Ich kann hier einen Brief vorstellen,der von Nesselwang nach Oberdorf über Füssen gelaufen ist. Der ist frankiert mit eine 9b und gM 335 (schlecht lesbar).
Die Marke hat den Plattenfehler Nr. 6 nach Vogel (Ecke oben rechts ausgebrochen).
Ich kann hier einen Brief vorstellen,der von Nesselwang nach Oberdorf über Füssen gelaufen ist. Der ist frankiert mit eine 9b und gM 335 (schlecht lesbar).
Die Marke hat den Plattenfehler Nr. 6 nach Vogel (Ecke oben rechts ausgebrochen).
Hallo zusammen!
Als ich eben in meinen Alben gekramt habe, um noch nach nicht gezeigten Nummernstempel-Exemplaren zu suchen, bin ich über den untenstehenden Brief "gestolpert"
Gelaufen am 19.02.1867 von Kaufbeuren nach Trostberg - ich denke, frankiert ist mit einer 9c.(?)
Schöne Grüße vom
bayernfarbenvielfaltverrückten
Bayern-Nerv
@bayernerv
Ich halte die Marke von dem gezeigten Brief für eine 9b.
Die Marke 9c sieht m. E. etwas mehr nach körnigem Druck aus. Eine geprüfte Marke auf Brief kann ich hier zeigen. Der Brief ist am 24.12.1866 in München angekommen. Der Stempel auf der Vorderseite ich m. E. nicht lesbar.Der offene Mühlradstempel dürfte die Nr.145 Furth haben.
Und hier noch ein Brief mit einer 9b geprüft, gelaufen am 06.05.1863 von Nürnberg nach Weißenberg und dort am 07.05.1863 angekommen.
Hallo zusammen, hallo Schnulli!
Du hast Recht, daß der Druck körniger aussehen müsste, was mich unsicher macht, ist das extrem dicke Papier der Marke.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo zusammen!
Wenn das Papier extrem dick ist, spricht das schon für 9 c. Der "trockene Druck" fiel auch unterschiedlich trocken aus, d. h. es gibt auch Marken, die eher nach 9b aussehen, aber doch der 9 c zuzuordnen sind, entscheidend ist hier eigentlich das dicke Papier (und nicht der Druck), welches nicht sonderlich saugfähig war und das Druckbild verursachte. Wenn der Scan nicht täuscht, ist die Marke auf leicht bräunlichem Papier gedruckt, was eigentlich typisch ist. Wenn das Papier also wirklich dick und kartonartig ist, bestehen aus meiner Sicht gute Chancen für eine Prüfung als 9 c.
Viele Grüße
kreuzer
Und auch zum Thema "9 II" aka Nr. 9 mit vier abgeschrägten Ecken gibt es Neuigkeiten: mir ist es gelungen, die These zu verifizieren, dass das Stöckel mit den deutlich abgeschrägten Ecken sich (zumindest zeitweilig) am rechten Bogenrand befunden hat.
Ein Scan von meinem Neuzugang mit anhängendem Rand hab ich mal angefügt.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo kreuzer,
interessantes Stück!
Im Vergleich zu meiner früher gezeigten "9II" (die mit dem Bahnpoststempel) weist Deine Marke rechts oben eine eher "stumpfwinklige" Ecke, also nicht richtig abgerundet, auf, und auch der weisse Fleck über dem I von DREI fehlt.
Also entweder keine wirkliche - im strengen Sinne! - 9II, oder es gibt mehrere unterschiedliche Varianten dieser Marke mit 4 mehr oder weniger stark abgeschrägten Ecken!
Hallo mikrokern,
habe nochmal mit meinen anderen "9 II" vom typischen Stöckel verglichen und denke, dass die Marke dennoch vom gleichen Klischee stammt.
Anscheinend ist bei der Marke die Druckfarbe recht dünnflüssig gewesen, so dass der Punkt und die Ecke evtl. zugelaufen sind.
Feldmerkmale, die ich bei den anderen Marken entdeckt habe, finden sich hier wieder. Beispielhaft sei hier nur die Farbausquetschung an der unteren Randlinie genannt, die bei den meisten Marken mehr oder weniger deutlich sichtbar ist.
Sicher hat sich das Druckstöckel auch mit der Anzahl der Druckvorgänge verändert, so dass der Punkt evtl. erst später dazu gekommen sein könnte.
Viele Grüße
kreuzer
Liebe Sammlerfreunde,
und hier der Brief mit mitknoblen: Euerdorf 12.12.1863 nach Hofheim (und später wieder im Amtspaket retour).
Wer findet die eingebaute Granate?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
hätte ein Brief mit "12 x baar" nicht unter Fahrpost laufen müssen?
Oder hat man für die Insinuation eine Ausnahme gemacht?
Viele Grüße vom
Erdinger
Lieber Erdinger,
du hast das Schiff ja schon fast versenkt. ![]()
Der Brief hatte tatsächlich 12 Kr. bar enthalten und war damit natürlich ein Wertbrief, den man erst ab dem 1.2.1874 mit Marken frankieren konnte.
Die Aufgabepost und der Absender haben also beide geschlafen, als sie mit 3 Kr. für die Briefpost bis 12 Meilen frankierten.
Aber das Lustige ist ja, dass die Insinuation günstiger war und man den Brief mit dem Restgeld später im Amtspaket zurück schickte - unversichert, wie bei der Hinsendung.
Das ist der 3. mir bekannte Wertbrief, der mit Marken frankiert unerkannt spediert wurde. Dafür war der Preis sehr moderat.
![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch, der mit solch "leichten" Fragen hier keine Chance mehr hat ... ![]()
Hallo zusammen!
Hier heute noch ein "Nachzügler" vom gestrigen Tauschtag in Oberhausen - da sein niederländischer Vorbesitzer sich für 2 Euro davon trennen wollte, "musste" ich ihn mitnehmen und werde ihm eine neue Heimat geben - gelaufen am 2.6.1863 von München nach Pöttmes b. Augsburg - rückseitig keine Stempel.
Schöne Grüße vom
bayernfarbenvielfaltverrückten
Bayern-Nerv
Hallo zusammen!
Auch für diesen thread eine Wiederbelebung in Form eines Briefes vom 9.6.1865 von Ludwigshafen nach Langenkandel.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo zusammen!
Auf die schnelle hätte ich auch noch einen Briefumschlag anzubieten.
Gelaufen von München nach Annaberg in Sachsen. Aufgabestempel ist ein Zweizeiler München Bahnhof vom 13. Februar 1865.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo kreuzer,
verrätst du, was du mit der 6 Kr. blau gemacht hast, die mal links von der roten 3 Kr. Marke plaziert war?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatOriginal von bayern klassisch
Hallo kreuzer,verrätst du, was du mit der 6 Kr. blau gemacht hast, die mal links von der roten 3 Kr. Marke plaziert war?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
da war keine blaue 6 Kr.-Marke, sonder eine braune. Da es sich 1865 um eine Nachverwendung zum Schaden der Post handelte, wurde sie entfernt und als Einzelmarke separat versteigert.
Das ist mir spontan gar nicht aufgefallen. Ist eben der Nachteil, wenn man schnell mal vom Büro aus schreibt und nur die Scans zur Hand hat. Aber Anfang 1865 nach Sachsen und drei Kreuzer... eigentlich hätte es da schon klingeln müssen.
Be it as it may, der Brief war in einem Posten (den ich sicherlich nicht wegen dieses Briefes gekauft habe), den ich gestern Abend nur mal schnell auf den Scanner gelegt habe, ohne genauer zu Sichten.
Ich hoffe, dass noch ein paar Stücke dabei sind, die mehr Freude machen.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo zusammen!
Ja, es ist schon ein Leid mit den Briefen, wo man sofort sieht, daß was fehlt - auch dieser Brief von 1864 von München nach St. Gallen wäre sicher was fürs Auge mit kompletter Frankatur .
Schade drum
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo Bayern-Nerv,
bei deinem Brief fehlt eine 9 Kr. Marke (9 Kr. für Bayern, 3 Kr. für die CH).
Schade, denn sonst wäre es eine hübsche Farbfrankatur.
Liebe Grüsse von bayern klassisch