread.php?threadid=12008&hilightuser=1510
Und die Einheiten/Randstücke der Dauerserien bei Bund sind auch nicht zu verachten!
Na ganz einfach: Man müsste mit diesen Stempeln tausende von Marken stempeln und verkaufen um mit solchen Machenschaften ein einträgliches Geschäft zu machen, ob der Aufwand wirklich dafür steht ... ? Ich denke eher weniger...
Auffällig ist es doch ausserdem wenn jemand gestempelt verkauft und immer den selben Ort hat und die Stempel gleich aussehen (Farbsättigung, Beschädigungen, wie er abgeschlagen ist, etc.).
Am sichersten ist es meiner Meinung wenn man nicht so schöne Stempelungen sammelt wie z.B. Werbeeinsätze, Wellen, verwischte Stempel, weil sowas fälscht doch keiner. Wie sehen denn die falsch gestempelten Marken meistens aus ? Sie sind superzentrisch und glasklar gestempelt, denk mal wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht kann mal leicht Orginal und Fälschung unterscheiden.
Und was man auch nicht unterschätzen darf ist die Gefahr die von Kopiergeräten ausgeht, damit könnte man theoretisch auch Stempel auf Briefmarken aufkopieren, alles was man braucht ist doch ein Blankoabschlag eines Stempels der sich gut kopieren lässt, und mit Bildbearbeitungsprogrammen kann man auch beliebig das Datum verändern, schon mal über diese Möglichkeit nachgedacht ? Damit würden de Facto alle Stempel die jemals von der Post verwendet wurden in Frage kommen.
Ich find halt einfach das dieses Thema einfach überbewertet wird, wenn einer einen Stempel kauft für 300 oder 400 Euro (dann hat er erst einen) kann er auch nicht hergehen und Massenweise Marken stempeln und aufm Markt werfen weil das auffällt, um sowas in grossem Stil zu machen bräuchte man schon eine gewisse Auswahl an Stempeln damit sowas nicht auffällt, und das sind doch eher wenige bis keine die so viele Stempel vorrätig haben, und wenn jemand sich 20 oder 30 (Anschaffungswert bei 300 - 400 Euro pro Stck: 6000 - 12000 Euro !!!) Stempel zu Hause hinlegt frag ich mich ob derjenige es dann nötig hat damit nachzustempeln.
Wer fälscht denn überhaupt ? Wenn dann doch so Leute denen EIN oder ZWEI Stempel in die Hände gefallen sind, und sowas fällt nach kurzer Zeit auch einem Blinden auf
hast du die links nicht genutz und mal nachgelesen?
alles as du für unwahrscheinlich hälst, wird da genau geschildert, dass es jemand macht!
Doch, ich hab nachgelesen. Aber das sind doch Leute die nur einen Stempel haben, da weiss doch bald jeder das diese Marken mit Essen-Stempeln dann mit Vorsicht zu geniessen sind weil höchstwarscheinlich falsch.
Ausserdem sind in diesem Thread doch so viele Stempel aufgeführt die in Privathand sind, im Zweifelsfall kann man doch nachlesen. Hat jemand mal dran gedacht eine Liste mit Stempeln dem Michel-Verlag zukommen zu lassen?
Die könnten in den Katalog aufgenommen werden, im Saarland-Teil gibts doch auch Hinweise auf Stempel die sich in Privatbesitz befinden und das man solche Marken mit diesen Stempeln nur geprüft erwerben sollte, das gleiche könnte man beim Bund/Berlin/DDR etc. Teil machen.
achim11-76: du hast recht, mann kann es nachlesen. aber was ist mit den tausenden von sammlern, die einfach nur ein bischen vor sich hin sammeln und weder hier noch in einem aderen forum oder einer zeitung sich informieren? klar, man kann sagen: selber schuld. aber genau auf diese personen ziehlt vorallen der essen zz betrüger wohl ab.
Deswegen ja mein Vorschlag den Michel draufzuschubsen um das in den Katalog aufzunehmen
@ achim11-76
Du bist leider nicht dabei gewesen, als ich auf hiesigen Tauschtagen Sammlern bis mittlere 4-stellige Michelwerte wertlos gemacht habe. Da war einer, der hatte haufenweise Sätze der Berliner Frauen und SWK, teilweise in Paaren, mit Presseck-zz-Stempeln gutgläubig auf einer Realauktion erworben. Das war ein Rentner ohne Internet, woher soll der die Infos haben? Ich weiss nicht, wieviel der dafür bezahlt hat, jedenfalls wurde er kreidebleich und das war für mich keine Freude. Es ist schon reichlich Schaden in dieser Geschichte entstanden und ein Ende ist nicht abzusehen.
Aber wir sollten diesen Thread nun nicht mit diesen Diskussionen füllen, diese passen besser hier rein:
Lasst uns hier die Neumeldungen übersichtlich dokumentieren.
hier ist es ja schon dokumentiert oder meinst du sowas wie einen neuen thread wo in einer Antwort alle in Listenform drinstehen, wie z.B. so:
BRD:
12345 Presseck, zz
67890 Essen, zz
DDR:
1234 Leipzig, a
5678 DorfXY, b
DR:
KaffAB, a
StadtCD, b
Aber ich bin der Meinung das die Michel-Redaktion hier aktiv werden sollte und sowas in den Katalog aufnehmen sollte
Ok, das hab ich dann wohl leider überlesen das Essen und Presseck noch "im Dienst" sind.
Wenn das der Fall ist das DM-Marken mit aktuellen Stempeln nachgestempelt werden kann man echt nicht mehr sicher sein ob man einen echten oder falschen Stempel hat, wobei ja dann falsch nicht das richtige Wort ist , sowas ist dann wohl eher ein nicht zeitgemässer Stempel.
Also was sagt uns das : nur noch ** sammeln
...was du meinst, achim11-76, nennt man zeitgerechte Stempel, die unter diesen Umständen immer schwieriger prüfbar werden.
Aber deine Erkenntnis ist die Endkonsequenz der Stempel-Misere.
Diese kam mir schon vor gut 15 Jahren...
Gruß SB
naja, wegen dieser Essen-Geschichte überhaupt keine gestempelten Marken mehr zu sammeln, halte ich doch für übertrieben!
Bund und Berlin sind meiner Meinung nach ab ca. 1955 fast Fälschungsungefährdet. Wie du achim11-76 schon richtig sagst, sind die meisten Marken einfach zu billig. Wenn man etwas teuere Sachen sammelt wie z.b. Dauerserienpaare oder Zuschlagsmarken vom Rand usw. dann muß man sich halt Informieren. Die Sachen sind ja bekannt.
Es ist eine latente Gefahr, dass man Falschstempel bekommt. Davor kann man sich auch nicht immer zu 100% schützen, aber das ist nunmal das Dilemma in dem wir uns befinden. Auch postfrische Makren werden gefälscht (nachgemacht, nachgummiert).
Jeder muß für sich selber entscheiden ob postfrisch oder gestempelt, beides hat Fälschungspotenzial über das man sich informieren kann.
@Admins: BerndHL hat recht, eignetlich gehört es nicht in diesen Thread, vielleicht könntet ihr alles ab achim11-76 ersten Eintrag in einen neuen Thread verschieben? Ich denke, dass ist im Interesse aller.
ZitatOriginal von achim11-76
Also was sagt uns das : nur noch ** sammeln
Tja, wenn es keine Entfalzung oder Nachgummierung gäbe, wäre das sicher eine Alternative. Und genauso wie Marken im unteren zwei- oder sogar nur einstelligem Katalogwert mit Falschstempeln "aufgewertet" werden, gibt es auch Nachgummierungen billiger Werte. Also ist die Gummi-Problematik auch nur das das Pendant zu den Falschstempeln, die von manchen Händlern gepriesene Erhaltung "ungestempelt mit feinster Luxusgummierung" also genauso wenig wert wie "sauber nachgestempelt" oder "Stempel ohne Obligo".
Was die Motive der modernen Fälscher angeht, so war es schon früher so, dass bekannte Fälscher nicht unbedingt arme Schlucker waren, die damit Geld verdienen wollten. Vielmehr machen sich manche Leute daraus auch einen Spaß, mal selber "Postbeamter" zu spielen. Mitunter mag es auch gut gemeint sein, wenn Gustav Kleinrentner dabei geholfen werden soll, seine postfrische Aboware von einst, die heute schwer verkäuflich ist, in marktgängigere Gestempelt-Erhaltung umzuwandeln. Wenn allerdings auf Berlin-Marken neuzeitliche Bund-Stempel auftauchen, sollte das einem wirklich interessierten Sammler schon auffallen. Wer sich nur am Fehllisten-Abhaken oder vermeintlich hohen Katalogwerten berauscht, ohne mal richtig hinzuschauen, dem
ist philatelistisch sowieso nicht zu helfen.
ja,
das ist leider die Zwickmühle- ein Non-Plusultra gibt es leider nicht.
Als Motivsammler weltweit ist man zwar noch nicht so stark davon betroffen- weil ja die meisten Ausgaben erst ab ´45 sind.
Aber man versuchte mir schon öfter nach/ neugummierte Marken anzudrehen.
Z.B. die beliebten oft nachgummierten Sätze, die 3 Jagdserien vom FL. Glücklicherweise bisher immer aufgepaßt & die schon oft hier besprochenen Kriterien beachtet.
Sammlergruß SB
Ich finde auch das die Diskussion hier herein gehört und das Ganze mit den Stempeln aufgelockert wird. Ich wäre auch dafür einen eigenen Thread oder besser eine seperate alphabethisch geordnete Datenbank zu machen wo man die Stempel einstellen kann die in Privathand sind bzw von solchen die mit Vorsicht zu geniessen sind (wie z.B. Presseck)
Grundsätzlich ist gegen eine Diskussion nichts einzuwänden. Es soll auch nicht Aufgabe dieses Threads sein, nur Poststempel zu zeigen, die sich in Privathand befinden. Ob man nun für die Diskussion zu dieser Problematik einen neuen Thread aufmacht, ist mir persönlich egal. Für mich ist letztlich entscheidend, daß auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird, es betrifft jeden Sammler. Und da spielt es eigentlich keine Rolle, ob hier diskutiert wird, oder in einem eigenen dafür vorgesehenen Thread.
Laut meiner Statistik wurden hier insgesamt 143 Poststempel, Nebenstempel, Dienstsiegel, Werbefahnen, etc. vorgestellt. Eine erschreckend hohe Menge, wie ich finde. Und ich bin sicher, ein Ende ist nicht abzusehen (deshalb dürfte dieser Thread noch eine ganze Weile weiter leben).
Ich hatte eine zeitlang vor, hier in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen eine Liste mit den gezeigten Stempeln zu veröffentlichen um die Suche zu erleichtern, und um einen besseren Überblick zu bieten. Mir persönlich wäre aber ein Bilderliste im Internet lieber.
Unser Sammlerfreund Jürgen Kraft ( stampsx) hat mir angeboten, die Stempel in seiner Stempeldatenbank zu veröffentlichen. Diese Idee finde ich am sinnvollsten - leider fehlte mir hierfür bisher die Zeit!
Wer also Lust und Zeit hat, setze sich bitte mit jürgen in Verbindung. Er wird Euch sicher unterstützen. Auf stampsx.com gibt es ja bereits eine Seite mit Poststempeln in Privathand, diese lässt sich sicher ergänzen bzw. erweitern.
Gruß aus Esslingen
Thomas
Eine Ergänzung zum Beitrag von TomWolf_de. In der Übersicht der Sempel in privater Hand werden nicht nur echte Poststempel gezeigt, sondern auch Stempelimitationen. Der Effekt ist ja ähnlich. Diese Abschläge bedürfen der genauen Prüfung.
Jeder kann die Stempel, die TomWolf_de irgendwo vorgestellt hat und noch nicht in der Übersicht erscheinen, in der Stempeldatenbank anlegen und dann das Bild dazu hochladen. Es ist weder eine Anmeldung noch ein Login erforderlich.
Ob diese Arbeit sinnvoll ist, mag jeder nach den statistischen Zahlen selbst für sich entscheiden. In den Zahlen sind wiederkehrende Besucher nicht gezählt. Das behauptet jedenfalls der Ersteller der Statistiksoftware. Danach gab es im November 2008 57.077 Zugriffe auf Seiten der Stempeldatenbank (ohne Aufrufe von Änderungen oder ähnliches), 26.245 Seitenzugriffe auf das Ortsverzeichnis und 12.661 Bilder von Stempel wurden angesehen. Ein paar Beschriftungen habe ich "übermalt". Es geht nur um die Frage, ob es überhaupt Nutzer dieser Daten gibt. Als das Ortsverzeichnis neu war, stand es mit über 100.000 Zugriffen auf Platz 1. Das spricht dafür, dass wiederkehrende Besucher nur einmal gezählt werden.
[Blockierte Grafik: http://stampsx.com/foto_service/5521-1228164375-stampsx-com-haeufige-seitenaufrufe-2008-11-450.jpg]
Am 12.7.2008 wurde dieser Handrollstempel bei eBay für 131,35 Euro verkauft (er wurde also bereits hier gemeldet).
Nun hat der damalige Käufer den Stempel wieder bei eBay angeboten, und am 13.11.2008 wurde er für 99,90 Euro verkauft.
Gruß
Thomas
Heute ist wieder ein rel. neuer Leipziger Fauststempel bei eBay (Art-Nr.: 270310746898) für 222,-- € weggegangen!
Nachtrag: Wobei dieser Stempel nicht zum ersten Mal über den eBay-Tisch ging ...