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NDP-Briefe

  • rabege
  • 28. April 2008 um 11:58
  • Online
    kreuzer
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    • 29. April 2010 um 20:19
    • #161

    Hallo Ulf,

    dankeschön für Deine Hilfe.
    Die Taxierung ist wirklich interessant. Leider habe ich selbst keine diesbezüglichen Unterlagen. Wäre aber dennoch interessant in Erfahrung zu bringen, wer den halben Groschen "eingestreift" hat.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. April 2010 um 20:29
    • #162

    Hallo,

    ein interessanter Brief, den man nicht liegen lassen sollte. ;)

    Ich denke, er wurde so frankiert in dem Briefkasten gefunden. Weil der Absender ihn so frankiert eingeworfen hatte, notierte man noch das für Expressbriefe vorgeschriebene Sätzchen, weil, wie kreuzer richtig geschrieben hatte, "Cito" allein ohne Aussagekraft war.

    Da der Absender ihn nicht bei der Post aufliefern konnte, musste er halt kleben, was für einen solchen Postsonderdienst notwendig war - 2,5 Sgr..

    Bei einer Postschalterauflieferung würde man sicher keine 4 Groschen verlangt haben, sondern nur 3,5. Der Absender hatte aber keine kleinen Werte, und wem 2,5 Groschen für den Expressdienst nicht zu hoch erschienen, der klebte halt auch noch einen halben Groschen mehr drauf, wenn es sein musste.

    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

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    kreuzer
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    • 29. April 2010 um 20:39
    • #163

    Hallo bayern klassisch,

    die Erklärung hört sich für mich sehr plausibel an. Da hat sich der Erwerb des Postens trotz der Krücke von gestern doch noch gelohnt. Schade, dass es kein bayerischer Expressbrief war, da habe ich nämlich auch noch keinen in der Sammlung.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. April 2010 um 20:41
    • #164

    Hallo kreuzer,

    wenn ich wieder an meine "Krabbelkiste" komme, schaue ich mal, ob wir diese Lücke stopfen können, oder? ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    5. August
    • 29. April 2010 um 20:43
    • #165

    Lieber bayern klassisch,

    eine sehr plausible Erklärung.
    War es denn von dem Postbeamten richtig, mit dem Rötelstift 4 fr. zu notieren ? Hätte er nicht 3 1/2 fr. aufschreiben müssen ?

    Im umgekehrten Fall (unterfrankierter Brief) wäre er so vorgegangen.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

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    kreuzer
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    • 29. April 2010 um 20:44
    • #166

    Wenn Du einen Expressbrief entbehren kannst, dann sehr gerne!

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. April 2010 um 20:55
    • #167

    Lieber Michael,

    er hat 4 Groschen Franko notiert, weil der Absender auf den Brief 4 Sgr. geklebt hat. Hätte er nur 3 Sgr. geklebt, hätte man den Brief auch als Expressbrief zugestellt, aber von dem Empfänger einen halben Groschen Nachgebühr eingezogen. Den Vermerk "Aus dem Briefkasten" brauchte er ja bei einem offensichtlich überfrankierten Brief nicht zu notieren, also hat er es unterlassen.

    Hallo kreuzer,

    dann schaue ich mal in einer ruhigen Stunde nach, ob ich einen loseisen kann. Ich schicke dir mal ne PN.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Graf Zack
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    • 18. Mai 2010 um 10:36
    • #168

    Ich möchte auch einmal ein paar meiner Briefe des NDP zeigen.

    Da ich (noch) keine Gebührentabellen vorliegen habe, kann ich leider nicht sehen, ob es die jeweilen Standard-Auslandsbriefe in die jeweiligen Destinationen sind, oder ob sie etwas Besonderes darstellen.

    Ist der Beleg mit dem rotem Franco Stempel zur Freimachung nach Frankreich einer der häufigeren, oder doch eher selten?

    Gruß,
    Graf Zack

    Dateien

    IMG_0013.jpg 58,34 kB – 340 Downloads IMG_0014.jpg 75,34 kB – 351 Downloads IMG_0015.jpg 65,3 kB – 339 Downloads IMG_0016.jpg 64,28 kB – 340 Downloads IMG_0038.jpg 69,92 kB – 374 Downloads

    Einmal editiert, zuletzt von Graf Zack (18. Mai 2010 um 10:36)

  • Magdeburger
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    • 18. Mai 2010 um 12:42
    • #169

    Hallo Graf Zack

    ideal für die Taxierung von Belegen während dieser Zeit ist das "Post- und Telegraphen-Handbuch 1869" (Heft 30 der Arge Norddeutscher Postbezirk)

    1. Brief nach England : 5 Groschen Franko / 7 Groschen Porto
    2. Brief nach Belgien : 2 Groschen Franko / 4 Groschen Porto
    3. Brief nach Frankreich : 4 1/2 Groschen Franko / 5 Groschen Porto
    ( Ausnahmen TuT-Provinzen 3 1/2 franko - 4 Porto, wenige Orte OPD Trier 2 Gr franko - 2 1/2 Porto)
    4. Brief + 5. Brief wie in 3 beschrieben

    Dies auf die Schnelle

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Mai 2010 um 12:48
    • #170

    Hallo Euer Erlaucht,

    das sind sehr schöne Briefe, wie man sie nicht jeden Tag sieht. :)

    Glückwunsch zu so schönen Auslandsverwendungen - wenn du noch mehr davon hast, dann bitte zeigen. :P

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Graf Zack
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    • 18. Mai 2010 um 14:26
    • #171

    Ja, ein paar habe ich noch.

    Den unfrankierten Beleg nach Audincourt kann ich mir nicht erklären

    Dateien

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  • Graf Zack
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    • 18. Mai 2010 um 14:30
    • #172

    Und nun der Rest meiner Auslandsbelege...

    Dateien

    IMG_0027.jpg 50,1 kB – 315 Downloads IMG_0034.jpg 65,03 kB – 315 Downloads IMG_0077.jpg 81,15 kB – 324 Downloads IMG_0079.jpg 82,63 kB – 322 Downloads
  • bayern klassisch
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    • 18. Mai 2010 um 14:33
    • #173

    Hallo Graf Zack,

    sehr schön - wieder Qualitätsbriefe, wie man sie gerne sieht. :) :P

    Kannst du die Siegelseite des Dresdner Briefes zeigen?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Graf Zack
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    • 18. Mai 2010 um 14:47
    • #174

    Leider nein,

    denn der ist als einziges Stück lediglich eine Vorderseite :(

    Dafür kann ich noch einen Brief von Hamburg nach Aalborg zeigen.

    Dateien

    IMG_0008.jpg 136,87 kB – 303 Downloads
  • peterhz
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    • 18. Mai 2010 um 14:55
    • #175

    Hallo Graf Zack,

    die darfst Du hier nicht allen zeigen, sondern nur mir beim nächsten Phila- Treff in Köln ;) ;) ;) ;)

    Spaß beiseite, sehr schöne Sachen die Du uns zeigst und die passen schön in Deine NDP Sammlung.

    Wegen der Bewertung des roten Stettiner. Ich sag mal 30-40€ sollte er schon bringen. Schönes Stück :P :P :P

    Vielen Dank für das Zeigen

    Peter

  • Baldersbrynd
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    • 10. Juni 2010 um 15:06
    • #176

    Hallo Alle
    Haben dieser Paketbegleitbrief aus Hamburg nach Helsingör, Dänemark, Sendet am 27.7.1871.
    Ich lese der Gewicht als 7 Pfund und 10 Lot, wenn das richtig sind dann stimmt das Portoberechnung nicht.
    Von Hamburg nach Taxgrenzpunkt Woyens sind 26 Meilen das liegt in 6. Progressonssatz = 1 Sgr. je Pfund = 8 Sgr. umgerechnet 33 Schilling dänisch. Darzu kommt das dänische Portoanteil auf 16 Schilling dänisch. Zusammen 49 Schilling dänisch.
    Auf der Vorderseite sind geschrieben 33 Schill.dän. Auf der Rückseite steht 17/16. Die 17 sind deutsches Porto und der 16 sind dänisches Porto beide in Schill.dän. Nach links steht 12 was bedeutet das? Ich vermutet das es auch ein Portobetrag sind, oder? Die "12" kann den Portobetrag für ein undfrankiertes sein, 3 Sgr. umgerechnet bis 12 Schill.dän.
    Hoffentlich kann Jemand mir helfen.

    Viele schöne Grüßen
    Jørgen

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  • Magdeburger
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    • 10. Juni 2010 um 15:47
    • #177

    Hallo Jørgen

    soweit ich es jetzt kontrollieren konnte, komme ich zum gleichem Ergebnis. Demnach sind die vorderseitigen "33" Schillinge = 8 Groschen der Anteil des NDP.
    Desweiteren komme ich ebenfalls auf 16 Schillinge in Dänemark = 4 Groschen.

    In Summe sind nun 8 Groschen + 4 Groschen = 12 Groschen und dies wäre die Gesamttaxe.

    Jedoch könnte ich der siegelseitigen "17" nichts zuordnen.
    Leider kann ich nicht mehr hierzu betragen...

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (10. Juni 2010 um 15:49)

  • Baldersbrynd
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    • 11. Juni 2010 um 08:42
    • #178

    Hallo Ulf

    Besten Danke für Dein Antwort.
    Ganz sichert hast Du recht mit die "12", auf der Siegelseite, sind das deutsche und dänische Porto zusammen in Sgr. Hoffentlich kommt ein lösung von dem "17".

    Viele Grüße
    Jørgen

  • Baldersbrynd
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    • 9. Juli 2010 um 11:40
    • #179

    Hallo Alle

    Ich habe dieser Brief bekommen.
    Sendet von Wismar am 26.10.1870 nach Hammer bei Mölln in Lauenbrug.

    In der Wismar Stempel steht Datum und dar unten steht ein IV, kann Jemand sagen was bedeutet das. Ist es ein Zugnummer?
    Auf der Siegelseite Ausgabe Stempel No 8, nach meiner meinung ein hohes Nummer¨. Hatte man damals 8 Lieferungen jeden Tag?

    Viele Grüße
    Jørgen

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  • Magdeburger
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    • 9. Juli 2010 um 13:50
    • #180

    Hallo Jørgen

    ich kann mir zwar auch nicht 8 Ausgaben an einem Tage vorstellen, aber vielleicht könnte Dir hier weiter geholfen werden:


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Vielleicht helfen andere Sammler dem Ersteller der Seiten auch.

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