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  3. VorphilaBayern

Beiträge von VorphilaBayern

  • Baden - Bayern Postverhältnisse

    • VorphilaBayern
    • 15. August 2010 um 09:10

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief aus der Vormarkenzeit möchte ich zeigen:
    Unfrankierter Brief aus Aschaffenburg (Bayern) nach Freudenberg
    (Baden) vom 19. April 1851. Das Großherzogtum Baden trat erst
    am 1. Mai 1851 dem DÖPV bei, somit wurde nach dem Postvertrag
    "Bayern - Baden" zum 1. August 1843 verfahren. Aschaffenburg und
    Freudenberg lagen 4 Meilen auseinander. Bei einer Entfernung bis
    einschließlich 6 Meilen war eine Gesamttaxe (Porto oder Franko)
    von 4 Kreuzer festgelegt. In Freudenberg verlangte der Bote dazu
    noch 1 Kreuzer Zustellgebühr (Bestellgeld) und vermerkte dies links
    unten.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

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  • Franco-Zettel mit Auslagestempel

    • VorphilaBayern
    • 13. August 2010 um 23:03

    Hallo Magdeburger und bayern klassisch,

    herzlichen Dank für die umfangreichen
    Erläuterungen zu diesen Franko-Zettel,
    bzw. zu den Franko-Zettel generell.

    Lieber bayern klassisch,
    diesen Beleg habe ich nicht in Berlin
    gefunden. Im Urlaub habe ich mich
    gänzlich von Briefmarkenhändler
    ferngehalten, sonst hätte es Ärger
    mit meiner Frau gegeben.
    Ich fand ihn in der letzten Rundsendung
    der ARGE WÜRTTEMBERG.


    Mit den besten Grüßen,
    VorphilaBayern

  • Franco-Zettel mit Auslagestempel

    • VorphilaBayern
    • 13. August 2010 um 13:04

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich möchte einen Frankozettel
    von Esslingen (Württemberg)
    nach Riga (Rußland) und retour
    vom 31. Juli 1859 zeigen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern Nr. 1

    • VorphilaBayern
    • 11. August 2010 um 16:17

    Liebe Sammlerfreunde,

    in Ergänzung zum Hinweis von bayern klassisch,
    die Verordnung zum Bestellbezirk von Heidingsfeld
    vom 24. Juli 1851 zur neueröffneten Postexpedition
    in Heidingsfeld.
    Konnte bisher zu Würzburg nichts finden. Im Archiv für
    Postgeschichte in Bayern ist die Postgeschichte von
    Würzburg bis 1920 in den Heften von 1953 bis 1958
    beschrieben. Leider ist zum Bestellbezirk nichts dabei.
    Nur ein Hinweis, daß in der Vormarkenzeit zwei Briefträger
    in Würzburg tätig waren.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

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  • Preussen-Bayern

    • VorphilaBayern
    • 10. August 2010 um 06:47

    Lieber Michael D,

    vielen Dank für den Hinweis.
    24 gute Groschen sind natürlich richtig.
    Habe nicht aufgepaßt. Habe dies im
    obigen Text geändert.

    Im Stempel nach Gefell ist eindeutig ein Punkt.
    Es ist noch ein früher und deutlicher Abschlag
    des Stempels. Habe noch weitere Stempel, die
    10 Jahre später abgeschlagen wurden, bei denen
    kein Punkt zu sehen ist.


    Viele Grüße,
    VorphilaBayern

  • Preussen-Bayern

    • VorphilaBayern
    • 9. August 2010 um 10:34

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Unfrankierter Brief vom 27.7.1829 aus Braunschweig,
    der nach Gefell (Preußen), wahrscheinlich kuvertiert,
    gebracht wurde. Dort wurde er am 6.8.1829 auf der
    Post ins zwei Meilen entfernte Hof aufgegeben. Zum
    Zeitpunkt des Postvertrages "Preußen-Bayern" vom
    4.5.1816 waren gute Groschen (1 Taler = 24 gGr.)
    festgelegt. Die Umstellung auf Silbergroschen ab
    1.1.1822 (1 Taler = 30 Sgr.) ignorierte jedoch die
    bayerische Post und beharrte auf die Vereinbarung
    von 1816. Die Umstellung auf Silbergroschen erfolgte
    daher erst mit dem neuen Postvertrag Bayern-Preußen
    vom 14.2.1835. Das Porto wurde daher folgendermaßen
    gerechnet: 1 guter Groschen = 4 Kreuzer, die der
    Empfänger bezahlte.
    Gefell, das zum Kgr. Sachsen gehörte, kam am 15. Juni
    1816 zum Kgr. Preußen und war eine Exclave innerhalb
    des Königreichs Sachsen.

    Dazu folgender Link zu Gefell:


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Fotografie als Ansichtskarte

    • VorphilaBayern
    • 8. August 2010 um 19:25

    Liebe Sammlerfreunde,

    um 1900 ist die Karte. Zumindest ist der Vordruck
    aus dieser Zeit. Schrammlhof, oder Schrammelhof
    liegt bei Deuerling in der Oberpfalz, hatte 1900 -
    22 Einwohner in 5 Wohngebäuden.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • "Bayern" vor 1806

    • VorphilaBayern
    • 8. August 2010 um 12:17

    Hallo Roda127,

    bayern klassisch hat dies vor längerer Zeit
    in einen anderen Thread folgendermaßen erklärt:

    "Der Begriff "causa domini", also Sache des Landesherrn,
    rührt noch aus alter Zeit. Er ist eine Franchise, also ein
    Vermerk, der von einer Behörde oder einer Dienstperson
    angebracht wurde, um zu zeigen, dass der Inhalt nicht
    privater Natur war, sondern allein hoheitlichen Charakter hatte.

    Er zog im inneren des Postgebietes (nicht unbedingt Landes)
    Bayern immer die Gebührenfreiheit nach sich.

    Später wurde er durch K.D.S. = Königliche Dienst - Sache, D.S. =
    Dienst - Sache und danach durch R.S. = Regierungs - Sache ersetzt."

    Zum Stempel "R.3.LICHTENFELS" denke ich auch,
    daß es ihn bereits seit 1802 gibt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • "Bayern" vor 1806

    • VorphilaBayern
    • 8. August 2010 um 09:22

    Hallo Roda127,

    im Stationskatalog von Werner Münzberg
    "Thurn und Taxis 1490 - 1867" steht:
    Lichtenfels - Kaiserliche Reichspostanstalt
    im Hochstift Bamberg - eröffnet 1786;
    1802 an Bayern. Die ersten Stempel von
    Lichtenfels sind laut Feuser / Münzberg
    ab 1811 belegt, denn in Lichtenfels war
    lt. Feuser / Münzberg ab 1802 eine Brief-
    sammlung und erst ab 1.10.1811 eine
    Postexpedition. "De Lichtenfels" ist somit
    eine handschriftliche Ortsangabe des kaiser-
    lichen Postexpeditors Greiner aus Lichtenfels,
    die man vor der Herausgabe der Ortsstempel
    machte. Diese sind ebenfalls so selten, bzw.
    noch seltener als die ersten Poststempel,
    nur das interessiert nur einige Heimatsammler,
    sonst würde man solche Belege nicht für
    ein paar Euro bei ebay bekommen.
    Auf jeden Fall ein einmaliger und sehr seltener
    Beleg. Ich denke, daß der Absender 2 Kreuzer
    Franko bis Zettlitz bezahlte. Es gibt viele Briefe
    nach Unter - und Oberlangenstadt, die einen
    Botenlohnvermerk von 2,3 oder 4 Kreuzer haben.
    Ich denke, die 2 Kr waren der Botenlohn für den
    Boten von Zettlitz nach Oberlangenstadt.
    Zuvor strich der Postexpeditor von Zettlitz
    den 2 Kr Vermerk auf der Siegelseite.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Michael D hat Geburtstag

    • VorphilaBayern
    • 8. August 2010 um 07:49

    Lieber Michael D,

    ich darf mich nachträglich
    den Glückwünschen
    anschließen und wünsche
    alles Gute zum Geburtstag.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • VorphilaBayern hat Geburtstag

    • VorphilaBayern
    • 8. August 2010 um 07:46

    Liebe Sammlerfreunde,

    gerade aus dem schönen Kurzurlaub
    aus Berlin zurück, möchte ich mich
    bei Allen für die Glückwünsche zum
    55. Geburtstag bedanken.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • Bayern - Österreich B.O.C. - O.B.C.

    • VorphilaBayern
    • 1. August 2010 um 17:27

    Hallo Bayern-Nils,

    Du hast recht.
    Vielen Dank für Deinen Hinweis.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Württemberg

    • VorphilaBayern
    • 1. August 2010 um 13:52

    Lieber bayern klassisch,

    habe noch einen weiteren gebührenfreien (in Bayern und Württem-
    berg) Brief von Regensburg nach Buchau als F.D.S. aus dem Jahr 1846.
    Wann das Hause Thurn und Taxis auch in Württemberg für Dienstsen-
    dungen Gebührenfreiheit hatte, konnte ich bisher noch nicht heraus-
    finden.


    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • Bayern - Österreich B.O.C. - O.B.C.

    • VorphilaBayern
    • 1. August 2010 um 13:20

    Liebe Sammlerfreunde,

    zwei Briefe möchte ich zeigen:

    Gebührenfreier Dienstbrief von Pleinfeld
    nach Wien vom 30.4.1844. Man vergaß
    den B.O.C. Stempel. In Wien wurden
    6 - und 2 Kr Porto, bzw. Botenlohn an-
    geschrieben, die in 7 Kr.C.M. geändert
    wurden.
    Beim zweiten Brief von Regensburg nach
    Wien vom 12. Februar 1849 fiel kein Porto,
    bzw. Botenlohn an.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Württemberg

    • VorphilaBayern
    • 1. August 2010 um 13:11

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Gebührenfreie Fürstliche Dienstsache von der Thurn und Taxisschen
    Hauptverwaltung in Regensburg nach Buchau (Württemberg) vom
    9. Januar 1849.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern: Briefe - ohne Francomarken - (geändert 30.01.10)

    • VorphilaBayern
    • 1. August 2010 um 13:05

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Unfrankierter Brief von Straubing nach Stubenberg im Landgericht
    Simbach, leider ohne Datum. Der Brief wurde zuerst nach Simbach
    bei Landau gesandt. Das war aber das "Falsche". Es wurde ver-
    merkt "Retour am Inn". Dann ging es in das "Richtige". Siegelseitig
    Halbkreisstempel SIMBACH b.L. und Fingerhutstempel SIMBACH a.Inn.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Österreich-Basel

    • VorphilaBayern
    • 1. August 2010 um 12:32

    Hallo Bayern-Nils,

    Dein - und mein Brief liegen in der Zeit
    der Thurn und Taxisschen Lehenspost
    in Bayern. Die bayerische Staatspost
    begann ab 1. Juli 1808, nicht ab 1. März 1808.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Österreich-Basel

    • VorphilaBayern
    • 31. Juli 2010 um 08:41

    Hallo Bayern-Nils und bayern klassisch,

    vielleicht kann dieser Portobrief mit weiterhelfen.
    Er ist von Augsburg nach Basel vom 30. 1. 1808.
    Hier sind 12 Kreuzer bis zur Bayr. Österr. Grenze
    und von da bis Basel weitere 6 Kreuzer.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Preussen-Th&T-Preussen, Chargebrief 1805

    • VorphilaBayern
    • 29. Juli 2010 um 05:46

    Lieber Schorsch,

    im Buch von Herrn Dr. Helbig "Bayrische Postgeschichte 1806 - 1870"
    auf Seite 77, zeigt Herr Helbig ebenfalls einen Brief aus Berlin, aber
    von 1814, bei dem der Vermerk "von Eisenach" steht. Er schreibt,
    daß möglicherweise der Brief von Berlin nach Eisenach kuvertiert -
    und erst in Eisenach zur Post gegeben wurde, um den sächsischen
    Transit zu umgehen.
    Der rote "Charge Stempel" könnte evtl. erst in Ansbach abgeschlagen
    worden sein. Ich habe Briefe aus Ansbach von 1802 bis 1805, die solch
    einen Charge Stempel und in dieser Farbe haben.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • Württemberg Briefe 1852-1868

    • VorphilaBayern
    • 28. Juli 2010 um 20:25

    Liebe Sammlerfreunde,

    Bayern-Nils hat zu 100 % Recht
    Innerhalb von Württemberg:
    Bis 1 Loth über 12 Meilen = 6 Kreuzer;
    Sammlerfreund Klaus Irtenkauf, braucht
    in seinen Kurzbefund natürlich nicht
    darauf eingehen, warum hier zwei
    Marken verwendet wurden, denn
    die Frankatur war ja Portogerecht.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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